KI-generiert Berufsprofil · Ernährung und Gastronomie
Bäcker/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie und mit welchen Zutaten Massen hergestellt und weiterverarbeitet werden.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.106 €im Monat, Tarif 2025
Kurz gesagt
Als Bäcker/in stellst du Teige für Brot, Brötchen, Blätterteig, Mürbeteig und Hefeteig her und backst sie. Du setzt Sauerteig an, bereitest Cremes, Füllungen und Glasuren zu, belegst Snacks, machst kleine Gerichte wie Quiches und kontrollierst Rohwaren und Gebäck, in der Backstube. Bäcker/in: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.106 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 1.021 €.
Quelle: BIBB 2025, BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.
Was macht man als Bäcker/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man die Zutaten für Weizenbrote und Brötchen auswählt, die Teige herstellt und backt
- Welche Herstellungsarten von Blätterteigen, Mürbeteigen, Hefeteigen und Plunderteigen es gibt und wie man sie verwendet
- Wie und mit welchen Zutaten Massen hergestellt und weiterverarbeitet werden
- Wie man Gebäcke aprikotiert (d.h. mit erhitzter Aprikosenkonfitüre bestreicht) und glasiert, Cremes und Füllungen herstellt
- Was bei der Lagerung und Kontrolle von Rohwaren, Halbfabrikaten und Fertigerzeugnissen wichtig ist
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Hitze in der Backstube
- Kälte im Kühlraum
- Mehlstaub
- Arbeitsbeginn i.d.R. früh am Morgen
Mehr zum Alltag
Bäcker backen Brot und Brötchen. Dazu gehören Roggen-, Weizen- und Vollkornbrötchen. Daneben backen Bäcker auch Kuchen, Torten und andere Spezialitäten. Zum Arbeitsalltag gehört in erster Linie Teamfähigkeit. Der Beruf ist für diejenigen geeignet, die gerne mit ihren Händen arbeiten. Du bringst täglich neuen Teig in die entsprechende Form und schiebst ihn in den Ofen.
Unterstützt werden die einzelnen Vorgänge heutzutage von Maschinen und Geräten. Trotzdem wird vieles noch mit Handarbeit hergestellt. Vor allem für Nachteulen ist der Job genau das Richtige, denn oft beginnt der Arbeitstag bereits schon zwischen 2 und 3 Uhr nachts, wenn alle anderen noch schlafen. Dafür hat man aber immerhin den gesamten Nachmittag frei, den man dann entspannt genießen kann. Zur Nachtschicht gehören außerdem noch Schichten am Wochenende und an Feiertagen, denn auch dann möchten die Menschen nicht auf ihr Brot verzichten.
Bäcker müssen sich zudem mehr und mehr auch mit der Produktion von Eis beschäftigen, denn dieses Gebiet gehört ebenfalls zu deinen Aufgaben.
Der Beruf besteht also vor allem aus der Herstellung von Backwaren, nicht aus dem Verkauf. Natürlich spielen kaufmännische Aspekte ebenfalls eine bedeutende Rolle. Wer sich diesen Herausforderungen gewachsen sieht, sollte über eine Ausbildung zum Bäcker nachdenken.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- kreativ bist im Kreieren und Verzieren von Süßwaren.
- Spaß an der Lebensmittelherstellung hast.
- zuverlässig und teamfähig bist.
Schwierig, wenn du …
- kein Frühaufsteher bist.
- mit Rechnen nicht gut zurechtkommst.
