Berufsprofil · Elektro und IT
Land- und Baumaschinenmechatroniker/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Werkstücke und Bauteile maschinell bearbeitet.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3,5 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.262 €im Monat, Tarif 2025
Was macht man als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie Werkstoffe unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaften und der Bearbeitung nach Verwendungszweck ausgewählt werden
- Wie man Werkstücke und Bauteile maschinell bearbeitet
- Wie man technische Skizzen zum Fertigen von Bauteilen erstellt und Stücklisten anfertigt
- Wie Bauteile, Baugruppen und Systeme zu montieren, in Betrieb zu nehmen sowie auf Funktion und Formgenauigkeit zu prüfen sind
- Wie man Form- und Lageabweichungen von Werkstücken und Bauteilen, insbesondere mit Messschieber, Messschrauben, Messuhr und Lehren, misst, prüft, beurteilt und dokumentiert
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Maschinenlärm in Werkstätten und -hallen
- Wechselnde Witterungsverhältnisse beim Kundenservice im Freien
- Z.T. Bereitschaftsdienst
Mehr zum Alltag
Land- und Baumaschinenmechatroniker bzw. -mechatronikerin ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk.
Passt der Beruf zu dir?
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
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- Sorgfaltz. B. beim Prüfen und Warten von belastungs- und verschleißintensiven Bauteilen
- Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordinationz. B. beim Einbau von Ersatzteilen
- Technisches Verständnisz. B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden
- Wichtige Schulfächer
-
- Werken/Technik, um Werkstücke und Bauteile zu bearbeiten
- Mathematik, um Ströme und Widerstände in der Fahrzeugelektrik zu berechnen
- Physik, um Steuerungs- und Regelungssysteme zu prüfen und instand zu setzen
- Deutsch, um Kunden/Kundinnen zu beraten und in die Bedienung von Maschinen einzuweisen
- Englisch, um Wartungs- und Montageanleitungen zu verstehen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.262 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.121 € 1. Jahr
- 1.231 € 2. Jahr
- 1.323 € 3. Jahr
- 1.463 € 4. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Diese Ausbildung zahlt 53 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe.
- Land- und Baumaschinenmechatroniker/in 1.262 €
- Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
- Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €
Platz 9 von 16 in Elektro und IT
- 7. IT-System-Kaufmann/-frau 1.284 €
- 8. Fachinformatiker/in 1.281 €
- 9. Land- und Baumaschinenmechatroniker/in 1.262 €
- 10. Zweiradmechatroniker/Zweiradmechatronikerin 1.248 €
- 11. Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien 1.235 €
- 12. Fachmann/-frau für Systemgastronomie 1.220 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Für diesen Beruf liegt uns kein tariflicher Durchschnittswert vor. Es gilt mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz – im ersten Ausbildungsjahr 724 € brutto im Monat, Stand 2026. Tarifgebundene Betriebe zahlen in der Regel deutlich mehr; im Bundesdurchschnitt aller Ausbildungen sind es 1.209 €.
Wie läuft die Ausbildung als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in ab?
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz.
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in?
Nach der Ausbildung stehen dir Fortbildungen offen, zum Beispiel Europaassistent/in.
Ein Meister- oder Technikerabschluss berechtigt in allen Bundesländern zum Studium – auch ohne Abitur.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Land- und Baumaschinenmechatroniker/in?
Eine gute Startposition können sich angehende Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. durch die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“.
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen in Betrieben, die land- und forstwirtschaftliche bzw. bautechnische Fahrzeuge und Maschinen bzw. sowie Motor- und Gartengeräte herstellen, vertreiben, vermieten oder instand halten.
Häufige Fragen zum Beruf Land- und Baumaschinenmechatroniker/in
Was verdient man in der Ausbildung als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in?
Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.121 € im ersten und 1.463 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.262 €. Diese Ausbildung zahlt 53 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe.
Welche Schulfächer sind für Land- und Baumaschinenmechatroniker/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um Werkstücke und Bauteile zu bearbeiten; Mathematik, um Ströme und Widerstände in der Fahrzeugelektrik zu berechnen; Physik, um Steuerungs- und Regelungssysteme zu prüfen und instand zu setzen; Deutsch, um Kunden/Kundinnen zu beraten und in die Bedienung von Maschinen einzuweisen; Englisch, um Wartungs- und Montageanleitungen zu verstehen.
Ist Land- und Baumaschinenmechatroniker/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Land- und Baumaschinenmechatroniker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.