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Astronom justiert nachts das Teleskop an der Sternwarte

Berufsprofil · Natur und Umwelt

Astronom/in

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Weg
Studium
Dauer
6 Semester Bachelor Physik, 4 Semester Master

Wie der Weg dorthin aussieht, steht auf der Seite zum Fach Astronomie. Zur Seite Astronomie

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Ein typischer Tag

Was macht man als Astronom/in?

Astronomen erforschen das Weltall: Fast täglich blicken sie mit Hilfe von Detektoren und Teleskopen ins Universum, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Sie beschäftigen sich mit der Entstehung, dem Aufbau und der physikalischen Beschaffenheit des Weltalls.

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Mehr zum Alltag

Im Vordergrund steht dabei immer der Erkenntnisgewinn. Unterstützt wird der Arbeitsalltag von modernsten Geräten, die bestimmte Datensätze ermitteln. Diese Daten werden wiederum von Naturwissenschaftlern ausgewertet und analysiert. Besonders wichtig ist die Arbeit der Astronomen für die Raum- und Luftfahrt. Mit Computer-Software können komplexe Strukturen, Berechnungen und Vorhersagen gegeben werden. Da der Weltraum noch nicht mal im Ansatz ganz erkundet wurde, wartet also noch sehr viel Arbeit in diesem Bereich. Auch das Erforschen von Röntgen- und Infraroteinstrahlungen auf die Erde ist wesentlicher Bestandteil in der Astronomie. Exaktes Arbeiten hat höchste Priorität.

Manchmal müssen Ergebnisse bis auf die letzte Kommastelle genau berechnet sein. Hinzu kommen analytisches Denken, kommunikative Fähigkeiten, Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Das alles hört sich doch nach einem spannenden Beruf an, oder? Wenn auch deine Neugier grenzenlos wie das Universum ist, dann solltest du dich mit der Astronomie intensiver auseinandersetzen.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • Physik und Mathematik magst, nicht nur den Sternenhimmel.
  • programmierst und mit großen Datenmengen umgehst.
  • lange Auswertungen durchhältst.

Schwierig, wenn du …

  • dir vor allem Nächte am Teleskop vorstellst.
  • einen klar umrissenen Berufsweg brauchst.
  • keine Promotion anhängen willst.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Geld

Wie finanzierst du das Studium?

BAföG

Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.

Alles zum BAföG

Nebenjob

Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.

Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.

Mehr zum Gehalt

Wie in jedem anderen Job auch richtet sich die Höhe deines Gehaltes nach verschiedenen Kriterien. Dazu gehören Berufserfahrung, Art der Anstellung, Unternehmensgröße und Arbeitsstandort. Nach ein paar Jahren im Beruf steigt der Verdienst natürlich an.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Astronom/in ab?

Den Beruf des Astronomen kannst du nur an einer Hochschule erlernen. Dafür benötigst du mindestens die Fachhochschulreife, in den meisten Fällen allerdings das Abitur. Vorausgesetzt wird außerdem ein ausgeprägtes Verständnis in den naturwissenschaftlichen Fächern.

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Vor allem Mathematik und Physik spielen eine wichtige Rolle. Das Studium an sich dauert je nach Bildungsinstitution 6 bis 8 Semester und wird mit dem akademischen Grad Bachelor of Science abgeschlossen. Während des Studiums nimmst du häufig an Laborprojekten und Exkursionen teil. Im Anschluss an das Bachelor-Studium kannst du zudem ein Master-Studium anschließen und letztlich noch promovieren.

Gut zu wissen: Astronomie ist kein eigenes Bachelorfach – der Einstieg läuft über Physik.

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Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Astronom/in?

Klassische Weiterbildungen in dem Sinne gibt es in diesem Bereich nicht. Natürlich kann man sich auf ein bestimmtes Gebiet der Astronomie konzentrieren.

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Fortbilden muss man sich deswegen, weil vor allem in der Forschung immer wieder neue Erkenntnisse geliefert werden und in die eigene Arbeit einfließen müssen. Daher ist es wichtig, an Tagungen und Konferenzen teilzunehmen sowie sich mit Fachliteratur auf dem Laufenden zu halten.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Astronom/in?

Als ausgebildeter Astronom kannst du Anstellungen in Planetarien, Sternwarten oder an Bildungsinstitutionen finden. Aber auch in der Wirtschaftsindustrie, in der Raumfahrt oder als Softwareentwickler kannst du eine Anstellung finden. Je höher der akademische Grad ist, desto besser sind auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Daher empfiehlt es sich, mindestens den Masterabschluss anzustreben.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Astronom/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Astronom/in?

Die Ausbildung als Astronom/in dauert 6 Semester Bachelor Physik, 4 Semester Master.

Für wen ist der Beruf Astronom/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du Physik und Mathematik magst, nicht nur den Sternenhimmel; programmierst und mit großen Datenmengen umgehst; lange Auswertungen durchhältst.

Wann passt der Beruf Astronom/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du dir vor allem Nächte am Teleskop vorstellst; einen klar umrissenen Berufsweg brauchst; keine Promotion anhängen willst.

Ist Astronom/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Astronom/in ist ein Beruf, für den du studierst.

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Quellen: Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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