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Assistent spannt eine Zugprobe in die Prüfmaschine, Messkurve auf dem Bildschirm

Berufsprofil · Chemie und Labor

Physikalisch-technische/r Assistent/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, welche Normen und Darstellungsformen für die Anfertigung technischer Zeichnungen verbindlich sind.

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Weg
Schulische Ausbildung
Dauer
I.d.R. 24 Monate, mit Zusatzqualifikationen ggf. 36-39 Monate
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Ein typischer Tag

Was macht man als Physikalisch-technische/r Assistent/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Werkstoffe mittels zerstörender und zerstörungsfreier Verfahren auf Druck-, Zug- und Biegefestigkeit prüft
  • Welche Mess-, Steuerungs-, Regelungsverfahren und -geräte existieren und wie elektrische Messungen fachgerecht durchgeführt werden
  • Welche Normen und Darstellungsformen für die Anfertigung technischer Zeichnungen verbindlich sind
  • Wie physikalisch-technische Versuchsaufbauten nach vorgegebenen Anforderungen aufgebaut, getestet und optimiert werden
  • Wie man physikalische Stoffkonstanten bestimmt und Versuche zu den Bereichen Schwingungen, Wellen und Akustik durchführt

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Künstliche Beleuchtung in Labors
  • Z.T. steriles Arbeiten in Reinräumen
  • Schichtarbeit
Mehr zum Alltag

Im Labor werden Versuchsanleitungen erstellt, Experimente durchgeführt sowie Ergebnisse untersucht und ausgewertet. Akribie steht dabei an oberster Stelle. Jede kleine Beobachtung muss protokolliert und interpretiert werden. Der Tag beginnt meistens mit dem Vorbereiten von Tests. Materialien müssen bereitgestellt und Geräte aufgebaut werden. Häufig wird bei den Versuchsreihen mit Strom, Säuren oder gar Strahlungen gearbeitet, weswegen man stets die vorgegebenen Sicherheitsvorkehrungen beachten muss.

Natürlich wissen die Assistenten, wie die einzelnen Gegenstände in einem Labor funktionieren und wofür sie verwendet werden. Diese müssen fachgerecht bedient werden, um entnommene Proben untersuchen und Messungen durchführen zu können. Wesentlicher Bestandteil dieses Berufs ist Interesse an naturwissenschaftlichen Phänomenen und eine gehörige Portion Neugier. Auch Teamfähigkeit ist essentiell, da bestimmte Projekte nur in einem Kollektiv angegangen werden können. Dann müssen sich deine Kollegen jederzeit auf dich verlassen können. Wer also gerne experimentiert, physikalische Zusammenhänge schnell erfassen kann und stets akribisch sowie verantwortungsbewusst ist, der sollte über eine Ausbildung zum physikalisch-technischen Assistenten nachdenken.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • gern misst, prüfst und Versuche aufbaust.
  • technisch genau arbeitest.
  • einen schnellen Einstieg in Labor und Entwicklung suchst.

Schwierig, wenn du …

  • Versuche selbst konzipieren möchtest.
  • Physik und Mathematik meiden willst.
  • keine Lust auf Dokumentation hast.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Was Betriebe erwarten
  • Sorgfalt
  • Verantwortungsbewusstseinz. B. beim Umgang mit radioaktiven Stoffen
Wichtige Schulfächer
  • Physik, um Schaltungen mit analogen und digitalen Bauteilen zu entwerfen
  • Mathematik, um Messergebnisse und ihre Genauigkeit berechnen und einschätzen zu können
  • Chemie, um Kationen oder Anionen in chemischen Verbindungen nachzuweisen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Physikalisch-technische/r Assistent/in?

Schulische Ausbildung: meist ohne Vergütung, teils mit Schulgeld (Ausnahme Pflegeberufe). Infrage kommen BAföG und Berufsausbildungsbeihilfe.

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören Berufserfahrung, Art der Anstellung, Arbeitsstandort und Betriebsgröße. Das Einkommen kann noch weiter steigen, sofern man an Fort- sowie Weiterbildungen teilnimmt und diese erfolgreich abschließt.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Physikalisch-technische/r Assistent/in ab?

Die Ausbildung findet im Gegensatz zu vielen anderen Berufen schulisch statt. Das bedeutet, dass du während dieser Zeit keine Vergütung erhältst. In der Regel dauert sie 2 Jahre. Erwirbst du nebenbei Zusatzqualifikationen wie die Fachhochschulreife, sind es 36 bis 39 Monate. Hilfreich sind gute Kenntnisse in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Englisch. Vorausgesetzt wird meistens der mittlere Schulabschluss.

Gut zu wissen: Schulische Ausbildung; an privaten Schulen kann Schulgeld anfallen.

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Steckbrief

Berufstyp
Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)
Lernorte
Berufsfachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Physikalisch-technische/r Assistent/in?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln. Nach der Ausbildung kann man sich für eine Fachqualifikation entscheiden. In Frage kommen die Gebiete Werkstofftechnik, Werkstoffprüfung, Galvanotechnik, Qualitätssicherung oder statistische Methoden.

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Als Techniker übernimmst du mehr Verantwortung und bekleidest höhere Positionen innerhalb des Unternehmens. Zu guter Letzt kannst du dich auch noch für ein Studium entscheiden. Interessant sind beispielsweise die Studiengänge Physik oder Werkstofftechnik.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Physikalisch-technische/r Assistent/in?

Auf dem Arbeitsmarkt sieht es für physikalisch-technische Assistenten nicht schlecht aus. Potentielle Arbeitgeber können bei Betrieben der Verfahrens- und Regelungstechnik, bei Firmen der Mess- und Elektronikgeräteproduktion, Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik sowie an Hochschulen und diversen Forschungseinrichtungen gefunden werden. Auch die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und das lukrative Gehalt machen diesen Beruf besonders attraktiv.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Physikalisch-technische/r Assistent/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Physikalisch-technische/r Assistent/in?

Die Ausbildung als Physikalisch-technische/r Assistent/in dauert in der Regel 2 Jahre, mit Zusatzqualifikationen wie der Fachhochschulreife 36–39 Monate.

Für wen ist der Beruf Physikalisch-technische/r Assistent/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du gern misst, prüfst und Versuche aufbaust; technisch genau arbeitest; einen schnellen Einstieg in Labor und Entwicklung suchst.

Wann passt der Beruf Physikalisch-technische/r Assistent/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du Versuche selbst konzipieren möchtest; Physik und Mathematik meiden willst; keine Lust auf Dokumentation hast.

Welche Schulfächer sind für Physikalisch-technische/r Assistent/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Physik, um Schaltungen mit analogen und digitalen Bauteilen zu entwerfen; Mathematik, um Messergebnisse und ihre Genauigkeit berechnen und einschätzen zu können; Chemie, um Kationen oder Anionen in chemischen Verbindungen nachzuweisen.

Ist Physikalisch-technische/r Assistent/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Physikalisch-technische/r Assistent/in ist eine schulische Ausbildung. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt). Lernorte: Berufsfachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb.

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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