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Auktionator ruft ein Los auf, Bietende im Saal

Berufsprofil · Kaufmännische Berufe

Auktionator/in

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Wege
Weiterbildung · Quereinstieg
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Ein typischer Tag

Was macht man als Auktionator/in?

Ein Auktionator leitet die Versteigerung und treibt den Preis kontinuierlich in die Höhe. Bei Versteigerungen werden Waren jeder Art an den Mann bzw. die Frau gebracht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Autos, Briefmarken, Weine, Schmuck oder Kunst handelt. Der Arbeitsalltag eines Auktionators besteht allerdings nicht nur aus dem Hochtreiben des Preises, vielmehr organisieren sie auch vorab ein Treffen zwischen dem Verkäufer und potentiellen Bietern.

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Mehr zum Alltag

Immer wichtiger werden auch Internet-Auktionen, bei denen es keinen Auktionator gibt. Der Unterschied liegt darin, dass in der Realität der höchste gebotene Preis den Verkaufswert bestimmt. In der virtuellen Welt sind Auktionen zeitlich begrenzt. Neben dem Poker am Pult müssen Auktionatoren vor allem kaufmännisches Geschick unter Beweis stellen. Deswegen sind sie nicht selten ausgebildete Betriebswirte oder haben eine vergleichbare Berufsbildung. Hinzu kommt häufig eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Fachgebiet. Heutzutage gibt es fast keine Auktionatoren mehr, die alles versteigern. Sie sind inzwischen wahre Experten, wenn es um einen Bereich geht.

Zur Hauptaufgabe des Berufs gehört, die Kontrolle über die abgegebenen Gebote zu behalten, um den besten Preis zu erzielen. Vorab müssen die Waren natürlich taxiert und überprüft werden. Außerdem übernehmen Auktionatoren noch eine beratende Funktion. Dabei geht es vor allem um das Startgebot, das mit dem Verkäufer geklärt werden muss. Unter Umständen wird schließlich noch ein aufwändig produzierter Katalog mit den Objekten erstellt, in dem Informationen gegeben werden. Auktionen unterliegen zusätzlich noch einigen gesetzlichen Vorschriften. So müssen sie zum Beispiel spätestens 2 Wochen vor der eigentlichen Veranstaltung vom Ordnungsamt genehmigt werden. Hört sich doch alles recht spannend an, oder?

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • sicher vor Publikum auftrittst.
  • Werte einschätzen kannst und verhandelst.
  • dir Fachwissen in einem Sammelgebiet aufbaust.

Schwierig, wenn du …

  • ungern im Mittelpunkt stehst.
  • ein festes Gehalt ohne Erfolgsanteil brauchst.
  • dich nicht in Bewertung und Recht einarbeiten willst.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Gehalt

Wie viel verdient man als Auktionator/in?

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt auch von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören eben Berufserfahrung, Arbeitsstandort und in dieser Branche besonders wichtig, die Unternehmensgröße. Nicht selten bekleiden besonders erfolgreiche Auktionatoren sogar Spitzenpositionen innerhalb des Unternehmens.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Auktionator/in ab?

Eine Ausbildung zum Auktionator im klassischen Sinne gibt es nicht. Daran wird sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern. Ideale Voraussetzung ist eine bereits absolvierte kaufmännische Berufsausbildung, die für den Job garantiert hilfreich ist.

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Auch, um den Warenwart und den Umgang mit den Kunden gewährleisten zu können, bedarf es an qualifizierten Arbeitskräften. Zudem dürfen Auktionatoren keine Vorstrafen haben und müssen geordnete finanzielle Verhältnisse vorweisen können. Wer bei Behörden angestellt werden möchte, muss vereidigt werden und unparteiisch seine Tätigkeit ausüben. Außerdem müssen mindestens 5 Jahre Berufserfahrung und ein Nachweis über geeignete Sachkunde vorgelegt werden.

Gut zu wissen: Für öffentlich bestellte Auktionatoren erteilt die Industrie- und Handelskammer die Bestellung nach einer Prüfung.

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Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Auktionator/in?

Da es sich um keinen klassischen Ausbildungsberuf handelt, gibt es auch keine speziellen Weiterbildungen, an denen du teilnehmen kannst. Vielmehr kommt es in diesem Job darauf an, sein Verkaufstalent zu verbessern und rhetorisch geschickt aufzutreten. So empfehlen sich eventuell Kurse oder Seminare, die sich auf Verkaufsstrategien oder Vortragspräsentationen konzentrieren. Natürlich ist es auch essentiell, sich in seinem Spezialgebiet kontinuierlich auf dem Laufenden zu halten.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Auktionator/in?

Bis man die Karriereleiter eines erfolgreichen und angesehenen Auktionators erreicht hat, ist es oft ein langer und mühseliger Weg. Zunächst musst du dich bei Auktionshäusern oder den zuständigen Behörden bewerben und dein Können unter Beweis stellen. Dann heißt es: „Verkauf zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten an den Mann mit der Nr. 17.“

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Auktionator/in

Für wen ist der Beruf Auktionator/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du sicher vor Publikum auftrittst; Werte einschätzen kannst und verhandelst; dir Fachwissen in einem Sammelgebiet aufbaust.

Wann passt der Beruf Auktionator/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du ungern im Mittelpunkt stehst; ein festes Gehalt ohne Erfolgsanteil brauchst; dich nicht in Bewertung und Recht einarbeiten willst.

Ist Auktionator/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Zu Auktionator/in führen mehrere Wege: eine Weiterbildung oder ein Quereinstieg.

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Quellen: Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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