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Psychologe im Beratungsgespräch, Notizen auf dem Klemmbrett

Berufsprofil · Soziales und Bildung

Psychologe/in

Als Psychologin oder Psychologe beschäftigst du dich damit, wie Menschen denken, fühlen und handeln.

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Weg
Studium
Dauer
6 Semester Bachelor, 4 Semester Master (für Psychotherapie: Master Klinische Psychologie und Psychotherapie, danach Approbation)

Wie der Weg dorthin aussieht, steht auf der Seite zum Fach Psychologie. Zur Seite Psychologie

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Ein typischer Tag

Was macht man als Psychologe/in?

Du arbeitest zum Beispiel in Beratungsstellen, Kliniken, Schulen, Unternehmen oder in der Forschung. Typische Aufgaben sind psychologische Diagnostik, Beratung, Trainings und das Auswerten von Studien.

Wenn du Menschen mit psychischen Erkrankungen behandeln willst, brauchst du eine Approbation als Psychotherapeut:in. Der Weg dorthin führt über einen Bachelor in Psychologie und einen Master in Klinischer Psychologie und Psychotherapie, danach legst du die Approbationsprüfung ab. Ohne Approbation arbeitest du zum Beispiel in der Diagnostik, in der Beratung, in der Personalauswahl oder in der Forschung.

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Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • auf der Suche nach einer gesellschaftlich wichtigen Aufgabe bist.
  • gute mathematische Kenntnisse mitbringst.
  • Einfühlungsvermögen und Empathie besitzt.

Schwierig, wenn du …

  • ernste oder emotionale Themen nur schwer von dir fernhalten kannst.
  • dich nicht für Biologie interessierst.
  • lieber feste Abläufe magst als ständig neue Herausforderungen.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Wichtige Schulfächer
  • Mathematik, um statistische Methoden, lineare Algebra und Wahrscheinlichkeitsrechnungen anzuwenden
  • Biologie und Chemie, um den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Organismus zu berücksichtigen und Experimente in der Versuc
  • Englisch, um Fachliteratur in englischer Sprache zu verstehen und ggf. Referate zu halten

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Geld

Wie finanzierst du das Studium?

BAföG

Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt vor allem vom Einkommen deiner Eltern ab. Die Hälfte ist geschenkt, die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen. Das zahlst du später zurück, aber nur bis zu einer festen Obergrenze.

Alles zum BAföG

Nebenjob

Viele Studierende jobben nebenbei: als Minijob bis 603 € im Monat oder als Werkstudent:in mit bis zu 20 Stunden pro Woche im Semester. Plan das ein – in Fächern mit vielen Pflichtterminen bleibt dafür wenig Zeit.

Minijob-Grenze Stand 2026. Was du nach dem Studium verdienst, hängt stark von Branche und Stelle ab – belastbare Zahlen dazu haben wir für dieses Profil nicht.

Mehr zum Gehalt

Wie immer ist das Einkommen abhängig von verschiedenen Faktoren. Unter anderem spielen Berufserfahrung und der Ort des Arbeitsplatzes eine bedeutende Rolle. Marktforschungsinstitute und die Wirtschaftsbranche zahlen in der Regel bessere Gehälter als soziale Einrichtungen und kleinere Krankenhäuser.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Psychologe/in ab?

Ein/e Psychologe/in hat mindestens 3 Jahre an einer Universität Psychologie studiert. In dieser Zeit setzt du dich u.a. mit den Themengebieten Biologie, Theorie, Statistik, Allgemeine Psychologie, Differentielle Psychologie, Entwicklungspsychologie und Sozialpsychologie auseinander. Wer ein Masterstudium anhängen möchte, beschäftigt sich in diesem vermehrt mit angewandter Psychologie.

Gut zu wissen: Psychologen/-innen können in den verschiedensten Anwendungsfeldern tätig werden. Dazu gehören z. B. das Gesundheits- oder Bildungswesen, die Wirtschaft, die Forschung und Entwicklung, das Rechts- oder Verkehrswesen, die Verwaltung, usw.

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Ausprobieren

Erst ausprobieren, dann bewerben

Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.

So findest du einen Praktikumsplatz

Angebote unserer Partner

Wo du das lernen oder studieren kannst

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Weitere: TU Chemnitz (1)

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Und danach

Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Psychologe/in?

Auf dem Arbeitsmarkt ist ein Masterstudium Grundvoraussetzung. Erst mit dieser Qualifikation hast du gelernt, dein Wissen fachgemäß anzuwenden. Bereits während der Ausbildung ist es wichtig, verschiedene Praktika zu absolvieren.

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Nur mit dem Bachelor-Abschluss darfst du nicht im direkten Kontakt mit Patienten arbeiten. Lediglich Assistenzaufgaben gehören dann zu deinem Aufgabenbereich. Auch in der Wissenschaft der Psychologie gibt es rund um die Uhr neue Erkenntnisse. Daher sollte man sein Wissen regelmäßig vertiefen bzw. auffrischen.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Psychologe/in?

Der Bachelor-Abschluss alleine wird dir auf dem Arbeitsmarkt wenig nützen. Arbeitgeber suchen hauptsächlich Master-Absolventen/innen. Mehr und mehr Menschen in der Gesellschaft leiden an Depressionen oder haben ein erhöhtes Burn-Out-Risiko.

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Psychische Krankheiten wird es so lange geben, wie es die Menschheit geben wird. Um bei der Personalauswahl punkten zu können, kommt eventuell noch eine Zusatzausbildung zum/zur psychologischen Psychotherapeuten/in infrage. Diese dauert im Anschluss an das Masterstudium nochmal 3 bis 5 Jahre. Damit kannst du dich selbstständig machen, eigene Psychotherapien durchführen und diese von der Krankenkasse abrechnen lassen. Als Psychologe/in in einem Angestelltenverhältnis kannst du in Krankenhäusern, Wirtschaftsunternehmen, sozialen Einrichtungen, Schulen und in der Erwachsenenbildung tätig sein.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Psychologe/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Psychologe/in?

Die Ausbildung als Psychologe/in dauert 6 Semester Bachelor, 4 Semester Master (für Psychotherapie: Master Klinische Psychologie und Psychotherapie, danach Approbation)

Für wen ist der Beruf Psychologe/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du auf der Suche nach einer gesellschaftlich wichtigen Aufgabe bist; gute mathematische Kenntnisse mitbringst; Einfühlungsvermögen und Empathie besitzt.

Wann passt der Beruf Psychologe/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du ernste oder emotionale Themen nur schwer von dir fernhalten kannst; dich nicht für Biologie interessierst; lieber feste Abläufe magst als ständig neue Herausforderungen.

Welche Schulfächer sind für Psychologe/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um statistische Methoden, lineare Algebra und Wahrscheinlichkeitsrechnungen anzuwenden; Biologie und Chemie, um den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Organismus zu berücksichtigen und Experimente in der Versuc; Englisch, um Fachliteratur in englischer Sprache zu verstehen und ggf. Referate zu halten.

Ist Psychologe/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Psychologe/in ist ein Beruf, für den du studierst.

Wusstest du schon?
  • Dass ein Titelschutz auf dem Beruf liegt und sich daher nur Absolventen/-innen eines Universitätsstudiums als Psychologen/-innen nennen dürfen?
  • Dass laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation in Deutschland rund 4 Millionen Menschen von depressiven Störungen betroffen sind?
  • Dass sich die Persönlichkeit eines Menschen daran ablesen lässt, wie er die Kreuze in einem bestimmten standardisierten Fragebogen setzt?
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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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