KI-generiert - Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.388 €im Monat, Tarif 2025
Gibt es auch als duales Studium: Betriebswirtschaftslehre – du studierst an der Hochschule, arbeitest im Betrieb und bekommst dafür eine Vergütung.
Kurz gesagt
Bankkaufleute beraten Kundinnen und Kunden zu Konten, Geldanlage und Krediten und bearbeiten Aufträge in der Bank. Dazu gehören Gespräche, Berechnungen und der Umgang mit Vorschriften. Die duale Ausbildung im Kreditgewerbe dauert drei Jahre. Interessant ist der Beruf, wenn du gern mit Menschen sprichst, mit Zahlen umgehst und erklären kannst. Im Jahr 2024 haben in Deutschland 9.528 Menschen diese Ausbildung neu begonnen. Die tariflichen Vergütungen lagen 2025 im Schnitt bei 1.388 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.333 €. Das sind Tarifdurchschnitte, nicht die Zusage jedes Betriebs.
Ähnlich, aber anders
- Kaufmann/-frau für Versicherungen und FinanzanlagenVersicherungs- und Vorsorgeprodukte statt Bankprodukte.
- Immobilienkaufmann/-frauImmobilien verwalten und vermitteln statt Finanzprodukte beraten.
Was macht man als Bankkaufmann/-frau?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man Kundenanliegen in analoger und digitaler Form aufnimmt und Kundenwünsche ermittelt, Kundenfragen beantwortet und Kundenaufträge bearbeitet
- Wie Kundengespräche systematisch nachbereitet, Gesprächsergebnisse dokumentiert und Abschlüsse umgesetzt werden
- Wie man Konten eröffnet, führt und schließt
- Wie man Kunden zu Anlagemöglichkeiten auf Konten oder zu Bausparverträgen berät
- Was bei der Beratung von Kunden über Anlagen in Aktien, Renten, Fonds und Zertifikaten zu beachten ist und welche Chancen und Risiken Anlagen in Wertpapieren mit sich bringen
Wo und wann du arbeitest
- Wechselnde Arbeitsorte
- Bildschirmarbeit in Büroräumen
- Arbeit an Kundenschaltern
- Unregelmäßige Arbeitszeiten
Bankkaufmann/-frau – Einblicke
3 BilderMehr zum Alltag
Eine Bank verwahrt das Geld ihrer Kunden und legt es auf Wunsch an, etwa in Fonds oder Aktien.
Beim Häuserkauf müssen viele Bauherren vorab ein Gespräch mit ihrer Bank führen, da Geldinstitute Kredite vergeben. Wer das nötige Geld nicht hat, bespricht mit Bankangestellten, zu welchen Konditionen ein Kredit möglich ist. Außerdem wickeln Banken den Zahlungsverkehr ab. Vieles davon läuft heute über Online-Banking.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- gerne den Kontakt zu Menschen hast und gut beraten kannst.
- generell ein kaufmännisches Interesse besitzt.
- gerne vielfältige Aufgaben übernimmst.
Schwierig, wenn du …
- in schwierigen Kundengesprächen nur schwer ruhig bleibst.
- mit Zahlen nicht gut umgehen kannst.
- ungern nur im Büro arbeiten möchtest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Schwerpunkt dieses Berufs
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Dein ganzes ErgebnisDas gehört dazu
Im Alltag als Bankkaufmann/-frau gehört unter anderem dazu:
- Bildschirmarbeit
- Kontakt zu Kundschaft, Gästen oder Publikum
- Wechselnde Arbeitsorte oder Baustellen
- Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 5 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Kunden- und Serviceorientierung
- Kommunikationsfähigkeitz. B. bei der Kundenberatung
- Sorgfalt
- Wichtige Schulfächer
-
- Wirtschaft, um Unternehmenskennzahlen zu analysieren
- Mathematik, um Zins- und Prozentrechnung durchzuführen
- Deutsch, um Beratungsgespräche zu führen
- Englisch, um mit internationaler Kundschaft zu kommunizieren
Wie viel verdient man als Bankkaufmann/-frau?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen, Stand 2025. Im Schnitt 1.388 € über die ganze Ausbildung.
- 1.333 € 1. Jahr
- 1.387 € 2. Jahr
- 1.455 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 179 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
- Bankkaufmann/-frau (Tarif 2025) 1.388 €
- Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €
Platz 2 von 22 in Kaufmännische Berufe
- 1. Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen 1.404 €
- 2. Bankkaufmann/-frau 1.388 €
- 3. Sozialversicherungsfachangestellte/r 1.338 €
- 4. Kaufmann/-frau für Dialogmarketing 1.323 €
- 5. Kaufmann/-frau für Büromanagement 1.316 €*
- 6. Immobilienkaufmann/-frau 1.281 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. * Beruf wird in mehreren Bereichen ausgebildet, gezeigt ist der höchste. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Wie du schon anhand der Ausbildungsvergütung erkennen kannst, verdienen bereits Azubis in der Lehrzeit überdurchschnittlich viel. Das liegt vor allem daran, dass du nach Tarif bezahlt wirst. Auch nach der Ausbildung erhältst du in der Regel einen Tarifvertrag. Je nach Bankinstitut und Arbeitsstandort kann der Lohn allerdings unterschiedlich hoch ausfallen. Je höher du in der Hierarchie aufsteigst und je mehr Verantwortung du übernimmst, desto höher fällt schließlich auch dein Einkommen aus.
