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Planen

Ausbildung

Über 345 anerkannte Ausbildungsberufe

In Deutschland gibt es hunderte verschiedene Ausbildungsberufe, aus denen man wählen kann. Die Vorteile einer Ausbildung sind klar: Man arbeitet viel praktischer als in einem Studium und verdient währenddessen schon sein eigenes Geld. Auch Übernahmen nach Abschluss der Ausbildung sind nicht unüblich, sodass man sich nach Abschluss der Lehre nicht sofort auf Jobsuche begeben muss.



Fristen im Auge behalten

Die meisten Ausbildungen beginnen zum 1.August oder zum 1.September. Damit man also rechtzeitig einen Platz bekommt, sollte man sich frühzeitig informieren, wann Bewerbungsschluss ist. Grundsätzlich sollte man spätestens zum Jahresbeginn seine Bewerbungen hinausschicken. Wer eine schulische Ausbildung in Erwägung zieht, sollte sich ebenfalls frühzeitig nach Fristen und Aufnahmebedingungen informieren.



Ausbildungsverkürzung

Auszubildende mit guten Leistungen haben die Möglichkeit ihre Ausbildung zu verkürzen und können so schneller ins Berufsleben einsteigen. Eine Ausbildungsverkürzung muss fristgerecht und schriftlich beantragt werden. Sowohl die Berufsschule als auch der ausbildende Betrieb müssen der Verkürzung zustimmen. (kj/fd)

Studium

Rund 13.500 Studiengänge

In Deutschland kann man an 355 Hochschulen in 165 Orten 8.872 grundständige und 4.698 weiterführende Studiengänge studieren. Kein Wunder also, dass viele Schüler bei dieser Masse überfordert sind und noch nicht wissen, wie sie ihre Zukunftsplanung in Angriff nehmen sollen.

Richtige Vorbereitung

Bestimmte Studiengänge haben gewisse Voraussetzungen, die man erfüllen muss. Das können Praktika, die man vor dem Studium absolvieren muss, Eignungstests oder im künstlerischen Bereich eine Mappe mit Arbeitsproben sein, die begutachtet wird.

Zulassungsbeschränkung

Aber auch ohne Tests, Praktika und Arbeitsproben muss man mit einem Hindernis rechnen: Der Zulassungsbeschränkung. Viele Studiengänge in Deutschland sind überlaufen und immer mehr Hochschulen können nicht alle Bewerber aufnehmen. Da werden natürlich erst einmal die Leute aufgenommen, die die besten Noten haben. Andere kommen in den Studiengang hinein, da sie viele Wartesemester gesammelt haben, wiederum andere nutzen die Möglichkeit einer Studienplazuklage oder gehen ganz leer aus. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig zu informieren und sich gegebenenfalls nach Alternativen umzusehen oder bereits vor den Abiturprüfungen zu wissen mit welchen Ergebnissen man noch einen besseren Abischnitt erzielt.

Ausland

Nach dem ganzen Lernstress willst du einfach mal raus aus dem Alltag und die weite Welt entdecken? In fremde Kulturen eintauchen und neue Menschen kennenlernen? Dann nichts wie los, dein Abenteuer kann beginnen!

Eine Möglichkeit ist der Aufenthalt als Au-Pair in einer Gastfamilie. Dort erhältst du zwar oft nur ein „Taschengeld“, aber du hast meist freie Kost und Logis. Beim Work-and-Travel kommst du für alle Kosten selbst auf, aber reist mehr und lernst durch wechselnde Jobs mehr von dem Land und seinen Menschen kennen. Und falls du dich ganz auf die Verbesserung deiner Sprachkenntnisse konzentrieren möchtest, ist eine Sprachreise das Richtige für dich. Aber auch ein Freiwilligendienst oder ein Auslandspraktikum sind großartige Möglichkeiten, dich während deinem Aufenthalt im Ausland ganz aktiv in der fremden Kultur einzubringen.

