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Osteopathie

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Osteopathie

Allgemeines

Osteopathie beschäftigt sich mit der Bewegung des Körpers. Ob auf einzelne Körperteile, die Eigenbewegung des Körpers, oder die Organsysteme bezogen. Als Osteopath/in, steht das alles für dich im Zusammenspiel und Wechselwirkung. Das Grundprinzip geht von einer nötigen Bewegungsfreiheit für einen optimal funktionierenden Körper aus.
Als Osteopath/in arbeitest du vorrangig mit deinen Händen. Geräte oder Medikamente werden in der Regel nicht eingesetzt, da man in der Osteopathie von dem Prinzip der Selbstheilung ausgeht.

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Studieninhalte

Das Osteopathie-Studium ist nicht sehr verbreitet. Üblicherweise wird die osteopathische Ausbildung an privaten Schulen als Vollzeit- oder berufsbegleitende schulische Ausbildung absolviert.
Allerdings wächst die Nachfrage dieser Vollzeit-Studiengänge. Es gibt noch viele Hochschulen, die diese Ausbildung kostenpflichtig anbieten. In der Regel erlangst du den Bachelor an einer Uni in sechs bis acht Semestern. In den ersten Semestern des Bachelors werden die Grundlagen der Osteopathie vermittelt. Du musst die Diagnoseverfahren und die wesentliche Kenntnis der Osteopathie, sowie des Gesundheitswesens lernen. Ausschlaggebend für deine spätere Kompetenz ist auch die Palpation. Das Betasten des Körpers, um die Funktionsstörungen zu erkennen. Ergänzend wird geforscht und wissenschaftlich gearbeitet.

Auf dem Studienplan stehen Kurse wie:

  • Wahrnehmung
  • Anatomie
  • Kinderheilkunde
  • Biologie
  • Embryologie
  • Physiologie
  • Biochemie

Nach dem Bachelor, kannst du ein Master-Studium beginnen. In diesem wird noch tiefer in die Materie gegangen. Beide Studienvarianten bereiten dich auf die Heilpraktikerprüfung vor.
In Deutschland ist eine vorausgegangene medizinische Ausbildung PFLICHT. Ein Osteopath hat also immer ein Medizinstudium oder eine Heilpraktikerprüfung erfolgreich abgeschlossen.

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Wer sollte das studieren?

Du solltest dir über den Anspruch an osteopathische Tätigkeiten in Deutschland bewusst sein, wenn du dich für dieses Studium entscheidest. Um als Osteopath in Deutschland arbeiten zu können, brauchst du einen erfolgreichen Abschluss in Physiotherapie oder Medizin. Alternativ kannst du eine Ausbildung zum Physiotherapeuten abgeschlossen, oder eine Zulassung zum Heilpraktiker erhalten haben. Im Rahmen des Studiums kann ebenso eine Heilpraktikerprüfung absolviert werden. Das bedeutet allerdings: Zwei Ausbildungen auf einmal und somit auch doppelte Arbeit. Für die Zulassung zur Heilpraktiker-Prüfung besteht ein Mindestalter-Anspruch von 25 Jahren.
Ein allgemeines Interesse am Behandeln von anderen Menschen ist nicht verkehrt. Großer Körperkontakte sollte daher kein Problem für dich sein. Egal ob Mann, Frau, Kind oder Greis.
Gute Voraussetzungen sind ebenso Standfestigkeit und Überzeugungskraft. Immerhin geht die Osteopathie von bestimmten Annahmen aus. Damit einher gehen die Vermeidung von Medikamenten und die Behandlung mit den Händen.

Abschluss

Zum Abschluss erhältst du einen Bachelor of Science (B.Sc.). Wenn du sie bis dato nicht hattest, erlangst du ebenso eine Zulassung zur Prüfung und bestenfalls auch die Erlaubnis zum Praktizieren als Heilpraktiker.
Anschließend kannst du mit dem Master-Studium anfangen und am Ende mit einem Master of Science (M.Sc.) dastehen.

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