- nicht handwerklich geschickt bist.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Das gehört dazu
Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Bäcker/in unter anderem dazu:
- Körperlich anstrengende Arbeit
- Kreativ gestalten
- Staub, Gerüche oder Dämpfe
- Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
- Mit den Händen und mit Technik arbeiten
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 6 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Geschicklichkeit und Sinn für Ästhetikz. B. beim Dekorieren von Gebäck
- Verantwortungsbewusstseinz. B. beim Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften
- Gute körperliche Konstitutionz. B. beim Heben von schweren Backblechen
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik, um Gewichtsangaben umzurechnen
- Deutsch, um Kundschaft zu beraten und Backwaren zu verkaufen
- Chemie, um chemische Prozesse zu nutzen (z.B. Gärung von Sauerteig)
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Bäcker/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.106 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.021 € 1. Jahr
- 1.091 € 2. Jahr
- 1.232 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 103 € unter dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
- Bäcker/in (Tarif 2025) 1.106 €
- Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €
Platz 18 von 18 in Ernährung und Gastronomie
- 13. Fachkraft Küche 1.175 €
- 14. Fachkraft für Gastronomie 1.165 €
- 15. Winzer/in 1.136 €
- 16. Fleischer/in 1.135 €
- 17. Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk 1.107 €
- 18. Bäcker/in 1.106 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Wie hoch dein Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Betriebsgröße, Berufserfahrung, Art der Anstellung und Arbeitsstandort. Im Laufe der Zeit und mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Gehalt kontinuierlich an. Wem das nicht schnell genug geht, der kann an Weiterbildungen teilnehmen, um seine Haushaltskasse ein wenig aufzubessern.
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 2.980 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt 1.106 €.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 2.572 € und 3.475 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.
40,8 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge
40,8 % bei diesem Beruf
Das liegt über dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).
Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen. Quelle: BIBB-Datenreport 2026.
Wie läuft die Ausbildung als Bäcker/in ab?
Die Bäcker-Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und nebenbei die Berufsschule besuchst. Vorausgesetzt wird in der Regel der Hauptschulabschluss. Viel Wert wird auf gute Noten im Fach Mathematik gelegt. Zudem solltest du handwerklich geschickt und kreativ sein.
Gut zu wissen: 20.540 Lehrlinge absolvieren derzeit ihre Ausbildung zur/m Bäcker/in oder Bäckereifachverkäufer/in.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Bäcker/in?
Nach der Ausbildung hast du noch nicht ausgelernt. Interessierte können sich zum technischen Fachwirt ausbilden lassen, womit du später Positionen in der mittleren Ebene des Unternehmen bekleiden kannst.
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Außerdem hast du die Möglichkeit, verschiedene Zertifikate in sämtlichen Bereichen wie zum Beispiel Backverfahren zu erwerben. Als Bäckermeister lernst du Azubis an und übernimmst wesentlich mehr Verantwortung. Mit dieser Zusatzqualifikation kannst du dich auch selbstständig machen und dein eigener Chef sein.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Bäcker/in?
In letzter Zeit ist die Zahl der Betriebe langsam, aber stetig zurückgegangen, wohingegen die etablierten Ketten weiter wachsen. In großen Unternehmen steigt die Nachfrage für qualifiziertes Personal, die die biochemischen Prozesse verinnerlicht haben und wirtschaftlich handeln können. Auch kleinere Bäckereien suchen vermehrt nach kreativem und jungem Personal, das eine gute Qualität gewährleisten soll und gleichzeitig eine Investition in die Zukunft ist.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeQuelle: BERUFENET, BIBB 2025. Der Betrag zeigt den Unterschied zu Bäcker/in.
Häufige Fragen zum Beruf Bäcker/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Bäcker/in?
Die Ausbildung als Bäcker/in dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Bäcker/in?
Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.021 € im ersten und 1.232 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.106 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 103 € unter dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
Für wen ist der Beruf Bäcker/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du kreativ bist im Kreieren und Verzieren von Süßwaren; Spaß an der Lebensmittelherstellung hast; zuverlässig und teamfähig bist.
Wann passt der Beruf Bäcker/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du kein Frühaufsteher bist; mit Rechnen nicht gut zurechtkommst; nicht handwerklich geschickt bist.
Welche Schulfächer sind für Bäcker/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um Gewichtsangaben umzurechnen; Deutsch, um Kundschaft zu beraten und Backwaren zu verkaufen; Chemie, um chemische Prozesse zu nutzen (z.B. Gärung von Sauerteig).
Ist Bäcker/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Bäcker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Ausbildungsvergütung
- Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Vorzeitig gelöste Verträge
- BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Der Wert gilt für diesen Beruf. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Bäcker/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.