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Ein junger Mann in Regenjacke hält am Becken einer Fischzuchtanlage einen Fisch über eine Wanne KI-generiert

Berufsprofil · Natur und Umwelt

Fischwirt/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Maschinen, Geräte, Betriebseinrichtungen und -fahrzeuge auswählt, einsetzt, reinigt und instand hält.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Kurz gesagt

Als Fischwirt/in hältst du Fische in Teichanlagen und Aufzuchthallen und beobachtest ihr Verhalten. Du fängst sie mit passenden Geräten, sortierst, schlachtest und verarbeitest sie, vermarktest die Erzeugnisse und stellst Fanggeräte aus Holz, Metall und Kunststoff selbst her. Fischwirt/in: Duale Ausbildung in der Landwirtschaft. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 45 Menschen diese Ausbildung.

Ein typischer Tag

Was macht man als Fischwirt/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man fischereiliche Nutztiere unterscheidet, ihre Umwelt- und Nahrungsansprüche sowie ihr arttypisches Verhalten berücksichtigt
  • Wie man Fangmethoden, -plätze, -geräte auswählt, Fische entnimmt, sortiert, transportiert, betäubt und schlachtet
  • Wie man Maschinen, Geräte, Betriebseinrichtungen und -fahrzeuge auswählt, einsetzt, reinigt und instand hält
  • Wie Fischfanggeräte hergestellt und instand gesetzt werden und wie man hierfür Holz, Metalle und Kunststoffe be- und verarbeitet
  • Wie Fische und Fischereierzeugnisse verarbeitet, konserviert, veredelt, gekühlt, gelagert und vermarktet werden
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Wo und wann du arbeitest

  • Witterungseinflüsse und Nässe in Teichanlagen
  • Feuchtigkeit und künstliches Licht in Aufzuchthallen
  • Kälte in Lager- und Verkaufsräumen
  • Arbeit auch am Wochenende
Mehr zum Alltag

Der Beruf lässt sich in drei Bereiche unterteilen: Fischhaltung und Fischzucht, See- und Flussfischerei sowie Kleine Hochsee- und Küstenfischerei. Im Bereich Fischhaltung und Fischzucht arbeitet man hauptsächlich auf einer Fischfarm oder einem Fischgut, in Betrieben der Land- und Forstwirtschaft oder allgemein in der Fischwirtschaft. Einsatzgebiete sind nicht selten künstlich angelegte Teiche, in denen sich bestimmte Arten unter Aufsicht vermehren können. Natürlich gehört dann nicht nur die Arbeit am Tier zum Aufgabengebiet, sondern auch das Herrichten und Pflegen der Anlage. Wasserwerte müssen kontrolliert werden, die Population begutachtet und zu guter Letzt muss auch gefischt werden.

Das bedeutet, dass du die Tiere unter Umständen töten musst. Dieser Part gehört in allen drei Bereichen des Berufs zum Alltag. Schließlich will die Bevölkerung mit frischem Fisch versorgt werden. Daher ist es ebenfalls wichtig, sich im Marketing sehr gut auszukennen. Das Gebiet Kleine Hochsee- und Küstenfischerei wird in der Regel auf dem Wasser ausgeführt. Wichtig ist, dass man nicht seekrank wird, da der Job sonst nicht in Frage kommt. Natürlich sollten Beschäftigte eher im Norden des Landes leben, da es von dort aus auf die Nord- und Ostsee geht.

Schwerpunkt ist dabei, Fische und Schalentiere zu fangen, um diese anschließend verkaufen zu können. Das Segment See- und Flussfischerei konzentriert sich vor allem auf die Weiterverarbeitung und den Verkauf der Tiere. Außerdem muss Wert darauf gelegt werden, dass bestimmte Arten nicht aussterben und der natürliche Bestand aufrecht erhalten wird. Sollte es entsprechende Anzeichen geben, dann müssen Besatz- oder Brutfische ausgesetzt werden, damit diese sich wieder vermehren können.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • dich für biologische Abläufe interessierst.
  • gerne sorgfältig arbeitest.
  • ein genaues Auge hast.

