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Milchwirtschaftliche/r Laborant/in: wie man Arbeitsaufträge entgegennimmt und Arbeitsabläufe plant

Berufsprofil · Ernährung und Gastronomie

Milchwirtschaftliche/r Laborant/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Laborgeräte für ihren Einsatz vorbereitet.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
Ø 1.403 €im Monat, Tarif 2025
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Ein typischer Tag

Was macht man als Milchwirtschaftliche/r Laborant/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Arbeitsaufträge entgegennimmt und Arbeitsabläufe plant
  • Wie man Laborgeräte für ihren Einsatz vorbereitet
  • Welche Maßnahmen der Personal-, Produkt- und Betriebshygiene durchzuführen sind
  • Wie man Proben für chemische, physikalische, mikrobiologische und sensorische Untersuchungen vorbereitet
  • Wie man die Kontrolle sicherheitsrelevanter Vorgaben durchführt und veranlasst

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Labor
  • Kühlräume
  • Produktionshallen
  • Z.T. Schichtarbeit
Mehr zum Alltag

Rohmilch wird zuerst in Molkereien bearbeitet. Die Hauptaufgabe milchwirtschaftlicher Laboranten ist es, das Lebensmittel zu überprüfen und keimfrei zur Verfügung zu stellen. Dabei müssen strenge Richtlinien eingehalten werden. Milchwirtschaftliche Laboranten überwachen zudem die einzelnen Herstellungsprozesse und führen chemische, physikalische, sensorische und mikrobiologische Analysen durch. Die Arbeit im Labor findet unter hohen hygienischen Standards statt.

Es müssen Schutzhandschuhe, eine Haube und eine eine Schutzbrille getragen werden, damit nichts verunreinigt wird. Hinzu kommen Hygienekontrollen, die in aller Regelmäßigkeit stattfinden. Nachdem die Rohmilch angeliefert wurde, müssen sofort Proben genommen werden. Anschließend wird die Keimzahl bestimmt und der Fettgehalt, der pH-Wert und das Eiweiß überprüft. Außerdem sind milchwirtschaftliche Laboranten dafür verantwortlich, das zu verarbeitende Wasser und sämtliche Verpackungsmaterialien auf ihre Richtigkeit hin zu kontrollieren. Zusätzlich wird noch der Geruch, das Aussehen und der Geschmack des Produktes getestet. Sofern alle Qualitätsrichtlinien eingehalten sind, kann die Milch verkauft werden.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • analytische Fähigkeiten hast.
  • präzise und genau arbeitest.
  • ein Verständnis der Prozesse und Methoden zur mikrobiologischen Kontrolle hast.

Schwierig, wenn du …

  • geringe Affinität zu Laborarbeit hast.
  • Schwierigkeiten mit technologischen Anwendungen hast.
  • eher nachlässig oder wenig detailorientiert bist.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Sorgfaltz. B. beim Durchführen chemischer und physikalischer Analysen
  • Verantwortungsbewusstseinz. B. beim Einhalten von Hygienevorschriften im Umgang mit Lebensmitteln
  • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeitz. B. beim Überwachen von Laborvorgängen
  • Technisches Verständnisz. B. beim Warten der Laborgeräte und -einrichtungen
Wichtige Schulfächer
  • Chemie/Biologie/Physik, um die Zusammensetzung von Milchprodukten zu kontrollieren
  • Mathematik, um Mischungsverhältnisse zu berechnen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Milchwirtschaftliche/r Laborant/in?

Ausbildungsvergütung je Jahr

Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.403 € über die ganze Ausbildung.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.

  1. 1.313 € 1. Jahr
  2. 1.400 € 2. Jahr
  3. 1.514 € 3. Jahr

Ist das viel oder wenig?

Diese Ausbildung zahlt 194 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe und liegt damit im oberen Viertel.

