- Weg
- Schulische Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
Wie der Weg dorthin aussieht, steht auf der Seite zum Fach Logopädie. Zur Seite Logopädie
Was macht man als Logopäde/in?
Logopäden behandeln logopädische Störungen, also Störungen im Bereich des Sprechens und der Aussprache. Als Logopäde bzw. Logopädin hilfst du deinen Patienten diese Störungen zu therapieren, um ihnen zu einem Leben ohne Sprachbarrieren zu verhelfen. Oft sind diese nämlich dafür verantwortlich, dass die Betroffenen in ihrem Umfeld und ihrem Beruf erheblich eingeschränkt oder sozialen Schwierigkeiten (Mobbing etc.) ausgeliefert sind.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- geduldig bist und gern eins zu eins arbeitest.
- gut zuhörst und genau beobachtest.
- dich für Sprache und Kommunikation interessierst.
Schwierig, wenn du …
- schnelle Erfolge brauchst.
- körperliche Nähe bei der Therapie vermeiden willst.
- eine Vergütung wie in der Industrie erwartest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Wie viel verdient man als Logopäde/in?
Schulische Ausbildung: meist ohne Vergütung, teils mit Schulgeld (Ausnahme Pflegeberufe). Infrage kommen BAföG und Berufsausbildungsbeihilfe.
Mit einer eigenen Praxis und einigen Jahren Berufserfahrung kann sich diese Summe noch steigern.
Wie läuft die Ausbildung als Logopäde/in ab?
Sowohl in Form einer Ausbildung, als auch mit einem Bachelorstudium an Fachhochschulen kannst du dich zur Logopädin / zum Logopäden ausbilden lassen, da der Beruf zu einem nichtärztlichen Medizinfachberuf gehört. Darüber hinaus kannst du dich für ein besonderes Teilgebiet spezialisieren.
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Eine duale Ausbildung dauert drei Jahre. Sowohl schriftliche, als auch mündliche Lernkontrollen werden regelmäßig abgehalten. Um an einer Logopädieschule angenommen zu werden, musst du einige Eignungstests bestehen, die in den verschiedensten Bereichen abgehalten werden. So gibt es neben Stimmtests und Rollenspielen auch schriftliche Teile und Gespräche. Nach bestandener Abschlussprüfung darfst du dich offiziell Logopäde bzw. Logopädin nennen.
Gut zu wissen: Schulische Ausbildung mit staatlicher Prüfung; alternativ gibt es Bachelorstudiengänge.
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Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Logopäde/in?
In vielen Fortbildungen kannst du dein Wissen ständig erweitern und so deine berufliche Karriere vorantreiben. Je größer dein Horizont ist, desto spezifischer kannst du deine Patienten therapieren. An der Universität in Aachen z. B. kannst du später auch noch einen Masterstudiengang dranhängen und dich dadurch noch weiter spezialisieren.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Logopäde/in?
Freie Stellen für Logopäden variieren sehr stark regional: in den Städten gibt es nur wenige freie Stellen, dafür sind in eher ländlichen Gebieten häufig Plätze frei. Die meisten dieser Plätze finden sich in Kliniken oder Praxen.
Häufige Fragen zum Beruf Logopäde/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Logopäde/in?
Die Ausbildung als Logopäde/in dauert 3 Jahre.
Für wen ist der Beruf Logopäde/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du geduldig bist und gern eins zu eins arbeitest; gut zuhörst und genau beobachtest; dich für Sprache und Kommunikation interessierst.
Wann passt der Beruf Logopäde/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du schnelle Erfolge brauchst; körperliche Nähe bei der Therapie vermeiden willst; eine Vergütung wie in der Industrie erwartest.
Ist Logopäde/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Logopäde/in ist eine schulische Ausbildung.
Quellen: Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.