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Baugeräteführer/in

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Baugeräteführer/in

Arbeitsalltag

Ein warmes Büro, immer dieselben Bedingungen, ein Laptop direkt vor dir und Arbeitszeiten von 9 bis 17 Uhr – halt, Stop! So beginnt keine Berufsbeschreibung für jemanden, der am liebsten jeden Tag im Freien arbeiten möchte, der auch gerne mal über Nacht tätig ist und der insbesondere am Ende des Tages mit eigenen Augen sehen möchte, was er geleistet hat. Wenn das auf dich zutrifft und du zusätzlich noch mit schweren Geräten beschäftigt sein möchtest, dann solltest du jetzt deine Sinne schärfen und weiterlesen.

Wie wäre es mit einer Ausbildung zum Baugeräteführer? Sie übernehmen vor allem auf Baustellen viel Verantwortung und führen Bagger und Co. Natürlich kannst du nach der Lehre auch einen Kran steuern – die Maschine schlechthin. Sorgfalt und Genauigkeit haben höchste Priorität in diesem Beruf, da die Sicherheit unter den einzelnen Handgriffen nicht leiden darf. Schließlich soll ja jeder wieder gesund nach Hause kommen. Baugeräteführer sind hauptsächlich im Hoch-, Tief-, Straßen- und Spezialtiefbau tätig, manchmal aber auch in der Gartenbaubranche. Allgemein kann man sagen, dass überall dort, wo es Baustellen gibt, auch Baugeräteführer anzutreffen sind. Neben dem Führen von schweren Geräten sind die Fachleute zudem fürs Vorbereiten, Leiten und Reparieren der Maschinen zuständig. Dazu müssen Pläne und Skizzen angefertigt werden. Mitunter sind diese bereits vorhanden, dann müssen diese Entwürfe in die Realität umgesetzt werden. Ob das Sichern, Verladen, Bedienen, Umrüsten oder Einrichten – keine dieser Handlungen wird dir unbekannt sein. Routine ist in diesem Beruf fehl am Platz. Keine Baustelle gleicht der anderen und auch die unvorhersehbaren Bedingungen am Arbeitsplatz sind immer wieder eine Herausforderung.

Du meinst, das ist alles ein Klacks für dich und du kannst es kaum erwarten, in diesem Job durchzustarten? Dann lies jetzt einfach weiter und erfahre alles Wissenswerte.

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Ausbildung

Bevor es losgeht, musst du natürlich eine Ausbildung absolvieren. Diese dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Vorausgesetzt wird in der Regel mindestens der Hauptschulabschluss. Zudem wird viel Wert auf gute Noten in den Fächern Mathematik und Physik gelegt. Während der Ausbildungszeit verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 700€
2. Ausbildungsjahr: ca. 850€
3. Ausbildungsjahr: ca. 1000€

Angebote

Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Berufserfahrung, Betriebsgröße, Art der Anstellung und Arbeitsstandort. Einsteiger können derzeit mit einem monatlichen Bruttogehalt in Höhe von etwa 1.700€ bis 2.100€ rechnen. Bis zu 2.800€ brutto im Monat sind eines Tages möglich. Wem das nicht ausreicht oder schnell genug geht, der sollte an Weiterbildungen teilnehmen.

Weiterbildung

Nach der Ausbildung hast du noch lange nicht ausgelernt. Du hast die Möglichkeit, dich nach der Lehre auf ein bestimmtes Gebiet zu spezialisieren. In Frage kommen beispielsweise die Bereiche Arbeitssicherheit, Baumaschinentechnik und Baumaschinenprüfung. Als Techniker oder Baumaschinenmeister übernimmst du innerhalb des Unternehmens wesentlich mehr Verantwortung und bist für Fach- und Führungsaufgaben zuständig. Auch ein Studium könnte vielleicht interessant für dich sein. Wie wäre es mit dem Studiengang Maschinenbau?

Perspektive

Wie bereits erwähnt, finden Baugeräteführer eine Festanstellung hauptsächlich im Hoch-, Tief-, Straßen- und Spezialtiefbau. Da dieser Sektor umfassend ist und eine wesentliche Stütze der deutschen Wirtschaft ist, stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt nach der Lehre sehr gut. Mit entsprechenden Weiterbildungen machst du dich zusätzlich unersetzbar. Siehst auch du dich in diesem Job? Dann bewirb dich noch heute für eine Ausbildung zur Baugeräteführerin bzw. zum Baugeräteführer.

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