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Berufssoldat/in

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Berufssoldat/in

Arbeitsalltag

Wenn es um die Sicherheit eines Landes und somit zugleich um das Wohlergehen der Bevölkerung geht, kommt der Staat nicht umhin, ein funktionierendes Abwehrsystem aufrecht zu erhalten. Denn im Ernstfall müssen die Menschen und deren Werte geschützt werden. Aber auch bei Katastrophen sind sie vor Ort. Erinnern wir uns an das Hochwasser aus dem Jahr 2002 zurück, fallen uns nicht nur Bilder von helfenden Zivilisten ein, sondern auch von hart arbeitenden Soldaten der Bundeswehr. In solchen schwierigen Situationen handeln Soldaten pragmatisch und behalten immer einen kühlen. Während ihrer Ausbildung werden sie für solche Ereignisse ausgiebig vorbereitet. Dabei gehen sie stets sachlich vor und vergeuden keine Zeit. Umso wichtiger ist deswegen auch die straffe Hierarchie innerhalb der Bundeswehr. Ob Morgenappell, Ordnung im Spind oder die richtige Ansprache des Vorgesetzten – so ungewöhnlich die Sitten manchmal wirken, so effektiv sind sie schließlich, wenn es drauf ankommt. Berufssoldaten sind Garanten für die Souveränität eines Staates und führen Befehle aus. Nicht nur die Verteidigung eines Territoriums stellt eine Hauptaufgabe dar, in seltenen Fällen auch die Eroberung fremden Gebiets. Des Weiteren klären sie über den Feind auf und beurteilen vor Ort die Lage. Sie erstatten Bericht und besetzen strategisch wichtige Regionen. Dabei müssen Berufssoldaten Stellungen sichern und ihr Hinterland verteidigen. Natürlich geht es in diesem Beruf nicht nur Naturkatastrophen. Berufssoldaten sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie im Notfall ihre Waffe einsetzen und gegebenenfalls den Feind bekämpfen müssen. Alle Rechte und Pflichten sind im Soldatengesetz (SG) geregelt. Als Streitkraft des Staates agieren sie weltweit und fungieren als ausführende Gewalt. Häufig arbeiten Soldaten im Ausland und müssen dort ihre interkulturellen Kompetenzen unter Beweis stellen. Besonders wichtig ist körperliche Fitness, da häufig Einsätze im Freien stattfinden. Wer sich für den Beruf des Berufssoldaten interessiert, muss mehrere Voraussetzungen erfüllen.

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Ausbildung

Wer als Berufssoldat dem Staat dienen möchte, muss zunächst den Eignungstest bestehen und sich als Soldat auf Zeit (SaZ) verpflichten lassen. Viele entscheiden sich für diesen Weg direkt nach dem freiwilligen Wehrdienst. Als Zeitsoldat kannst du in der Hierarchie-Struktur aufsteigen und den Status des Feldwebel bzw. Offiziers erreichen. Erst mit einem dieser Grade kannst du dich für eine Laufbahn im Berufssoldat-Dienstverhältnis bewerben. Die Aussichten, eine der freien Stellen ergattern zu können, ist allerdings gering, da sich bis zu 10 Bewerber auf eine der vakanten Stellen bewerben. Letztlich werden nur die besten Soldaten eingestellt, die sich im Laufe ihrer bisherigen Karriere besonders bewiesen haben. Grundvoraussetzung ist außerdem, dass man mindestens 24 Jahre alt sein und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen muss. In Ausnahmefällen können Offiziersanwärter, die ein wissenschaftliches Hochschulstudium absolviert haben, direkt als Berufssoldaten übernommen werden.

Angebote

Gehalt

Auch in der Bundeswehr richtet sich das Gehalt nach verschiedenen Kriterien. Dazu gehören unter anderem der Dienstgrad, das Dienstalter und die erworbene Erfahrung. Hinzu kommen beispielsweise noch Familienzuschläge. Daher können keine allgemeingültigen Aussagen über die Höhe des Einkommens getroffen werden. Daher empfiehlt sich ein Blick auf die frei einzusehende Gehaltstabelle der Bundeswehr.

Weiterbildung

Solltest du die Hürde in den Berufssoldatendienst genommen haben, warten nur kleinere Fortbildungen auf dich und vor allem Trainingseinheiten, die dein aktuelles Know-how auf dem Laufenden halten. Viel wichtiger ist es, sich bereits während der Zeit als Zeitsoldat weiterzubilden, um sich für den Arbeitsmarkt nach der Bundeswehr zu qualifizieren. Daher werden Ausbildungen angeboten, die später in der freien Marktwirtschaft relevant sind. Das Spektrum ist sehr vielfältig. Sprich einfach mit deinem Karriereberater der Bundeswehr, dieser kann dir bei deiner Entscheidung weiterhelfen. Es gibt kaum eine Ausbildung, die nicht angeboten wird.

Perspektive

Während der Zeit als Zeitsoldat brauchst du dir um finanzielle Absicherung und eine Jobgarantie keine Gedanken zu machen. Je nachdem, wie lange du dich verpflichtet hast, solltest du innerhalb des Beschäftigungsverhältnisses eine Ausbildung absolvieren. Berufssoldaten hingegen genießen besondere Privilegien und werden verbeamtet. Sie befinden sich in einem Treueverhältnis. Im Anschluss an ihre Karriere erhalten sie eine Pension. Es ist aufgrund der fehlenden Wehrdienstpflicht inzwischen leicht, eine Anstellung als Zeitsoldat zu finden. Problematischer wird es hingegen, wenn es um den Dienst des Berufssoldaten geht. Dort sind die Anforderungen sehr hoch. Im Allgemeinen zahlt die Bundeswehr sehr gut und bietet mehrere Möglichkeiten, sich kontinuierlich weiterzubilden.

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