KI-generiert - Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- Ø 1.325 €im Monat, Tarif 2025, höchster Bereich
Kurz gesagt
Als Straßenbauer/in richtest du Baustellen ein, sicherst sie ab und stellst Verkehrsschilder nach Plan auf. Du liest Pläne, misst digital nach Koordinaten, setzt Pflaster und Platten, baust Asphalt ein und verdichtest ihn, dabei arbeitest du im Freien auf wechselnden Baustellen. Straßenbauer/in: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Die tarifliche Vergütung lag 2025 je nach Tarifbereich bei bis zu 1.325 € im Monat, im ersten Ausbildungsjahr bei bis zu 1.084 €.
Quelle: BIBB 2025, BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.
Was macht man als Straßenbauer/in?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Arbeitsaufgaben planen, vorbereiten, organisieren und dokumentieren, Informationen zum Baugrund erfassen
- Baustellen einrichten und sichern, Verkehrsleiteinrichtungen nach vorgegebenem Verkehrszeichenplan aufstellen und unterhalten
- Bau- und Bauhilfsstoffe, Fertigteile, Ein-, Anbauteile auswählen, prüfen und bereitstellen
- Pläne und Zeichnungen anwenden, Skizzen anfertigen, Mengen ermitteln, Aufmaß erstellen
- Digitale Messungen anhand vorgegebener Koordinaten durchführen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- Witterungseinflüsse im Freien
- Wechselnde Baustellen
- Baulärm
- Asphaltdämpfe
Mehr zum Alltag
Straßenbauer beschäftigen sich nicht nur mit Autobahnen und Gehwegen, sondern sind auch für Rohrschächte und Kabelverlegungen zuständig. Der Arbeitstag findet in der Regel ausschließlich im Freien statt. Wind, Regen und Minusgrade sollten daher unproblematisch für sie sein. Hauptbestandteil ihrer Arbeit ist das Baggern, Walzen, Planieren und Pflastern unterschiedlicher Materialien. Außerdem kümmern sich Straßenbauer um Parkplätze und Fußgängerzonen, die ebenfalls Instand gehalten werden müssen. Dafür müssen nicht selten mobile Systeme wie Ampeln aufgestellt werden, die fortlaufend den Verkehr regeln. Zudem gehört zum Arbeitsalltag, schwer tragen zu müssen.
Umso wichtiger ist es, sich körperlich fit zu halten. Des Weiteren ist es besonders wichtig, während der Tätigkeit auf Sicherheitsmaßnahmen zu achten. Dazu zählen Absperrungen und Co. Im Vordergrund steht nämlich stets die Gesundheit. Daher kommen Straßenbauer auch nicht drum herum, einen Helm, Schutzhandschuhe, Gehörschutz und eine Sicherheitsbrille zu tragen. Zusätzlich müssen die Arbeiter Zeichnungen und Verlegepläne lesen können. In der Regel wird in einer größeren Truppe an einem Projekt gearbeitet, das heißt, dass Straßenbauer auch gute Teamplayer sein müssen.
Selbstverständlich gehört der Führerschein zur Grundvoraussetzung, da bestimmte Maschinen und Fahrzeuge während des Arbeitsalltags benötigt werden.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- handwerkliches Geschick besitzt. Du körperlich fit und belastbar bist.
- ein Teamplayer bist.
Schwierig, wenn du …
- wenig flexibel bist.
- kein ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein hast.
- dich nicht für Infrastruktur interessierst.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Das gehört dazu
Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Straßenbauer/in unter anderem dazu:
- Staub, Gerüche oder Dämpfe
- Arbeit im Freien, bei jedem Wetter
- Wechselnde Arbeitsorte oder Baustellen
- Lärm
- Mit den Händen und mit Technik arbeiten
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 6 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Handwerkliches Geschickz. B. beim Handhaben von Messgeräten und Handwerkzeugen
- Auge-Hand-Koordinationz. B. beim Glätten von Asphaltoberflächen mit Handwerkzeugen
- Wichtige Schulfächer
-
- Werken/Technik – Maschinen zu bedienen oder um Skizzen und Werkzeichnungen anzufertigen
- Mathematik, um den Bedarf an Baumaterial zu berechnen
- Physik, um bauphysikalische Sachverhalte zu verstehen
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Straßenbauer/in?
Ausbildungsvergütung je Jahr
Brutto im Monat, laut Tarifverträgen. Im Schnitt 1.325 € über die ganze Ausbildung.
Je nach Bereich: Industrie und Handel 1.323 €, Handwerk 1.325 € (Durchschnitt über die Ausbildung). Der Wert oben ist der höchste dieser Bereiche.
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Tarifwerte 2025.
