- Weg
- Schulische Ausbildung
- Dauer
- 2-6 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
Was macht man als Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Fachübergreifender Lernbereich
- Theorie und Praxis der Heilerziehung
- Organisation/Recht/Verwaltung
- Heilerzieherische Schwerpunkte
- Kreativ-musischer Bereich: Musik/Rhythmik, Werken/Gestalten, Spiel
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Wechsel zwischen Aufenthalts-
- Ess- und Schlafräumen
- Turnhallen
- Werkstätten
Mehr zum Alltag
Heilerziehungspfleger betreuen Menschen mit körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen und assistieren den Ärzten bei Behandlungen.
Außerdem sind Heilerziehungspfleger, auch kurz Heilpfleger genannt, dafür zuständig, dass Akten ordnungsgemäß auf dem laufenden Stand gehalten und kontinuierlich aktualisiert werden. Der Arbeitsalltag findet in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Wohnheimen, Hospitälern und bestimmten Pflegeeinrichtungen statt. Zum Naturell eines Heilpflegers sollten Verantwortungsbewusstsein und Stressresistenz gehören. Mit der Zeit lernt man, auf die Bedürfnisse der einzelnen Patienten einzugehen und ihnen mit Geduld zu begegnen.
Nicht selten ist der Alltag von Hektik geprägt. In diesen Situationen ist es wichtig, den Überblick zu behalten und das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren. Blut zu sehen und den forschen Anweisungen des Arztes zu folgen, machen dir nichts aus. Ganz im Gegenteil – mit deiner lockeren und hilfsbereiten Art zauberst du den Patienten ein Lächeln ins Gesicht.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- Menschen mit Behinderung im Alltag begleiten willst.
- geduldig bist und Fortschritte in kleinen Schritten schätzt.
- pflegerisch und pädagogisch arbeiten möchtest.
Schwierig, wenn du …
- Schicht- und Wochenenddienste ausschließt.
- körperliche Nähe vermeiden willst.
- schnelle sichtbare Ergebnisse brauchst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Was du mitbringen solltest
- Was Betriebe erwarten
-
- Verantwortungsbewusstseinz. B. beim Durchführen therapeutischer Maßnahmen
- Einfühlungsvermögen und Konfliktfähigkeitz. B. im Umgang mit depressiven oder aggressiven Menschen
- Beobachtungsgenauigkeit und Sorgfaltz. B. Erkennen von Verhaltensänderungen der zu betreuenden Personen
- Wichtige Schulfächer
-
- Deutsch, um Erziehungs- und Förderpläne zu erarbeiten
- Kunst/Musik/Werken, um mit Kindern oder Erwachsenen zu basteln oder zu musizieren
- Pädagogik/Psychologie, um mit Konflikten richtig umzugehen
- Hauswirtschaftslehre, um Mahlzeiten zuzubereiten
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in?
Schulische Ausbildung: meist ohne Vergütung, teils mit Schulgeld (Ausnahme Pflegeberufe). Infrage kommen BAföG und Berufsausbildungsbeihilfe.
Wie hoch das Gehalt nach der Ausbildung ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören Art der Anstellung, Betriebsgröße, Berufserfahrung und Arbeitsstandort. In privaten Unternehmen wird nicht selten nur der Mindestlohn gezahlt. Auch das Gefälle zwischen Ost und West in Deutschland ist in dieser Branche besonders groß. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt der Verdienst an. Wem das nicht schnell genug geht, der sollte an Weiterbildungen teilnehmen.
Wie läuft die Ausbildung als Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in ab?
Die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger beziehungsweise zur Heilerziehungspflegerin findet an Fachschulen statt und ist Sache der Länder. Sie dauert je nach Land, Vorbildung und Vollzeit oder Teilzeit 2 bis 6 Jahre. Während dieser Zeit absolvierst du mehrere Praktika und unterstützt bereits die Fachkräfte im Alltag. In der klassischen Form wird nur die Praxiszeit vergütet; in der praxisintegrierten Ausbildung (PiA) bist du von Anfang an angestellt und bekommst eine Vergütung. Vorausgesetzt wird meistens ein mittlerer Schulabschluss, oft zusammen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einem Praktikum. Besonders wichtig sind Durchhaltevermögen, Einfühlungsvermögen und Beobachtungsgabe.
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Im Vordergrund der Lehre steht der Umgang mit behinderten Menschen. Du lernst, wie du den Patienten helfen und im Leben unterstützen kannst. Auch der fachgerechte Umgang mit Senioren steht auf dem Programm. Anschließend kannst du verantwortungsbewusst tätig werden und dich auf ein abwechslungsreiches Berufsleben freuen.
Gut zu wissen: Die Ausbildung findet an Fachschulen statt; die Länder regeln sie unterschiedlich.
Steckbrief
- Berufstyp
- Aus- bzw. Weiterbildung
- Bildungsweg
- Schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt), ggf. in praxisintegrierter Form (PiA)
- Lernorte
- Fachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in?
Nach der Ausbildung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Zum Beispiel kommen die Bereiche Sprachförderung oder Heilpädagogik in Frage. Mit einer Fortbildung zum Fach- und Betriebswirt im Sozial- und Gesundheitswesen übernimmst du mehr Verantwortung und bekleidest Führungspositionen innerhalb des Betriebs. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann ein Studium aufgenommen werden. In Frage kommen beispielsweise die Studiengänge Gesundheits- und Rehabilitationspsychologie, Soziale Arbeit, Heilpädagogik oder Rehabilitations- und Sonderpädagogik.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in?
Gut ausgebildete Arbeitskräfte in der Gesundheitsbranche werden händeringend gesucht. In vielen Einrichtungen ist das Personal knapp. Um fehlende Arbeit wirst du dich somit später nicht beklagen müssen.
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Allerdings ist die Tätigkeit körperlich sehr anstrengend und nicht immer gut bezahlt. Mit entsprechenden Weiterbildungen kannst du dein Gehalt aufbessern. Wem Hilfsbereitschaft jedoch wichtiger ist als der finanzielle Aspekt, der ist in diesem Beruf bestens aufgehoben. Denn der Mensch steht bei dir immer an erster Stelle.
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Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in?
Die Ausbildung als Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in dauert 2–6 Jahre, je nach Bundesland, Vorbildung und ob du in Vollzeit oder Teilzeit lernst.
Für wen ist der Beruf Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du Menschen mit Behinderung im Alltag begleiten willst; geduldig bist und Fortschritte in kleinen Schritten schätzt; pflegerisch und pädagogisch arbeiten möchtest.
Wann passt der Beruf Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du Schicht- und Wochenenddienste ausschließt; körperliche Nähe vermeiden willst; schnelle sichtbare Ergebnisse brauchst.
Welche Schulfächer sind für Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Deutsch, um Erziehungs- und Förderpläne zu erarbeiten; Kunst/Musik/Werken, um mit Kindern oder Erwachsenen zu basteln oder zu musizieren; Pädagogik/Psychologie, um mit Konflikten richtig umzugehen; Hauswirtschaftslehre, um Mahlzeiten zuzubereiten.
Ist Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Heilerziehungspfleger/-pflegerin; Heilerzieher/in ist eine schulische Ausbildung. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt), ggf. in praxisintegrierter Form (PiA). Lernorte: Fachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb.
Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.