KI-generiert Berufsprofil · Metall und Maschinenbau
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, wie man Metalle und Kunststoffe bearbeitet, Fahrzeugverglasungen einbaut, Bauteile klebt und lötet sowie Schweißverfahren anwendet.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3,5 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Kurz gesagt
Als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in suchst du mit Diagnosesystemen nach Fehlern an Fahrzeugen und beurteilst Schäden. Du bearbeitest Bleche und Kunststoffe, schweißt, klebst und lötest Bauteile, baust Scheiben ein und setzt Fahrzeuge instand, in Werkstätten mit Maschinen. Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in: Duale Ausbildung in Industrie, Handel und Handwerk. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.
Quelle: BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.
Was macht man als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man mithilfe technischer Unterlagen Fehler bestimmt, Diagnosesysteme anwendet, Fehlerspeicher ausliest, Steuergerätesoftware aktualisiert und Prüfprotokolle erstellt
- Wie man Metalle und Kunststoffe bearbeitet, Fahrzeugverglasungen einbaut, Bauteile klebt und lötet sowie Schweißverfahren anwendet
- Wie man für die Herstellung von Karosserie- und Fahrzeugbauteilen, z.B. die Bearbeitungsmaschinen einstellt, Feinbleche umformt und Oberflächen behandelt
- Wie man Schäden und Funktionsstörungen an Fahrzeugsystemen und deren Komponenten unter Einsatz von technischen Hilfsmitteln feststellt, Schäden beurteilt und Schadenskalkulationen erstellt
- Wie man Instandsetzungs-, Wartungs- und Pflegearbeiten an Fahrzeugen durchführt, Bauteile, Baugruppen und Systeme auf Verschleiß, Beschädigungen und Funktionen prüft und ersetzt
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Maschinenlärm in Werkstätten und Produktionshallen
- Z.T. Bereitschaftsdienst
Mehr zum Alltag
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker stellen mit verschiedenen Techniken und Werkzeugen Karosserien her und reparieren sie. Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker bringen unterschiedliche Materialien wieder in ihre Ursprungsform und brauchen dafür Fingerspitzengefühl. Neben der Arbeit am Auto gehört auch der enge Kontakt mit dem Kunden dazu. Nicht selten werden Extrawünsche geäußert, die es zu beachten gilt.
Der Beruf lässt sich in die Bereiche Fahrzeugbautechnik, Karosserieinstandhaltungstechnik und Karosseriebautechnik einteilen. Da die deutschen Autos zu den besten überhaupt gehören, ist auch der technische Anspruch enorm. So können Karosserie- und Fahrzeugmechaniker hervorragend mit Computer und entsprechender Software umgehen. Das bedeutet, dass der Arbeitsalltag nicht ausschließlich in der Werkstatt stattfindet. Des Weiteren sind die Fachleute Experten, wenn es um hydraulische, pneumatische und elektronische Angelegenheiten geht. Zudem muss für einige Tätigkeiten im Team gearbeitet werden. In solchen Situationen ist dann Teamwork gefragt. Einzelgänger sind demzufolge fehl am Platz. Der Beruf ist äußerst vielseitig.
Mal muss geschweißt, mal vermessen und mal gebohrt werden – Abwechslung ist somit garantiert. Wer sich brennend für Autos interessiert, wird sich schnell an den Werkstattgeruch gewöhnen und ihn nie wieder missen wollen.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- selbstbewusst an neue Herausforderungen heran gehst.
- sorgfältig und selbstständig arbeiten kannst.
- dich für moderne Technik und Hightech-Fahrzeuge interessierst.
Schwierig, wenn du …
- ungern mit den Händen arbeitest.
- lieber theoretisch als praktisch arbeitest.
