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Tiermedizinische/r Fachangestellte/r

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Tiermedizinische/r Fachangestellte/r

Arbeitsalltag

Die Deutschen sind absolute Tierliebhaber. Etliche Haushalte kümmern sich rührend um ihre Zwei- bzw. Vierbeiner. Tiere geben uns das Gefühl von Geborgenheit und können ein Zuhause sowie innerer Hafen sein. Da verwundert es nicht, dass sich viele den Fellknäueln hingezogen fühlen und ihr ganzes Leben umgeben von Hunden, Pferden, Katzen, Giraffen und Co. verbringen möchten. Geht es dir ähnlich? Dann kommt für dich vielleicht eine Ausbildung zum tiermedizinischen Fachangestellten in Frage.
Gleich vorweg – der Arbeitsalltag besteht nicht nur aus süßen kleinen Tieren, die gestreichelt und gefüttert werden müssen. Natürlich gehört das zum Beruf dazu. Allerdings wird einiges mehr von dir abverlangt. Tiermedizinische Fachangestellte zeichnen sich durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen aus. Zudem wissen sie alles über Haltung, Pflege und Versorgung der Tiere. Ebenso können sie alle Fragen zum Thema Umweltschutz beantworten. Auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind ihnen nicht fremd. Tierpfleger müssen körperlich belastbar sein und auch mit Lebewesen umgehen können, die ihnen Angst bereiten. In Tierarztpraxen gibt es nämlich nicht nur kleine Häschen, sondern auch Spinnen, Amphibien und vieles mehr, die auch umsorgt werden müssen. Aber womöglich sind es eben genau diese Tiere, die deinen Beruf besonders machen und dir Freude bereiten. Im Vordergrund steht aber, Tiere zu beruhigen und abzulenken, bevor sie untersucht werden. Nur so kann eine bestmögliche Behandlung garantiert werden. Außerdem müssen tiermedizinische Fachangestellte Termine vereinbaren, Operationen vorbereiten und Abrechnungen erstellen. Auch der Umgang mit Blut und traurigen Verlusten sollte dir nicht viel ausmachen, da das zum Arbeitsalltag gehört.
Wer sich diesen Herausforderungen gewachsen sieht und Tieren etwas Gutes tun möchte, der sollte über eine Ausbildung zum tiermedizinischen Fachangestellten nachdenken.

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Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Vorab solltest du dir darüber im Klaren sein, welche Richtung du einschlagen möchtest. Falls du lieber mit Kleintieren zusammenarbeitest, dann würden wir dir eine Ausbildung in einer Kleintierpraxis empfehlen. Aber auch eine Lehre bei einem Tierarzt für Pferde und Rinder könnte interessant für dich sein. Dann bist du mehr mit dem Auto unterwegs und hast im Prinzip keinen festen Arbeitsstandort. Vorausgesetzt wird in der Regel die mittlere Reife, also der Realschulabschluss. Während der Ausbildungszeit verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 500€ bis 600€
2. Ausbildungsjahr: ca. 530€ bis 660€
3. Ausbildungsjahr: ca. 570€ bis 700€

Angebote

Gehalt

Wie hoch dein Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Betriebsgröße, Arbeitsstandort, Art der Anstellung und Berufserfahrung. Einsteiger können mit einem monatlichen Brutto-Gehalt in Höhe von etwa 1.550€ bis 1.700€ rechnen. In der Forschung fällt das Einkommen meistens etwas höher aus. Wem das nicht genügt, der kann sich weiterbilden.

Weiterbildung

Auf jeden Fall solltest du dich im Laufe deiner Karriere in bestimmten Spezialgebieten weiterbilden. Dazu zählen unter anderem die Bereiche Parasitenbehandlung, Umgang mit Tierbesitzern, Zahnbehandlung, Schmerzmanagement oder Narkose. Wer mehr organisatorische Tätigkeiten übernehmen möchte, sollte sich zum Betriebs- oder Bürowirt ausbilden lassen. Nach einer Weiterbildung zum Biotechniker bist du später in der biotechnologischen Forschung tätig. Auch ein Studium kommt in Frage. Für welches du dich dann entscheidest, hängt ganz von deinem Schwerpunkt ab. Mögliche Studiengänge sind unter anderem Tiermedizin, Pharmazie oder Biologie.

Perspektive

Tiermedizinische Fachangestellte finden vor allem bei Tierarztpraxen, Tierkliniken oder in der Forschung eine Anstellung. Mit entsprechenden Fortbildungen besserst du nicht nur deine Haushaltskasse auf, vielmehr steigen auch deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Da dieser Beruf nicht von äußeren Umständen wie der Konjunktur der Wirtschaft abhängt, hast du ebenfalls eine vermeintlich sichere Zukunft vor dir. Die Vorzeichen stehen also gut. Falls alle Zweifel beseitigt worden sind, solltest du dich jetzt sofort an deine Bewerbung setzen und den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere legen.

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