- Weg
- Studium
- Dauer
- 6 Semester Bachelor, 4 Semester Master
Wie der Weg dorthin aussieht, steht auf der Seite zum Fach Biologie. Zur Seite Biologie
Was macht man als Biologe/in?
Biologie setzt sich aus den Namen bios = Leben und logos = Wissenschaft zusammen. Demzufolge ist die Biologie die „Lehre vom Leben“. In erster Linie setzen sie sich mit den Gesetzmäßigkeiten des Lebens auseinander und konzentrieren sich dabei auf alle Varianten von Lebewesen. Das Arbeitsfeld an sich ist sehr breit gefächert.
Mehr zum Alltag
Unterteilen lässt sich die Disziplin in Kategorien wie zum Beispiel Anthropologie, Botanik, Humanbiologie, Physiologie, Ökologie, Molekularbiologie, Mikrobiologie, Zytologie und viele weitere mehr. Folglich unterscheidet sich auch der Arbeitsalltag in den einzelnen Bereichen. Vor allem Biologen sind Naturwissenschaftler, die sich häufig in englischer Sprache artikulieren müssen. Nicht selten haben sie sich auf ein bestimmtes Themengebiet bereits während ihres Studiums spezialisiert. Insbesondere in der Wissenschaft ist es von Nöten, zu promovieren. Nur so kann ein Job in der Forschung ergattert werden. Allen Fachrichtungen gemeinsam ist, dass meistens in internationalen Teams zusammengearbeitet wird. Daher ist Teamwork besonders wichtig.
Sofern man nicht in der Lehre an einer Universität oder einer ähnlichen Bildungseinrichtung tätig ist, erforscht man im Labor neue Wirkstoffe. Dabei werden Proben und Testversuche analysiert und ausgewertet. Zu den Hauptaufgaben gehören zum Beispiel, medizinische Produkte zu verbessern, komplett neue Heilerzeugnisse zu entwickeln und diese auch in Testreihen auszuprobieren. Und wer weiß es schon, vielleicht ist deine Entdeckung eines Tages bahnbrechend. In diesem Job darf es dir an unbegrenzter Neugier nicht fehlen. In der Regel findet der Hauptteil der Arbeit hinterm Mikroskop statt.
Nur selten wird der Arbeitsplatz verlassen, um beispielsweise Proben im Freien zu sammeln. Höchste Priorität hat exaktes Handeln. Jeder Handgriff muss unter strengen Rahmenbedingungen sitzen. Fehler haben in der Wissenschaft nichts zu suchen. Biologen tragen ein hohes Maß an Verantwortung. Wer sich den Aufgaben gegenüber gewachsen sieht, der sollte sich intensiver mit einem Biologie-Studium auseinandersetzen.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- genau beobachtest und sauber dokumentierst.
- dich von Chemie und Statistik nicht abschrecken lässt.
- Geduld für Versuchsreihen hast, die auch scheitern.
Schwierig, wenn du …
- dir vor allem Arbeit in der Natur vorstellst.
- planbare Ergebnisse brauchst.
- ein Fach ohne Mathematik und Chemie suchst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Was du mitbringen solltest
- Wichtige Schulfächer
-
- Mathematik – Differenzial-, Integral-, Infinitesimal- und Vektorrechnung
- Englisch – fremdsprachige Texte lesen, verstehen und verfassen
- Latein, um den Zugang zu Fachterminologie zu erleichtern
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie finanzierst du das Studium?
BAföG
Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.
Alles zum BAföGNebenjob
Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.
Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.
Mehr zum Gehalt
Wie in vielen anderen Berufen auch, hängt die Höhe deines Gehaltes von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören zum Beispiel Berufserfahrung, Art der Anstellung, Betriebsgröße und Arbeitsstandort. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Gehalt über die Jahre an. Wer mehr verdienen möchte, sollte sich weiterbilden, indem er einen höheren akademischen Grad anstrebt oder an Fortbildungen teilnimmt.
Wie läuft die Ausbildung als Biologe/in ab?
Wer eines Tages als Biologe arbeiten möchte, muss an einer Hochschule das Fach Biologie studieren. Allerdings muss bereits vorab eine Entscheidung getroffen werden, welchen Studiengang man wählen möchte. In Frage kommen beispielsweise Angewandte Biologie, Biowissenschaft, Naturschutzbiologie, Technische Biologie, Biologische Diversität und Ökologie sowie einige mehr. Grundvoraussetzung ist für alle Studiengänge die Hochschulzugangsberechtigung. Fast jede Universität hat für das Fach Biologie einen numerus clausus, was bedeutet, dass du einen bestimmten Notendurchschnitt erreichen musst, um für das Studium zugelassen werden zu können.
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Von Vorteil sind sehr gute Kenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern und das Beherrschen von Fremdsprachen, insbesondere Englisch. 6 Semester dauert es in der Regel, bis du den Bachelor-Abschluss in der Tasche hast. Anschließend kannst du noch ein Master-Studium anhängen und sogar promovieren.
Gut zu wissen: Der Laboranteil ist höher, als die meisten erwarten.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
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Angebote in Baden-Württemberg
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- Biologie B.Ed.
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- Biologie B.Sc.
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- Biologie (Human- und Molekularbiologie) B.Sc.
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Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Biologe/in?
Vor allem der Fremdsprachenerwerb spielt für Biologen eine bedeutende Rolle. Der Großteil der Fachliteratur ist in englischer Sprache gehalten und auch Meetings sowie Konferenzen werden häufig in einer anderen Sprache durchgeführt.
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Auch EDV-Kenntnisse sind sehr wichtig, da oft am PC gearbeitet wird. Nach dem Bachelor ist es zudem ratsam, mindestens noch den Master-Abschluss anzustreben, um später auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen zu haben.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Biologe/in?
Im Allgemeinen verdienen Naturwissenschaftler sehr gut. Auch die Suche nach einem geeigneten Job erweist sich meistens als relativ einfach. Nicht so bei den Biologen.
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Explizite Stellenangebote sind rar und wenn, dann sind sie häufig schlechter bezahlt als die Ausschreibungen für Chemiker oder Physiker. Daher empfiehlt es sich, bereits während des Studiums an möglichst vielen Praktika teilzunehmen und dort eventuell schon mal den berühmten Fuß in die Tür zu setzen.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Biologe/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Biologe/in?
Die Ausbildung als Biologe/in dauert 6 Semester Bachelor, 4 Semester Master.
Für wen ist der Beruf Biologe/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du genau beobachtest und sauber dokumentierst; dich von Chemie und Statistik nicht abschrecken lässt; Geduld für Versuchsreihen hast, die auch scheitern.
Wann passt der Beruf Biologe/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du dir vor allem Arbeit in der Natur vorstellst; planbare Ergebnisse brauchst; ein Fach ohne Mathematik und Chemie suchst.
Welche Schulfächer sind für Biologe/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik – Differenzial-, Integral-, Infinitesimal- und Vektorrechnung; Englisch – fremdsprachige Texte lesen, verstehen und verfassen; Latein, um den Zugang zu Fachterminologie zu erleichtern.
Ist Biologe/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Biologe/in ist ein Beruf, für den du studierst.
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.