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Astronom/in

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Arbeitsalltag

Solltet ihr auf dem Land leben, dann wisst ihr garantiert, wie schön so eine sternenklare Nacht sein kann. Blicken wir nach oben ins weite Universum, wird uns erst bewusst, wie winzig klein wir auf der Welt sind. Manchmal stellt sich neben Gänsehaut auch eine gewisse Ehrfurcht ein. Vor etlichen Jahrhunderten wurden Forscher dafür bestraft, wenn sie die bekannte kosmische Ordnung in Frage gestellt haben. Doch ihre Neugier war größer als die eventuellen Konsequenzen. Und seit noch nicht allzu langer Zeit wissen wir, dass die Erde keine Scheibe ist und sich die Planeten um die Sonne drehen. Inzwischen gibt es für die Erforschung des Weltalls Astronomen, die fast täglich mit Hilfe von Detektoren und Teleskopen ins Universum gucken, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Stimmen die Bewegungen von Himmelskörpern mit der Theorie überein? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Erde von einem Asteroiden getroffen wird? Auf all diese Fragen können Astronomen eine Antwort liefern. Sie beschäftigen sich mit der Entstehung, dem Aufbau und der physikalischen Beschaffenheit des Weltalls. Im Vordergrund steht dabei immer der Erkenntnisgewinn. Unterstützt wird der Arbeitsalltag von modernsten Geräten, die bestimmte Datensätze ermitteln. Diese Daten werden wiederum von Naturwissenschaftlern ausgewertet und analysiert. Besonders wichtig ist die Arbeit der Astronomen für die Raum- und Luftfahrt. Mit Computer-Software können komplexe Strukturen, Berechnungen und Vorhersagen gegeben werden. Da der Weltraum noch nicht mal im Ansatz ganz erkundet wurde, wartet also noch sehr viel Arbeit in diesem Bereich. Auch das Erforschen von Röntgen- und Infraroteinstrahlungen auf die Erde ist wesentlicher Bestandteil in der Astronomie. Exaktes Arbeiten hat höchste Priorität. Manchmal müssen Ergebnisse bis auf die letzte Kommastelle genau berechnet sein. Hinzu kommen analytisches Denken, kommunikative Fähigkeiten, Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Das alles hört sich doch nach einem spannenden Beruf an, oder? Wenn auch deine Neugier grenzenlos wie das Universum ist, dann solltest du dich mit der Astronomie intensiver auseinandersetzen.

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Ausbildung

Den Beruf des Astronomen kannst du nur an einer Hochschule erlernen. Dafür benötigst du mindestens die Fachhochschulreife, in den meisten Fällen allerdings das Abitur. Vorausgesetzt wird außerdem ein ausgeprägtes Verständnis in den naturwissenschaftlichen Fächern. Vor allem Mathematik und Physik spielen eine wichtige Rolle. Das Studium an sich dauert je nach Bildungsinstitution 6 bis 8 Semester und wird mit dem akademischen Grad Bachelor of Science abgeschlossen. Während des Studiums nimmst du häufig an Laborprojekten und Exkursionen teil. Im Anschluss an das Bachelor-Studium kannst du zudem ein Master-Studium anschließen und letztlich noch promovieren.

Angebote

Gehalt

Wie in jedem anderen Job auch richtet sich die Höhe deines Gehaltes nach verschiedenen Kriterien. Dazu gehören Berufserfahrung, Art der Anstellung, Unternehmensgröße und Arbeitsstandort. Als Einsteiger kannst du mit einem monatlichen Bruttogehalt in von ca. 3.200€ brutto rechnen. Nach ein paar Jahren im Beruf steigt der Verdienst natürlich an. Mit zunehmender Verantwortung innerhalb des Betriebes oder einer Professur an einer Universität können es sogar bis zu 6.000€ brutto im Monat werden.

Weiterbildung

Klassische Weiterbildungen in dem Sinne gibt es in diesem Bereich nicht. Natürlich kann man sich auf ein bestimmtes Gebiet der Astronomie konzentrieren. Fortbilden muss man sich deswegen, weil vor allem in der Forschung immer wieder neue Erkenntnisse geliefert werden und in die eigene Arbeit einfließen müssen. Daher ist es wichtig, an Tagungen und Konferenzen teilzunehmen sowie sich mit Fachliteratur auf dem Laufenden zu halten.

Perspektive

Als ausgebildeter Astronom kannst du Anstellungen in Planetarien, Sternwarten oder an Bildungsinstitutionen finden. Aber auch in der Wirtschaftsindustrie, in der Raumfahrt oder als Softwareentwickler kannst du eine Anstellung finden. Je höher der akademische Grad ist, desto besser sind auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Daher empfiehlt es sich, mindestens den Masterabschluss anzustreben.

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