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Rechtsanwalt/-anwältin

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Studium, Rechtsanwalt/-anwältin

Arbeitsalltag

Friede, Freude, Eierkuchen gibt es leider nicht immer auf der Welt. Zu Problemen kann es in den verschiedensten Bereichen unseres Lebens kommen. Damit böse Überraschungen keine Chance haben, ist es ratsam, sich in Streitigkeiten juristischen Beistand zu holen.
An dieser Stelle kommen Rechtsanwälte ins Spiel. Sie kennen sich im endlosen Paragraphen-Labyrinth aus und können im Notfall Großes bewirken. Sind wir als Laien dem Dschungel der Justiz ausgeliefert, sind Anwälte ein Fels in der Brandung. Sie geben Antworten auf die schwierigsten Fragen. Mag das Anliegen eines Mandanten noch so knifflig sein, der Jurist steht dir mit Rat und Tat zur Seite. Anwälte durchforsten Akten und verteidigen die Rechte eines Mandanten. Sie setzen die Interessen vor Gericht durch und sind darauf bedacht, jederzeit das Bestmögliche aus der Situation herauszuschlagen.
Zum Arbeitsalltag eines Rechtsanwaltes gehört das sichere Navigieren durch die deutsche Gesetzgebung. Im Auftrag des Mandanten werden zahlreiche Verfahrensweisen besprochen, wie am besten außergerichtlich, spätestens aber vor Gericht die Interessen des Mandanten juristisch durchgesetzt werden können.
Solltest du ein ausgesprochen gutes Talent im Recherchieren und Analysieren haben sowie dich für Gerechtigkeit interessieren, ist der Beruf des Juristen genau das Richtige für dich.

Ausbildung

Anwälte von morgen müssen mindestens 5 Jahre studieren. Nach 3 Jahren wird das Jura-Studium mit dem 1. Staatsexamen, nach 5 Jahren mit dem 2. Staatsexamen abgeschlossen. Das klassische Studium der Rechtswissenschaft kann aber auch nach einer Regelstudienzeit von 9 Semestern abgeschlossen werden. Dieses teilt sich in ein Grund- und Hauptstudium. Dabei wird auf das Examen vorbereitet. Das Grundstudium dauert in der Regel 4 Semester und wird mit einer Zwischenprüfung beendet. Im Anschluss an das Hauptstudium folgt ein 2-jähriges Rechtsreferendariat. Danach steht deiner Karriere als Jurist nichts mehr im Wege.

Gehalt

Jedes Jahr strömen ca. 10.000 ausgebildete Rechtsanwälte neu auf den Arbeitsmarkt. Wer viel Geld verdienen möchte, sollte sehr gute Abschlussnoten vorweisen können, da diese den Grundstein für deine weitere Zukunft legen. Das Einstiegsgehalt eines Juristen variiert je nach Branche zwischen 70.000 und 100.000€ brutto im Jahr. Top-Einsteiger können sogar bis zu 140.000€ im Jahr verdienen.

Weiterbildung

Ein Jurist ist kein Alleskönner. Vielmehr spezialisiert er sich auf ein oder mehrere Fachbereiche. Wer sich unersetzlich auf dem deutschen Arbeitsmarkt machen möchte, sollte daher mehrere Qualifikationen vorweisen können. Zudem sollte man sich stets auf dem Laufenden halten, welche neuen Gesetze verabschiedet werden und einen guten Überblick über Präzedenzfälle besitzen.

Perspektive

Wie bereits erwähnt, ist der Andrang in der Berufswelt sehr hoch. Zwar wird der Bedarf immer existieren, Anwälte mit hohen Ansprüchen sollten jedoch sehr gut ausgebildet sein, um die Top-Positionen erklimmen zu können. Natürlich ist nicht nur ein Angestellten-Verhältnis von Interesse, sondern auch ein Arbeitsalltag in der eigenen Kanzlei. Der Weg in die Selbstständigkeit ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden, was aber nicht aufzuwiegen ist mit dem Erfolg und der finanziellen Absicherung, sofern man sich als Jurist einen Namen gemacht hat.

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