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 5.980 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt 1.388 €.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 4.687 € und 7.341 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.
11,0 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge
11,0 % bei diesem Beruf
Das liegt unter dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).
Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen.
Wie läuft die Ausbildung als Bankkaufmann/-frau ab?
In erster Linie stehst du als Bank-Mitarbeiter im kontinuierlichen Kundenkontakt. Dabei nimmst du eine beratende und zugleich informierende Position ein, in der du außerdem noch Konten eröffnest, Verkäufe tätigst und für den Kunden maßgeschneiderte Finanzkonzepte erstellst.
Weiterlesen
Während deiner 3-jährigen dualen Ausbildung (schulisch und betrieblich) befasst du dich unter anderem mit den Themen Kontoführung und Zahlungsverkehr, Geld- und Vermögensanlage, Kreditgeschäft und Kundenberatung. Um überhaupt eingestellt zu werden, solltest du gute Noten in den Fächern Mathematik und Deutsch vorweisen können. Darauf legen Personaler besonders großen Wert. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Banken überwiegend Bewerberinnen und Bewerber mit Abitur oder Fachhochschulreife ein.
Mit dem Abitur kann eine Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann sogar auf 2 Jahre verkürzt werden.
Gut zu wissen: Nach der Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau kannst du in verschiedenen Bereichen arbeiten (Vertrieb, Börse, Personalabteilung u.v.m.).
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Kreditgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Wie verbreitet ist der Beruf?
9.528 neue Azubis im Jahr 2024
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
So findest du einen Praktikumsplatz
Angebote unserer Partner
Wo du das lernen oder studieren kannst
Ein Angebot aus dem Partnernetzwerk von Schülerpilot.
Angebote bundesweit oder an mehreren Standorten
- Bankkauffrau/Bankkaufmann Anzeige
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Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Bankkaufmann/-frau?
Du hast nach der Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann mehrere Möglichkeiten, dich beruflich weiterzuentwickeln. Eine verbreitete Fortbildung ist der geprüfte Bankfachwirt. Meistens dauert diese Fortbildung ca. 2 Jahre. Der nächste Schritt wäre eine Zusatzqualifikation zum Bankbetriebswirten. Und zu guter Letzt bleibt dir noch ein Studium mit dem Schwerpunkt Finanzen.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Bankkaufmann/-frau?
Die Zahl der Bankfilialen sinkt seit Jahren. Ausbildungsplätze gibt es trotzdem viele: Bankkaufmann/-frau gehört zu den Ausbildungsberufen mit den meisten Anfängerinnen und Anfängern. In Filialen sind die Arbeitszeiten meist geregelt.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeDirekt vergleichen: Bankkaufmann/-frau und Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen
Der Betrag zeigt den Unterschied zu Bankkaufmann/-frau.
Häufige Fragen zum Beruf Bankkaufmann/-frau
Wie lange dauert die Ausbildung als Bankkaufmann/-frau?
Die Ausbildung als Bankkaufmann/-frau dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Bankkaufmann/-frau?
Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.333 € im ersten und 1.455 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.388 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 179 € über dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
Für wen ist der Beruf Bankkaufmann/-frau geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du gerne den Kontakt zu Menschen hast und gut beraten kannst; generell ein kaufmännisches Interesse besitzt; gerne vielfältige Aufgaben übernimmst.
Wann passt der Beruf Bankkaufmann/-frau eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du in schwierigen Kundengesprächen nur schwer ruhig bleibst; mit Zahlen nicht gut umgehen kannst; ungern nur im Büro arbeiten möchtest.
Welche Schulfächer sind für Bankkaufmann/-frau wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Wirtschaft, um Unternehmenskennzahlen zu analysieren; Mathematik, um Zins- und Prozentrechnung durchzuführen; Deutsch, um Beratungsgespräche zu führen; Englisch, um mit internationaler Kundschaft zu kommunizieren.
Ist Bankkaufmann/-frau eine Ausbildung oder ein Studium?
Bankkaufmann/-frau ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Kreditgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Ausbildungsvergütung
- Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Vorzeitig gelöste Verträge
- BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Der Wert gilt für diesen Beruf. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Bankkaufmann/-frau“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.