Egal, ob du lieber in Europa bleiben, Asien oder Australien entdecken oder den Sprung über den großen Teich wagen möchtest – bei der Planung deines Auslandsaufenthaltes sind der Freiheit kaum Grenzen gesetzt und auch für dich ist bestimmt die richtige Option dabei! (fp/fd)

Praktikum

Schülerpraktikum

Ein Schülerpraktikum kann dir erste Einblicke in verschiedene Berufsfelder geben. Viele bemerken erst dann, dass der Alltag im bisherigen Traumberuf anders ist, als man ihn sich vorgestellt hat. Durch ein Praktikum zeigst du aber auch deinem zukünftigen Arbeitgeber, dass du bereits während der Schulzeit Interesse an der Praxis gezeigt hast und Engagement für das spätere Arbeitsleben mitbringst. Deshalb ist ein Praktikumsnachweis – am besten in Form eines ausführlichen Zeugnisses - sehr wichtig. Du kannst dich sowohl auf explizite Ausschreibungen bewerben, als auch ohne direktes Angebot eine Bewerbung an ein Unternehmen verfassen, das dich interessiert. Bei Schülerpraktika darf eine Arbeitszeit von acht Stunden am Tag und 40 Stunden pro Woche nicht überschritten werden, auch nicht der Arbeitszeitraum zwischen 6 bis 20 Uhr. Die meisten Schülerpraktika werden nicht bezahlt, allerdings erhält man manchmal eine kleine Aufmerksamkeit am Ende. In jedem Fall solltest Eigeninitiative zeigen, nach interessanten Aufgaben fragen, deinem Betreuer Rückmeldung geben und offen kommunizieren, was dich interessiert. Nur dann kann das Praktikum auf deine Wünsche zugeschnitten werden. Manche Schulen bauen in der 9. Jahrgangsstufe einen festen Zeitraum für ein Praktikum ein, du kannst allerdings auch beispielsweise in den Sommerferien ein Praktikum absolvieren.



Freiwilliges Praktikum

Ein freiwilliges Praktikum wird insbesondere in den Studiengängen wichtig, die keine anschließende Festanstellung versprechen können. Dazu zählen vor Allem die verschiedenen Geisteswissenschaften wie Anglistik, Germanistik oder Geschichte. Praxiserfahrung vorweisen zu können ist im späteren Bewerbungsverfahren neben guten Noten ein entscheidender Faktor, der dir den Job sichern kann. Mögliche Praktikumszeiträume sind die Semesterferien oder ein Urlaubssemester. Während eines freiwilligen Praktikums hast du einen Anspruch auf Urlaubstage. Inzwischen sind bezahlte Praktika durchaus üblich aber gerade die Höhe der Bezahlung hängt stark von der jeweiligen finanziellen Lage des Unternehmens ab. Wenn ein Praktikum bezahlt wird, besteht die Vergütung meistens aus 300 bis 400 Euro pro Monat. Bei Großunternehmen und Banken kann dieser Betrag auf bei 700-1000 Euro pro Monat liegen. Bei sehr kleinen Firmen kann es häufig vorkommen, dass Praktika nicht bezahlt werden.



Praktikumssemester

Insbesondere die Fachhochschulen legen Wert auf die Verbindung von Theorie und Praxis. Aufgrund dessen ist bei vielen Studiengängen ein Praktikumssemester fest vorgesehen und gehört zu den Prüfungsleistungen des Studiums.Da das Praktikumssemester ähnlich wie ein Pflichtpraktikum gewertet wird, hast du keinen Anspruch auf Urlaub. Auch bei der Bezahlung kommt es stark auf das Unternehmen an. Gerade im Finanzsektor werden hier Praktika bezahlt. In vielen anderen Branchen werden dagegen die Praktikanten nicht bezahlt.



Pflichtpraktikum

Bei manchen Studiengängen musst du vor Beginn des Studiums ein Praktikum in einem bestimmten Bereich vorweisen. In anderen Fällen musst du bis zum Ende deines Studiums eine gewisse Anzahl an Monaten an praktischer Erfahrung vorweisen. Leider hast du in diesen Fällen keinen Anspruch auf Urlaub während des Praktikums. Auch bei der Bezahlung musst du dich auf ein kleines Gehalt einstellen. Häufig werden Pflichtpraktika auch gar nicht vergütet. Bei größeren Unternehmen oder Banken kann es allerdings vorkommen, dass du bezahlt wirst. (cf/fd)

