KI-generiert Berufsprofil · Natur und Umwelt
Landwirt/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie Nutztiere gefüttert und betreut werden.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.019 €im Monat, Tarif 2025
Kurz gesagt
Als Landwirt/in fütterst und betreust du Nutztiere und übernimmst das Melken. Du fährst Maschinen zum Bearbeiten des Bodens, zum Säen, Düngen und Ernten, untersuchst den Boden auf Nährstoffe und wartest die Technik, auf Feldern, im Stall und auf dem Hof. Landwirt/in: Duale Ausbildung in der Landwirtschaft. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 im Schnitt bei 1.019 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei 902 €. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 4.938 Menschen diese Ausbildung.
Quelle: BIBB 2025, BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.
Was macht man als Landwirt/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie Nutztiere gefüttert und betreut werden
- Welche Vorbeugemaßnahmen es gegen Tierkrankheiten gibt
- Wie Lagerräume und Lagerbehälter zu pflegen sind
- Wie man Maschinen für die Bodenbearbeitung, Saat, Düngung und Ernte bedient
- Welche Wartungsvorschriften und Schmierpläne beim Pflegen und Warten von Maschinen und Einrichtungen einzuhalten sind
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Arbeit auf Feldern bei wechselnden Witterungsverhältnissen
- In Tierställen und Hofgebäuden
- Maschinen- bzw. Motorenlärm
- Arbeitsbeginn oft früh am Morgen
Landwirt/in – Einblicke
3 BilderMehr zum Alltag
Zu deiner Hauptaufgabe gehört die Versorgung der Bevölkerung. Dabei stehen gesunde, qualitativ hochwertige Nahrungsmittel sowohl aus tierischer als auch pflanzlicher Produktion im Vordergrund. Zudem gehören Naturschutz, Landschaftspflege sowie die Erzeugung regenerativer Energien und nachwachsender Rohstoffe zu deinen Themen.
Du brauchst umfangreiches Wissen über die Agrarwirtschaft und musst einen Betrieb führen können. Flexibilität sollte zu deinen Charaktereigenschaften gehören, da das saisonale Arbeiten insbesondere in der Landwirtschaft von großer Bedeutung ist. Voraussetzungen für einen geregelten Arbeitsalltag sind Interesse an der Natur, ein gut ausgebildetes Grundverständnis im Bereich der Technik, Freude an körperlicher Tätigkeit, Organisationstalent und die Bereitschaft zum selbstständigen Arbeiten.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- körperliche Ausdauer besitzt.
- umfassendes agrarwissenschaftliches Interesse und Wissen hast.
- ein Planungs- und Organisationstalent bist.
Schwierig, wenn du …
- nicht umweltbewusst denkst.
- keine Geduld und Flexibilität besitzt.
- nicht risikobereit bist.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Das gehört dazu
Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Landwirt/in unter anderem dazu:
- Körperlich anstrengende Arbeit
- Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
- Lärm
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 4 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Verantwortungsbewusstseinz. B. im Umgang mit Nutztieren und Pflanzenschutzmitteln
- gute körperliche Konstitutionz. B. beim Heben von Säcken mit Düngemitteln, bei der Arbeit im Freien
- technisches Verständnisz. B. bei der Reparatur von Landmaschinen und Fütterungsanlagen
- Wichtige Schulfächer
-
- Biologie, um Nutzpflanzen anzubauen und Tiere zu pflegen
- Chemie, um die Zusammensetzung von Futter- und Düngemitteln zu verstehen
- Werken/Technik, um landwirtschaftliche Maschinen zu bedienen
- Mathematik, um benötigte Mengen an Saatgut und Düngemittel zu berechnen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Landwirt/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.019 € über die ganze Ausbildung.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 902 € 1. Jahr
- 993 € 2. Jahr
- 1.091 € 3. Jahr
Ist das viel oder wenig?
Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 190 € unter dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
- Landwirt/in (Tarif 2025) 1.019 €
- Bundesweiter Tarifdurchschnitt 2025 1.209 €
Platz 8 von 11 in Natur und Umwelt
- 6. Tierwirt/in 1.080 €
- 7. Pferdewirt/in 1.050 €
- 8. Landwirt/in 1.019 €
- 9. Tiermedizinische/r Fachangestellte/r 1.014 €
- 10. Florist/in 1.003 €
- 11. Fachkraft Agrarservice 990 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Mit wachsender Verantwortung und weiteren Zusatzqualifikationen kann sich dein Gehalt deutlich steigern.
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 2.917 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt 1.019 €.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 2.542 € und 3.417 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.
