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Logopädie

Info

Logopädie

Allgemeines

Als Logopäde oder Logopädin, behandelst du unterschiedliche Störungsbilder, die alle mit dem Sprechen, der Sprache oder der Stimme zu tun haben. Grundsätzlich ist dieser Beruf eher an Logopädieschulen vertreten. Das heißt, es ist ursprünglich ein schulischer Ausbildungsberuf (Link zu URL /schulische-ausbildung). Seit neuster Entwicklung, kann dieser aber auch vereinzelt an Hochschulen (meist private) erlernt werden.
Die Störungen, die du behandelst, sind meist durch Fehlentwicklungen, Krankheit oder einen Unfall entstanden. Eine beeinträchtigte Kommunikationsfähigkeit belastet im Alltag und hat Einfluss auf die Lebensqualität der Menschen. Du hilfst dabei, den Menschen ein einfacheres Leben zu gestalten.
Logopädin/e ist ein anerkannter und durchaus beliebtes Arbeitsfeld. Immerhin treten Sprachstörungen immer wieder bei Menschen auf und die Nachfrage ist durchgehend gegeben.

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Studieninhalte

Da der Bachelor in Logopädie noch nicht lange vertreten und grundsätzlich ein Ausbildungsberuf ist, ist er sehr praxisorientiert und ausbildungsintegrierend gestaltet. Das spiegelt sich ebenso in den Studienangeboten und –abläufen wieder. Theorie und Praxis werden beider Maßen gefordert und gefördert. Zusätzlich sollen in diesem Studiengang fachübergreifende Kompetenzen erworben werden. Du lernst verschiedene Therapieansätze kennen und versuchst dich im sozialen Umgang mit möglichen Klienten. Das können zum Beispiel Kinder sein, die beim Sprechen stottern oder spucken.

Das Bachelor-Studium umfasst regulär sechs bis acht Semester. Mögliche Studienfächer können sein:

  • Grundlagen der Medizin
  • Grundlagen der Pädagogik & Psychologie
  • Wissenschaftliche Methodenkompetenz
  • Statistik
  • Gesprächsführung
  • Kindliche Sprachstörungen
  • Linguistik

Angebote

Wer sollte das studieren?

Viele angehende Logopäden stellen sich vor, dass sie ausschließlich mit kleinen süßen stotternden Kindern arbeiten. Das ist falsch. Du solltest dich auch auf sprachbehinderte Menschen gefasst machen, die beispielsweise durch eine Krankheit, einen Schlaganfall oder einen Unfall Probleme haben.
Als soziale und aufgeschlossene Person, hast du als Logopäde oder Logopädin gute Chancen. Du wirkst als offener Mensch sympathisch - die Klienten vertrauen dir und schämen sich nicht. Es kommt also auch darauf an, wie du dich gibst und was für Charakterzüge du mitbringst.
Das Perfektionieren der Sprach-, Sprech- und Stimmfähigkeit kann ein langwieriger Prozess sein. Du solltest geduldig und trotzdem zuversichtlich sein, um den Menschen Mut zu machen und sie zu motivieren.

Abschluss

Da Logopädie schwerpunktmäßig noch immer in der klassischen Ausbildungsform liegt, ist es nicht verwunderlich, dass fast alle Hochschulen eine Berufsausbildung fordern oder mit anbieten. Es kann sich auch um eine ähnliche Tätigkeit handeln, die man erlernt hat. Bei den meisten Hochschulen besteht das Studium aus sieben Semestern. Zum Abschluss erhältst du den Bachelor of Science (B.Sc.) und die staatliche Anerkennung zum Logopäden.
Mit weiteren vier Semestern, kann ein Master of Science (M.Sc.) erworben werden. Damit qualifizierst du dich für die Therapieforschung und Lehraufgaben. Somit giltst du als Lehrlogopäde/-in.

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