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Chiropraktiker/in

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Chiropraktiker/in

Arbeitsalltag

Bis zu 10 Stunden sitzen Büroangestellte und Co. auf einem meist unbequemen Stuhl am Rechner, ohne sich auch nur im Geringsten zu bewegen. Kein Wunder also, dass sich früher oder später der Rücken mit fiesen Schmerzen zu Wort meldet. Doch was ist zu tun, wenn es offensichtlich zu spät ist? Massagen helfen euch nicht wirklich weiter und leider ist der Zeitplan auch sehr eng gestrickt? Ist man jedoch ehrlich zu sich selbst, dann weiß man, dass bei Schmerzen Zeit keine Rolle spielt. Im Zentrum eines jeden Leidenden steht nämlich die Genesung. Und eben diese ist Hauptbestandteil der Arbeit eines Chiropraktikers, der in solchen Fällen aufgesucht werden kann.
Die Behandlungsmethoden eines Chiropraktikers stammen aus der Alternativmedizin. Sie sind zu vergleichen mit den Möglichkeiten der Orthopädie, sind aber nicht identisch. Bei der Chiropraktik handelt es sich um eine schmerzfreie und schonende Art der Behandlung, die insbesondere darauf abzielt, Blockaden der Gelenke zu lösen. Deine Aufgabe wird sein, Schmerzursachen mit feinen, schnellen Bewegungen zu lösen, damit die Muskulatur entspannt wird. Ein wesentlicher Teil deiner Arbeit als Chiropraktiker ist die Umgang mit Patienten. Deine regelmäßig angewandten Behandlungen führen zur Schmerzlinderung und stabilisieren den Gesundheitszustand deiner Kunden.

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Ausbildung

In Deutschland ist dieses Fachgebiet kein eigenständiger Beruf, für den man sich klassisch ausbilden lassen kann. Zunächst musst du bereits einen anderen Job erlernt haben. Wer hierzulande als Chiropraktiker arbeiten möchte, muss vorher Humanmedizin oder Heilpraktik studiert haben. Erst im Anschluss daran kannst du dich für weitere 3 Jahre spezialisieren. Inzwischen gibt es aber auch einen eigenen Studiengang. Dieser muss mit dem Master-Grad abgeschlossen werden, ehe du am Patienten arbeiten kannst.

Angebote

Gehalt

Eine eindeutige und zuverlässige Auskunft über das Gehalt eines Chiropraktikers gibt es nicht. Im Internet findet man die verschiedensten Zahlen. Demnach verdienst du als Einsteiger bis zu 36.000€ pro Jahr. Dabei ist allerdings zwischen einem Angestellten-Verhältnis und einem niedergelassenen Chiropraktiker mit eigener Praxis zu unterscheiden.

Weiterbildung

Während deiner Weiterbildung als Arzt oder Heilpraktiker zum Chiropraktiker wirst du mit den Schwerpunkten Orthopädie und Neurologie konfrontiert. Des Weiteren erlernst du, Röntgenbilder exakt auszuwerten und angemessen zu interpretieren. Ebenfalls steht eine manuelle und technische Ausbildung zur Untersuchung des Bewegungsapparates im Vordergrund. Nicht zuletzt musst du eine Koryphäe im Bereich der Biomechanik sein und dich mit diversen Kursen fortbilden.

Perspektive

Leiden und Beschwerden im Zusammenhang mit dem Bewegungsapparat wird es in unserer Gesellschaft immer geben und vielleicht sogar zunehmen. Chiropraktiker arbeiten in Krankenhäusern oder als niedergelassene Fachärzte. Außerdem kommt ein Angestellten-Verhältnis in Gemeinschaftspraxen infrage.
Mit einer Ausbildung zum Chiropraktiker stehen dir im deutschen Gesundheitssystem alle Türen offen. Aufgrund des demografischen Wandels wirst du im Gesundheitswesen stets Fuß fassen können.

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