Duales Studium

Das anerkannte Dualstudium ist eine Ausbildungsform, die im Wechselspiel zwischen Praxisphasen und Theoriephasen stattfindet. Die Praxis wird im Unternehmen und die Theorie in einer Fachhochschule erlernt. Es vereint Elemente der Ausbildung und des Studiums und ist sehr beliebt bei Unternehmen sowie Schulabgängern.  Für diese Ausbildungsart ist ein hoher Schulabschluss nötig. Man besucht Lehrveranstaltungen in der Hochschule um sich fortzubilden und dual ist man im Betrieb tätig um direkt sein Handwerk zu erlernen. Die praktischen Phasen verlaufen ähnlich, wie in einer betrieblichen Ausbildung.

Ablauf

Der Ablauf eines dualen Studiums gestaltet sich relativ simpel. In den allermeisten Fällen wechseln sich die Phasen im Betrieb und die in der Hochschule oder Akademie in gleichmäßigen Abständen ab. Bei der Ausbildung zum Architekten beispielsweise, ist der Azubi drei Monate im Unternehmen tätig und folgend drei Monate in der Hochschule. Diese Sequenzen ziehen sich bis zur Bachelorarbeit und der betrieblichen Abschlussprüfung hin. Während der gesamten Lehrzeit von knapp vier Jahren, wird eine monatliche Vergütung ausgeschüttet.

Um alle Inhalte lehrreich vermitteln zu können, dauert die zweigeteilte Ausbildung deiner Studienwahl relativ lange. Die Regelstudienzeit für diese Ausbildungsberufe beträgt acht Semester. Auch bei dieser Studienart werden die Halbjahre in Semestern gezählt. Dementsprechend ist die Ausbildung circa vier Jahre lang.

Abschluss

Die bekannteste Form des dualen Studiums, ist das ausbildungsintegrierte duale Studium. Dort wird neben dem Bachelor-Studium an einer Hochschule oder einer Berufsakademie, eine Berufsausbildung erworben. Das heißt, man bekommt am Ende nicht nur einen, sondern sogar zwei Abschlüsse. Den Bachelor und eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Als großer Vorteil dieses kombinierten Studiums gilt, dass viele Firmen ihre dualen Lehrlinge nach dem Abschluss übernehmen. 

 

Studiengänge

Hier gibt es unzählige Möglichkeiten. Allerdings sind Ausbildungsberufe gefragt, bei denen man seine Phasen im Unternehmen erfolgreich absolvieren kann. Berufe, bei denen zuerst einmal viel Theorie erlernt und Grundstrukturen verstanden werden müssen, fallen eher nicht in diese Sparte. Sehr beliebt ist zum Beispiel der Studiengang der sozialen Arbeit. In der Fachhochschule werden pädagogische Grundsätze gepaukt und in der Jugendhilfe-Einrichtung jungen Erwachsenen geholfen, ihren Weg wieder zu finden, ganz einfach gesprochen.

Das Ingenieurwese, erneuerbare Energien und Umweltschutz oder Betriebswirtschaftslehre sind ebenfalls duale Ausbildungsberufe, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Welche Studienwahl du letztendlich triffst, sollte von deinen Interessen und Neigungen abhängig sein. Bist du dir darüber noch nicht im Klaren, kannst du in unserem Orientierungstest mehr herausfinden.

Anforderungen

Die Mindestanforderung bei dem dualen Studium ist die Fachhochschulreife, immerhin soll man im Theorieteil an eine Hochschule oder Berufsakademie gehen. Auch mit der normalen Hochschulreife und der fachgebundenen Hochschulreife ist man generell zulässig für die duale Ausbildungsform. Regelungen für „Ohne Abi studieren“ bestehen ebenfalls, je nach Bundesland und Betrieb.

Da sich das duale Studium immer größerer Beliebtheit erfreut, ist es schwierig, alle Bewerber unter einen Hut zu bekommen. Längst nicht alle haben die Chance, den Wunsch eines dualen Studiums ausleben zu können.  Unternehmen bekommen immer mehr Bewerbungen für diesen Bereich. Sie sortieren daher oft und gerne nach den Abinoten aus. Gute Noten sind somit vorteilhaft. An manchen Hochschulen ist auch ein NC für verschiedene duale Studiengänge eingeführt worden.