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Kartograf bearbeitet eine digitale Karte am Grafiktablett, gedruckte Karten daneben KI-generiert

Berufsprofil · Natur und Umwelt

Kartograf/in

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Wege
Ausbildung · Studium
Dauer
3 Jahre Ausbildung oder 6–7 Semester Bachelor
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Ein typischer Tag

Was macht man als Kartograf/in?

Karten brauchen nicht nur Reisende, sondern auch Architekten, Autofahrer und Kapitäne. Inzwischen wird mehr und mehr auf digitale Karten zurückgegriffen.

Kartographen halten die Daten auf dem aktuellsten Stand und geben die Welt im Prinzip im Miniformat wieder. Dabei ist es wichtig, akkurat und genau zu arbeiten. Besonders wichtig ist es, die Messwerte von Ingenieuren sowie von Luft- und Satellitenaufnahmen exakt umzusetzen. Es kommt dann ganz darauf an, in welchem Verhältnis das Gemessene dargestellt werden soll.

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Wo und wann du arbeitest

  • Verantwortung für Personen
  • Verantwortung für Sachwerte
  • Präzisions-, Feinarbeit
  • Kundenkontakt
Mehr zum Alltag

Nur selten wird heutzutage noch mit Stift und Lineal gearbeitet, vielmehr besteht das Handwerkszeug inzwischen hauptsächlich aus Computerarbeit. Hier werden Kartographen von verschiedenen Programmen unterstützt, die die einzelnen Schritte der Kartenerstellung vereinfachen. Zudem müssen sie ein gut ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen, da das Endergebnis oft schon im Kopf entsteht, bevor die eigentliche Tätigkeit überhaupt ausgeführt wird. Wer kreativ ist und Zahlen in einem Bild festhalten möchte, sollte sich intensiver mit einer Ausbildung zum Kartographen beschäftigen.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • räumlich denkst und gern gestaltest.
  • sehr genau mit Daten arbeitest.
  • dich in Geoinformationssysteme einarbeitest.

Schwierig, wenn du …

  • Detailarbeit am Bildschirm vermeiden willst.
  • keine Lust auf Datenpflege hast.
  • dir Kartografie ohne Software vorstellst.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.

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Alltag

Das gehört dazu

Im Alltag als Kartograf/in gehört unter anderem dazu:

  • Bildschirmarbeit
  • Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
  • Kontakt zu Kundschaft, Gästen oder Publikum

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, viel Zeit am Bildschirm zu verbringen?
Wäre es okay für dich, oft draußen zu arbeiten, auch bei Kälte, Hitze oder Regen?
Wäre es okay für dich, viel Kontakt mit Kundschaft, Gästen oder Publikum zu haben?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Was Betriebe erwarten
  • Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände
  • Nahsehvermögen - auch korrigiert
  • Farbsehvermögenz. B. gedruckte oder multimediale Kartenwerke farblich gestalten
  • Hörvermögen und Sprachverständnis
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Gehalt

Wie viel verdient man als Kartograf/in?

Was mindestens gezahlt wird

Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Mehr zum Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Art der Anstellung, Betriebsgröße, Berufserfahrung und Arbeitsstandort. Im Laufe der Zeit und mit zunehmender Berufserfahrung im Job steigt das Einkommen kontinuierlich an.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Kartograf/in ab?

Eine Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Vorausgesetzt wird in der Regel mindestens der Hauptschulabschluss. Des Weiteren wird viel Wert auf gute Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik, Geographie und Informatik gelegt.

Gut zu wissen: Der Ausbildungsberuf heißt heute Geomatiker/in.

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Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Kartograf/in?

Nach der Ausbildung hast du noch lange nicht ausgelernt. Um interessant für den Arbeitsmarkt zu bleiben, solltest du dich regelmäßig weiterbilden.

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Möglichkeiten für Fortbildungen gibt es unter anderem in den Bereichen Vermessungstechnik, EDV oder Geografie. Als Techniker in der Geologietechnik bist du vor allem für die Vorbereitung von geologischen Untersuchungsarbeiten zuständig. Techniker für Vermessungstechnik konzentrieren sich hauptsächlich aufs Planen, Organisieren und Kontrollieren von bestimmten Aufgaben. Neben einer eventuellen Selbstständigkeit bleibt dir noch die Möglichkeit eines Studiums. In Frage kommen die Studiengänge Vermessungstechnik und Geoinformatik.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Kartograf/in?

Wer sich für diesen Beruf interessiert, muss der Realität ins Auge blicken. Es gibt in Deutschland nur sehr wenige Ausbildungsplätze, die jungen Bewerbern eine Chance geben.

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Daher kommt es vor allem darauf an, gute Noten in den besagten Fächern mitzubringen und im Idealfall die Realschule abgeschlossen zu haben. Nach der Lehre stehen dir im Prinzip alle Türen offen, denn gut ausgebildetes Personal wird immer händeringend gesucht.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Kartograf/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Kartograf/in?

Die Ausbildung als Kartograf/in dauert 3 Jahre Ausbildung oder 6–7 Semester Bachelor.

Was verdient man in der Ausbildung als Kartograf/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.

Für wen ist der Beruf Kartograf/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du räumlich denkst und gern gestaltest; sehr genau mit Daten arbeitest; dich in Geoinformationssysteme einarbeitest.

Wann passt der Beruf Kartograf/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du Detailarbeit am Bildschirm vermeiden willst; keine Lust auf Datenpflege hast; dir Kartografie ohne Software vorstellst.

Ist Kartograf/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Zu Kartograf/in führen mehrere Wege: eine Ausbildung oder ein Studium.

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Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

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