- Angst vor der Arbeit mit schweren Maschinen hast.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Das gehört dazu
Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in unter anderem dazu:
- Lärm
- Mit den Händen und mit Technik arbeiten
- Werkstatt, Halle oder Labor
- Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 5 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Sorgfaltz. B. beim Durchführen von Instandsetzungs-, Wartungs- und Pflegearbeiten an Fahrzeugen
- Verantwortungsbewusstseinz. B. beim Prüfen von Fahrwerksteilen und Bremssystemen
- Technisches Verständnisz. B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden
- Wichtige Schulfächer
-
- Werken/Technik, um deformierte Karosseriebauteile zu richten und Metallarbeiten auszuführen
- Mathematik, um Kosten für Zusatzeinrichtungen zu ermitteln oder Schadenskalkulationen zu erstellen
- Physik, um elektrische und optoelektronische Systeme zu prüfen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?
Was mindestens gezahlt wird
Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
- mind. 1.014 € 4. Jahr
Mehr zum Gehalt
Wie hoch dein Gehalt später ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören Berufserfahrung, Art der Anstellung, Betriebsgröße und Arbeitsstandort. Nach ein paar Jahren im Job steigt auch das Gehalt kontinuierlich an. Wem das allerdings zu lange dauert, der sollte an Weiterbildungen teilnehmen.
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 3.755 € brutto im Monat.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.098 € und 4.701 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025.
Wie läuft die Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in ab?
Eine Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker dauert in der Regel 3,5 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst.
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Vorab musst du dich auf eines der 3 Fachbereiche festlegen. In Frage kommen Fahrzeugbautechnik, Karosseriebautechnik und Karosserieinstandhaltungstechnik. Bis zum zweiten Lehrjahr werden Azubis aller Bereiche zusammen mit denselben Inhalten ausgebildet, ab dem 3. Jahr fokussiert sich dann jeder auf sein Spezialgebiet. Grundvoraussetzung ist der Hauptschulabschluss. Zudem wird viel Wert auf gute bis sehr gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern gelegt.
Gut zu wissen: Anfang 2015 gab es Deutschlandweit 3.825 Lehrlinge, die eine Ausbildung zum/r Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in absolvierten. Der überwiegende Teil davon war männlich, aber auch einige Mädchen gingen mit Begeisterung an die Arbeit.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Industrie, Handel und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?
Bereits während der Ausbildung kannst du dich zum Betriebsassistenten im Karosseriebau fortbilden lassen. Mit dieser Zusatzqualifikation bist du der Knotenpunkt zwischen Technik und Verwaltung.
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Damit einhergehend ist deutlich mehr Kundenkontakt und die Übernahme von mehr Verantwortung. Um mehr Führungsaufgaben übernehmen zu können, solltest du eine Weiterbildung zum Techniker beginnen. Diese dauert 2 Jahre in Vollzeit. Wer später andere Azubis ausbilden oder sein eigenes Unternehmen gründen möchte, der muss den Meistertitel erwerben. Zu guter Letzt hast du noch die Möglichkeit, ein Studium im Bereich Maschinenbau, Fahrzeugtechnik oder Mechatronik aufzunehmen.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?
Vor allem die großen Automobilkonzerne suchen nach gut ausgebildeten Arbeitskräften. Auch die zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten machen den Beruf des Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikers besonders attraktiv. Dank der guten Konjunktur und den jährlichen Exportrekorden stehen die Aussichten in der Branche nicht schlecht auf dem Arbeitsmarkt.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeQuelle: BERUFENET, BIBB 2025.
Häufige Fragen zum Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?
Die Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in dauert 3,5 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.
Für wen ist der Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du selbstbewusst an neue Herausforderungen heran gehst; sorgfältig und selbstständig arbeiten kannst; dich für moderne Technik und Hightech-Fahrzeuge interessierst.
Wann passt der Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du ungern mit den Händen arbeitest; lieber theoretisch als praktisch arbeitest; Angst vor der Arbeit mit schweren Maschinen hast.
Welche Schulfächer sind für Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik, um deformierte Karosseriebauteile zu richten und Metallarbeiten auszuführen; Mathematik, um Kosten für Zusatzeinrichtungen zu ermitteln oder Schadenskalkulationen zu erstellen; Physik, um elektrische und optoelektronische Systeme zu prüfen.
Ist Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie, Handel und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in - Karosserieinstandhaltungstechnik“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.