Berufsprofil · Bau und Ausbau
Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik sorgst du dafür, dass genügend sichere Verkehrswege vorhanden sind.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Was macht man als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?
Zu deinen Aufgaben gehört es Straßennetzwerke sowie Brücken und Tunnel zu erhalten bzw. auszubauen. Du kontrollierst und beurteilst den Zustand der Verkehrsflächen und Ingenieurbauwerke in deinem Zuständigkeitsbereich. Wenn du dabei Schäden feststellst, analysierst du diese, um die geeigneten Baumaßnahmen einleiten zu können. Für Vermessungs- und Kontrollarbeiten bist du vor Ort tätig, ansonsten arbeitest du meistens im Büro. Dort wirkst du bei der Planung und Organisation von Bauvorhaben mit.
Mehr zum Alltag
Um den Aufbau infrastruktureller Netze zu planen, erhebst du Verkehrsdaten und wertest diese aus. Aus den Entwürfen von Ingenieuren fertigst du bautechnische Zeichnungen an. Als nächstes kalkulierst du die Baukosten und den Materialbedarf. Dann sorgst du für die Auftragsvergabe und überwachst die Baumaßnahmen. Außerdem erstellst du Einsatzpläne für die Pflege von Grünanlagen und den Winterdienst.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- Interesse an Verkehrsinfrastruktur hast.
- Vielseitigkeit ansprechend findest.
- Umweltschutz und Nachhaltigkeit schätzt.
Schwierig, wenn du …
- dich nicht für Technologien faszinierst.
- eingeschränktes räumliches Vorstellungsvermögen hast.
- wechselnde Arbeitsbedingungen nicht leiden kannst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Wie viel verdient man als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?
Was mindestens gezahlt wird
Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
Angabe aus einem älteren Profil, ohne Datum: 1. Jahr 950 €, 2. Jahr 1.000 €, 3. Jahr 1.050 €.
Mehr zum Gehalt
Während deiner Ausbildung erhältst du eine monatliche Vergütung, die so aussieht – die aktuellen Werte stehen in der Grafik oben auf dieser Seite.
Wie läuft die Ausbildung als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik ab?
Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, der nach dem Berufsbildungsgesetz geregelt ist. Die dreijährige Ausbildung ist dual geregelt. Sie findet sowohl in der Berufsschule als auch in einem Betrieb statt. Es wird offiziell zwar kein bestimmter Schulabschluss vorausgesetzt, aber Betriebe stellen meist Bewerber mit Hochschulreife ein.
Gut zu wissen: Die Ausbildung vermittelt ein breites Spektrum an Fähigkeiten, darunter Vermessungs- und Planungstechniken, Materialkunde, sowie Kenntnisse im Straßen- und Tiefbau.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?
Es gibt unterschiedliche Bereiche in denen du dich weiterbilden lassen kannst. Dazu gehören etwa Straßenbau, Bauzeichnen oder Bautechnik. Außerdem bieten Bereiche wie Bauplanung oder -ausführung Spezialisierungsmöglichkeiten. Um beruflich aufzusteigen kannst du die Aufstiegsweiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau absolvieren. Besitzt du eine Hochschulzugangsberechtigung, kannst du auch ein Bachelorstudium im Fach Verkehrsingenieurwesen in Betracht ziehen.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?
Du kannst in der öffentlichen Verwaltung, bei Straßenbauunternehmen sowie in Architektur- und Ingenieurbüros eine Anstellung finden. Zusätzlich kannst du dich auch mit einem eigenen Planungsbüro selbständig machen.
Häufige Fragen zum Beruf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Wie lange dauert die Ausbildung als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?
Die Ausbildung als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.
Für wen ist der Beruf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du Interesse an Verkehrsinfrastruktur hast; Vielseitigkeit ansprechend findest; Umweltschutz und Nachhaltigkeit schätzt.
Wann passt der Beruf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du dich nicht für Technologien faszinierst; eingeschränktes räumliches Vorstellungsvermögen hast; wechselnde Arbeitsbedingungen nicht leiden kannst.
Ist Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik eine Ausbildung oder ein Studium?
Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik ist ein Ausbildungsberuf.
Quellen: Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.