  • Milchwirtschaftliche/r Laborant/in 1.403 €
  • Durchschnitt aller Ausbildungen 1.209 €
  • Gesetzliche Untergrenze, 1. Jahr 724 €

Platz 2 von 13 in Ernährung und Gastronomie

  1. 1. Milchtechnologe/-technologin 1.463 €
  2. 2. Milchwirtschaftliche/r Laborant/in 1.403 €
  3. 3. Brauer/in, Mälzer/in 1.355 €
  4. 4. Fachkraft für Lebensmitteltechnik 1.313 €
  5. 5. Hotelkaufmann/-frau 1.246 €
  6. 6. Hotelfachmann/-frau 1.225 €

Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich

Mehr zum Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Arbeitsstandort, Betriebsgröße, Art der Anstellung und Berufserfahrung. Im Laufe der Zeit steigt das Einkommen kontinuierlich an. Mit entsprechenden Weiterbildungen kann die Haushaltskasse zusätzlich aufgebessert werden.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Milchwirtschaftliche/r Laborant/in ab?

Eine Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Besonders wichtig ist, hochkonzentriert arbeiten zu können. Sorgfalt hat höchste Priorität. Auch auf gute Noten in den Fächern Biologie und Chemie wird viel Wert gelegt. Vorausgesetzt wird meistens der mittlere Schulabschluss.

Gut zu wissen: Milchwirtschaftliche Laboranten sind für die Durchführung verschiedener Tests und Analysen verantwortlich, um die Zusammensetzung von Milchprodukten zu überprüfen.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Wie verbreitet ist der Beruf?

153 neue Azubis im Jahr 2024

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Milchwirtschaftliche/r Laborant/in?

Nach nur 2 Jahren im Beruf hast du die Möglichkeit, den Titel des Labormeisters zu erwerben. Damit übernimmst du mehr Verantwortung und bildest Azubis aus.

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Techniker der Milchwirtschaft bzw. im Molkereiwesen bekleiden höhere Positionen im Unternehmen und sind dann beispielsweise für Beratungsaufgaben oder Qualitätssicherung zuständig. Wer das Abitur in der Tasche hat, kann sich auch für ein Studium der Lebensmitteltechnologie entscheiden und steigt damit auf der Karriereleiter ein gutes Stück nach oben.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Milchwirtschaftliche/r Laborant/in?

Nach der Ausbildung hast du gute Chancen entweder direkt von deinem Betrieb übernommen zu werden oder du ergatterst schnell eine Anstellung in einem anderen Unternehmen.

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Gut ausgebildetes Personal wird immer gesucht und auch dementsprechend entlohnt. Mit geeigneten Fortbildungen machst du dich auf dem Arbeitsmarkt unersetzbar. Abwechslung und ein hohes Maß an Verantwortung prägen deinen Alltag und garantieren dir Herausforderungen auf hohem Niveau.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Milchwirtschaftliche/r Laborant/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Milchwirtschaftliche/r Laborant/in?

Die Ausbildung als Milchwirtschaftliche/r Laborant/in dauert 3 Jahre.

Was verdient man in der Ausbildung als Milchwirtschaftliche/r Laborant/in?

Die Ausbildungsvergütung liegt zwischen 1.313 € im ersten und 1.514 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Im Schnitt über die ganze Ausbildung sind es 1.403 €. Diese Ausbildung zahlt 194 € mehr als der Durchschnitt aller Ausbildungsberufe und liegt damit im oberen Viertel.

Für wen ist der Beruf Milchwirtschaftliche/r Laborant/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du analytische Fähigkeiten hast; präzise und genau arbeitest; ein Verständnis der Prozesse und Methoden zur mikrobiologischen Kontrolle hast.

Wann passt der Beruf Milchwirtschaftliche/r Laborant/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du geringe Affinität zu Laborarbeit hast; Schwierigkeiten mit technologischen Anwendungen hast; eher nachlässig oder wenig detailorientiert bist.

Welche Schulfächer sind für Milchwirtschaftliche/r Laborant/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Chemie/Biologie/Physik, um die Zusammensetzung von Milchprodukten zu kontrollieren; Mathematik, um Mischungsverhältnisse zu berechnen.

Ist Milchwirtschaftliche/r Laborant/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Milchwirtschaftliche/r Laborant/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in der Landwirtschaft (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ausbildungsvergütung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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