Im Bereich Landwirtschaft: 25,1 % vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge
25,1 % im Bereich
Das liegt unter dem Durchschnitt aller Ausbildungsberufe (29,7 %).
Uns liegt kein eigener Wert für diesen Beruf vor. Die Zahl gilt für den ganzen Zuständigkeitsbereich und sagt über diesen Beruf nur wenig.
Das ist keine Aussage darüber, wie zufrieden Azubis sind. Ein gelöster Vertrag heißt oft nicht Abbruch: Viele wechseln den Betrieb oder den Beruf und machen weiter. Näherungswert nach dem BIBB-Schichtenmodell, Berichtsjahr 2024; keine Quote einzelner Personen. Quelle: BIBB-Datenreport 2026.
Wie läuft die Ausbildung als Landwirt/in ab?
Eine Ausbildung zum Landwirt kann nur an anerkannten Ausbildungsstätten stattfinden. Dich erwartet eine duale Lehre, das heißt, dass du zum Teil in der Praxis arbeitest und nebenher die Berufsschule besuchst. In der Regel beendest du nach 3 Jahren deine Ausbildung, unter bestimmten Bedingungen kann diese auch verkürzt werden. Zu deinen Lehrinhalten gehören zum Beispiel Pflanzenproduktion, Tierproduktion, Techniken und Organisation der betrieblichen Arbeit, Produktion und Vermarktung.
Gut zu wissen: Als Landwirt kannst du in landwirtschaftlichen Betrieben arbeiten, sowie in den Bereichen Garten- und Obstbau, Viehzucht, Agrartechnik und Maschinenbau, Beratung und Forschung, Agrarhandel oder Umweltschutz.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
4.938 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Landwirt/in?
Wie in jedem anderen Beruf auch kannst du dich nach deiner Ausbildung weiterbilden. Dir stehen viele Türen offen. Wie wäre es mit einer Karriere zum Landwirtschaftsmeister, Fachagrarwirt in Klauenpflege, Natur- und Landschaftspfleger oder vielleicht doch einem anschließenden Studium? Neben einer Lehre hast du nämlich ebenfalls die Möglichkeit, ein Studium der Agrarwissenschaften aufzunehmen.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Landwirt/in?
Landwirte haben auf dem Arbeitsmarkt gute Aussichten. Natürlich muss man sich darüber im Klaren sein, dass der Job oft mit Saison-Arbeit einhergeht. Arbeitsplätze in der Tierproduktion, Futtermittelberatung und Landhandel sind beispielsweise davon ausgenommen. Mit einer Fachqualifikation erhöhst du deine Chancen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere ist, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeQuelle: BERUFENET, BIBB 2025. Der Betrag zeigt den Unterschied zu Landwirt/in.
Häufige Fragen zum Beruf Landwirt/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Landwirt/in?
Die Ausbildung als Landwirt/in dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Landwirt/in?
Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 902 € im ersten und 1.091 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.019 €. Der Tarifdurchschnitt für diesen Beruf liegt 2025 190 € unter dem bundesweiten Tarifdurchschnitt von 1.209 € brutto im Monat.
Für wen ist der Beruf Landwirt/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du körperliche Ausdauer besitzt; umfassendes agrarwissenschaftliches Interesse und Wissen hast; ein Planungs- und Organisationstalent bist.
Wann passt der Beruf Landwirt/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du nicht umweltbewusst denkst; keine Geduld und Flexibilität besitzt; nicht risikobereit bist.
Welche Schulfächer sind für Landwirt/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Biologie, um Nutzpflanzen anzubauen und Tiere zu pflegen; Chemie, um die Zusammensetzung von Futter- und Düngemitteln zu verstehen; Werken/Technik, um landwirtschaftliche Maschinen zu bedienen; Mathematik, um benötigte Mengen an Saatgut und Düngemittel zu berechnen.
Ist Landwirt/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Landwirt/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Ausbildungsvergütung
- Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Vorzeitig gelöste Verträge
- BIBB-Datenreport 2026 (Vertragslösungsquote, Berichtsjahr 2024). Anteil der begonnenen Verträge, die vorzeitig gelöst wurden, berechnet aus den Daten der Berichtsjahre 2021 bis 2024. Für diesen Beruf einzeln veröffentlicht das BIBB keinen Wert, die Zahl gilt für den Zuständigkeitsbereich. Ein gelöster Vertrag ist nicht gleich Abbruch und sagt nichts über die Zufriedenheit. BIBB-Datenreport 2026
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Landwirt/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.