Schwierig, wenn du …

  • ungern mit den Händen arbeitest.
  • einen Bürojob haben möchtest.
  • dich stets nur kurz konzentrieren kannst.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Alltag

Das gehört dazu

Im Alltag als Fischwirt/in gehört unter anderem dazu:

  • Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
  • Kontakt zu Kundschaft, Gästen oder Publikum
  • Werkstatt, Halle oder Labor
  • Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
  • Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, oft draußen zu arbeiten, auch bei Kälte, Hitze oder Regen?
Wäre es okay für dich, viel Kontakt mit Kundschaft, Gästen oder Publikum zu haben?
Wäre es okay für dich, in einer Werkstatt, Halle oder einem Labor zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, sehr genau und sorgfältig zu arbeiten?
Wäre es okay für dich, auch in Schichten, nachts, am Wochenende oder in Bereitschaft zu arbeiten?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeitz. B. beim Beobachten des Gesundheitszustands von Fischen
  • Körperbeherrschung und Umsichtz. B. bei der Arbeit auf Booten und Stegen
Wichtige Schulfächer
  • Biologie, um fischereiliche Nutztiere zu unterscheiden
  • Chemie, um Schadorganismen zu bekämpfen
  • Werken/Technik, um Fanggeräte und Wasserfahrzeuge zu überprüfen
  • Mathematik, um Fischfutterrationen zu berechnen
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Gehalt

Wie viel verdient man als Fischwirt/in?

Was mindestens gezahlt wird

Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Mehr zum Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Art der Anstellung, Arbeitsstandort, Berufserfahrung und Betriebsgröße. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt auch das Einkommen an. Wem das nicht genügt, der sollte sich weiterbilden.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Fischwirt/in ab?

Eine Ausbildung zum Fischwirt dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Vorausgesetzt wird in der Regel der Hauptschulabschluss. Bereits vor der Lehre musst du dich entscheiden, welche der drei Fachrichtungen für dich am besten geeignet ist.

Gut zu wissen: Wenn dir deine Ausbildung nicht reicht, kannst du dich später noch zum/zur Fischwirtschaftsmeister/-in, Wirtschafter/-in für Landwirtschaft, Betriebswirt/-in für Agrarwirtschaft oder Natur- und Landschaftspfleger/-in weiterbilden.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Wie verbreitet ist der Beruf?

45 neue Azubis im Jahr 2024

Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Fischwirt/in?

Um die Karriereleiter ein gutes Stück hinaufklettern zu können, solltest du eine Weiterbildung zum Fischwirtschaftsmeister absolvieren. Damit übernimmst du mehr Verantwortung und kannst Azubis ausbilden. Mit einer Fortbildung zum Techniker mit Fachrichtung Lebensmitteltechnik bekleidest du höhere Positionen im Unternehmen bist für planende Aufgaben zuständig. Auch ein Studium wäre möglich. In Frage kommen zum Beispiel die Studiengänge Agrarwissenschaft oder Agrarmanagement.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Fischwirt/in?

Die Berufsaussichten stehen derzeit eher schlecht, da sich recht viele Interessenten auf die wenigen freien Ausbildungsplätze bewerben. Auch der geringe Verdienst sollte berücksichtigt werden. Meistens wird man sich gezwungen sehen, an Fortbildungen teilzunehmen, um später mehr verdienen zu können. Diejenigen, die den Umgang mit Fischen lieben, sollten sich davon aber nicht abschrecken lassen und sich voll in den Beruf stürzen.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Fischwirt/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Fischwirt/in?

Die Ausbildung als Fischwirt/in dauert 3 Jahre.

Was verdient man in der Ausbildung als Fischwirt/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.

Für wen ist der Beruf Fischwirt/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du dich für biologische Abläufe interessierst; gerne sorgfältig arbeitest; ein genaues Auge hast.

Wann passt der Beruf Fischwirt/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du ungern mit den Händen arbeitest; einen Bürojob haben möchtest; dich stets nur kurz konzentrieren kannst.

Welche Schulfächer sind für Fischwirt/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Biologie, um fischereiliche Nutztiere zu unterscheiden; Chemie, um Schadorganismen zu bekämpfen; Werken/Technik, um Fanggeräte und Wasserfahrzeuge zu überprüfen; Mathematik, um Fischfutterrationen zu berechnen.

Ist Fischwirt/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Fischwirt/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
Kurzbeschreibung
In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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