- 1.084 € 1. Jahr
- 1.286 € 2. Jahr
- 1.522 € 3. Jahr
Platz 5 von 23 in Bau und Ausbau
- 3. Maurer/in 1.332 €
- 4. Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in 1.325 €
- 5. Straßenbauer/in 1.325 €*
- 6. Straßenwärter/in 1.313 €*
- 7. Beton- und Stahlbetonbauer/in 1.310 €*
- 8. Stuckateur/in 1.283 €
Schnitt über die ganze Ausbildung, brutto im Monat, Tarifwerte 2025. * Beruf wird in mehreren Bereichen ausgebildet, gezeigt ist der höchste. Alle Ausbildungsberufe im Vergleich
Mehr zum Gehalt
Wie hoch dein Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Betriebsgröße, Art der Anstellung, Berufserfahrung und Arbeitsstandort. Mit zunehmender Berufserfahrung und mit den Jahren steigt dein Einkommen kontinuierlich. Wem das nicht ausreicht, der sollte sich weiterbilden.
Was Ausgelernte verdienen
Als Fachkraft liegt der mittlere Verdienst bei 4.267 € brutto im Monat. Während der Ausbildung sind es im Tarifschnitt bis zu 1.325 €.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.718 € und 4.791 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Fachkraft, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025; Ausbildungstarif: BIBB 2025.
Wie läuft die Ausbildung als Straßenbauer/in ab?
Die Ausbildung zum Straßenbauer dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Vorausgesetzt wird neben einem Führerschein, den du aber auch während der Lehre erwerben kannst, mindestens der Hauptschulabschluss. Häufig wird auch auf gute Noten in den Fächern Mathematik, Werken und Physik viel Wert gelegt.
Gut zu wissen: Sicherheitsmaßnahmen ernst nehmen und Schutzausrüstung tragen hat oberste Priorität. Als Straßenbauer gehst du Arbeit auf Baustellen nach, die oft ein hohes Verkehrsaufkommen sowie schwere Maschinen und Fahrzeuge beinhalten.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Straßenbauer/in?
Nach der Ausbildung hast du noch lange nicht ausgelernt. So kannst du dich beispielsweise fortbilden. Konzentrieren kann man sich dabei zum Beispiel auf die Bereiche Straßensanierung oder Arbeitssicherheit.
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Als Werkpolierer im Tiefbau übernimmst du Positionen in der mittleren Ebene. Damit überprüfst du die Arbeitsprozesse und zusätzlich die Qualität der Ergebnisse. Anschließend kannst du dich noch zum geprüften Polierer weiterbilden lassen, womit du außerdem mehr Verantwortung übernimmst. Als Straßenbauermeister lernst du andere Azubis an und kannst dich eines Tages selbstständig machen. Zu guter Letzt bleibt dir noch ein Studium. In Frage kommen unter anderem die Studiengänge Vermessungstechnik oder Bauingenieurwesen.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Straßenbauer/in?
Wer sich für diese Ausbildung interessiert, braucht sich anschließend keine Sorgen um seine Zukunft zu machen. Zwar ist der Beruf abhängig von der aktuellen Konjunktur, aber gebaut wird schließlich immer. Mit entsprechenden Weiterbildungen bist du unersetzlich auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem bietet die Branche zahlreiche Einsatzgebiete und ein lukratives Gehalt.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeQuelle: BERUFENET, BIBB 2025.
Häufige Fragen zum Beruf Straßenbauer/in
Wie lange dauert die Ausbildung als Straßenbauer/in?
Die Ausbildung als Straßenbauer/in dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Straßenbauer/in?
Die tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2025 zwischen 1.084 € im ersten und 1.522 € im letzten Ausbildungsjahr, jeweils brutto pro Monat. Bei mehreren Tarifbereichen zeigen diese Jahreswerte den höchsten Bereich; es sind keine garantierten Beträge. Je nach Bereich: Industrie und Handel 1.323 €, Handwerk 1.325 € (Durchschnitt über die Ausbildung).
Für wen ist der Beruf Straßenbauer/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du handwerkliches Geschick besitzt. Du körperlich fit und belastbar bist; ein Teamplayer bist.
Wann passt der Beruf Straßenbauer/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du wenig flexibel bist; kein ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein hast; dich nicht für Infrastruktur interessierst.
Welche Schulfächer sind für Straßenbauer/in wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Werken/Technik – Maschinen zu bedienen oder um Skizzen und Werkzeichnungen anzufertigen; Mathematik, um den Bedarf an Baumaterial zu berechnen; Physik, um bauphysikalische Sachverhalte zu verstehen.
Ist Straßenbauer/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Straßenbauer/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Ausbildungsvergütung
- Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Tarifstand 1. Oktober 2025. Durchschnitt über die gesamte Ausbildung, Gesamtdeutschland, brutto pro Monat. Betriebe ohne Tarifbindung zahlen mindestens die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz. BIBB, Ausbildungsvergütungen
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Straßenbauer/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.