Anzeige
Anzeige
Restauratorin untersucht eine gefasste Holzschnitzerei mit der Lupe KI-generiert

Berufsprofil · Handwerk und Gestaltung

Restaurator/in

Vergleichen
Weg
Studium
Dauer
6–8 Semester Bachelor, 4 Semester Master
Anzeige
Anzeige
Ein typischer Tag

Was macht man als Restaurator/in?

Restauratoren sorgen dafür, dass Gegenstände und Kulturgüter erhalten bleiben oder wiederhergestellt werden. Im Prinzip sind sie „Erhalter des gegenwärtigen Zustands“, manchmal sind sie aber auch dafür zuständig, fehlende Teile am Objekt nachzuarbeiten bzw. zu ersetzen. Dabei ist es besonders wichtig, kunsthistorische und naturwissenschaftliche Studien am Objekt durchzuführen. Die Arbeiten müssen zudem reversibel sein. Das bedeutet, dass der ursprüngliche Zustand jederzeit wieder hergestellt werden kann. Die Kunst liegt darin, das Original nicht zu verfälschen.

Anzeige

Wo und wann du arbeitest

  • Verantwortung für Personen
  • Verantwortung für Sachwerte
  • Kundenkontakt
  • Präzisions-, Feinarbeit
Mehr zum Alltag

Die meisten Restauratoren spezialisieren sich auf ein bestimmtes Gebiet, in dem sie sich bestens auskennen und Ansprechpartner Nummer 1 sind. So vielseitig wie die Ausbildung auch sein kann, so vielseitig sind auch die Bereiche, auf die man den Fokus legen kann. Ob eine alte Violine, ein Stuhl aus der Kaiserzeit oder ein wertvolles Buch – Restauratoren lassen sich für jedes Fachgebiet finden.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • sehr geduldig und genau arbeitest.
  • handwerkliches Können mit naturwissenschaftlichem Wissen verbindest.
  • historische Substanz erhalten willst.

Schwierig, wenn du …

  • schnelle Ergebnisse brauchst.
  • Umgang mit Chemikalien und Staub vermeiden willst.
  • eine feste Anstellung von Beginn an erwartest.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.

Mach den Test (5 Min.)
Alltag

Das gehört dazu

Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Restaurator/in unter anderem dazu:

  • Arbeit in der Höhe
  • Bildschirmarbeit
  • Kontakt zu Kundschaft, Gästen oder Publikum

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.

Passt der Alltag zu dir?

Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.

Wäre es okay für dich, in der Höhe zu arbeiten, zum Beispiel auf Leitern, Gerüsten oder Dächern?
Wäre es okay für dich, viel Zeit am Bildschirm zu verbringen?
Wäre es okay für dich, viel Kontakt mit Kundschaft, Gästen oder Publikum zu haben?
Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Was Betriebe erwarten
  • Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände
  • Robuste Gesundheitz. B. bei Arbeit im Freien oder in ungeheizten Räumen
  • Feinmotorik der Hände und Fingerz. B. Retuschen an Reliefs vornehmen
  • Schwindelfreiheitz. B. an Fassaden in größeren Höhen mit Absturzgefährdung arbeiten

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Anzeige
Geld

Wie finanzierst du das Studium?

BAföG

Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.

Alles zum BAföG

Nebenjob

Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.

Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.

Mehr zum Gehalt

Das Gehalt eines Restaurators fällt unterschiedlich hoch aus und hängt von mehreren Faktoren ab. Kriterien, die die Höhe deines Verdienstes beeinflussen können, sind die Art der Anstellung, Betriebsgröße, Arbeitsstandort und Spezialgebiet.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Restaurator/in ab?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich zum Restaurator ausbilden zu lassen. Der Abschluss „Staatlich geprüfter Restaurator“ kann beispielsweise an der Fachakademie zur Ausbildung von Restauratoren für Möbel und Holzobjekte des A. R. Goering Instituts e. V. in München erworben werden.

Weiterlesen

Diese Lehre dauert 3 bis 4 Jahre. Mit einem Meisterbrief in der Tasche kannst du außerdem die Zusatzqualifikation „Restaurator im Handwerk“ bei den zuständigen Bundesvereinigungen erwerben. Mit der Allgemeinen Hochschulreife hast du zu guter Letzt noch die Option, ein Bachelor- bzw. Masterstudium aufzunehmen. Studienstandorte sind unter anderem Erfurt, Berlin, Köln, München, Potsdam und Stuttgart.

Zu den Voraussetzungen für diesen Beruf gehören eine gewisse Vorliebe für antike Objekte, eine ruhige Hand, handwerkliches Geschick sowie Durchhaltevermögen und Geduld. Alle drei Varianten der Ausbildung werden nicht vergütet.

Gut zu wissen: Für das Studium ist meist ein Vorpraktikum in einer Werkstatt Voraussetzung.

Anzeige
Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Ausbildungsplätze und Studiengänge unserer Partner

Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Restaurator/in?

Nach der Ausbildung zum Restaurator gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten, sich auf ein bestimmtes Gebiet zu spezialisieren. Umso mehr Fertigkeiten du in diesem Handwerk besitzt, umso begehrter bist du auf dem Arbeitsmarkt. Weiterbildungen gibt es in den Bereichen Buchbinderhandwerk, Holzbildhauerhandwerk, Maurerhandwerk, Parkettlegerhandwerk, Raumausstatterhandwerk, Stuckateurhandwerk, Tischlerhandwerk, Uhrmacherhandwerk, Vergolderhandwerk und viele weitere mehr.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Restaurator/in?

Als Bewahrer von Kunst- und Kulturgut entscheidest du selbst, welche Objekte gepflegt und restauriert werden. Du bist der Experte in puncto Kulturerhalt. Restauratoren finden Beschäftigung in der Denkmalpflege, in Archiven, Museen, im Kunst- und Antiquitätenhandel, im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Restaurator/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Restaurator/in?

Die Ausbildung als Restaurator/in dauert 6–8 Semester Bachelor, 4 Semester Master.

Für wen ist der Beruf Restaurator/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du sehr geduldig und genau arbeitest; handwerkliches Können mit naturwissenschaftlichem Wissen verbindest; historische Substanz erhalten willst.

Wann passt der Beruf Restaurator/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du schnelle Ergebnisse brauchst; Umgang mit Chemikalien und Staub vermeiden willst; eine feste Anstellung von Beginn an erwartest.

Ist Restaurator/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Restaurator/in ist ein Beruf, für den du studierst.

Anzeige
Quellen und Methode
Berufsinformationen
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET

Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.

Anzeige