KI-generiert - Weg
- Weiterbildung
Kurz gesagt
Als Versicherungsmakler/in vermittelst du Versicherungen, zum Beispiel für Brand, Hausrat oder Leben, und vergleichst Angebote verschiedener Versicherungsunternehmen. Du berätst Kunden zu Vor- und Nachteilen der Angebote, erarbeitest individuelle Vorschläge, betreust bestehende Kundschaft und gewinnst neue.
Quelle: BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.
Was macht man als Versicherungsmakler/in?
Neben den Pflichtversicherungen gibt es zahlreiche Zusatzversicherungen, die freiwillig abgeschlossen werden können. Auto-Besitzer schließen Vollkasko-Versicherungen ab, einige Zahnzusatzversicherungen und andere wiederum eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Versicherungsmakler arbeiten unabhängig von den verschiedenen Gesellschaften, die Versicherungen anbieten.
Das bedeutet in der Regel, dass sie den Kunden freien Herzens die besten Bedingungen anbieten können, ohne Scheuklappen aufsetzen zu müssen. Das bietet natürlich viele Vorteile. Entlohnt wird der Versicherungsmakler in Form von Provisionen von den Gesellschaften, deren Angebote er oder sie vermitteln konnte. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um als Versicherungsmakler arbeiten zu können?
Wo und wann du arbeitest
- Bildschirmarbeit
- Kundenkontakt
- Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben
- Arbeit in Büroräumen
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- unabhängig für deine Kunden verhandeln willst.
- Vertragsbedingungen genau vergleichst.
- mit erfolgsabhängigem Einkommen umgehen kannst.
Schwierig, wenn du …
- ein festes Gehalt brauchst.
- Haftung für Beratungsfehler nicht tragen willst.
- Vertrieb als unangenehm empfindest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Das gehört dazu
Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Versicherungsmakler/in unter anderem dazu:
- Bildschirmarbeit
- Kontakt zu Kundschaft, Gästen oder Publikum
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 3 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Wie viel verdient man als Versicherungsmakler/in?
Selbstständige Versicherungsmakler verdienen teilweise sehr gut. Frauen verdienen dabei oft deutlich weniger als Männer. Nachteil ist, dass du kein regelmäßiges Gehalt beziehst. Je nach Arbeitsaufwand und abgeschlossenen Versicherungen fällt die Höhe der Provisionszahlungen der Gesellschaften unterschiedlich aus. Zusätzlich musst du deine eigenen Versicherungen und notwendigen Arbeitsmaterialien aus eigener Tasche bezahlen. Mit viel Fleiß und Kenntnis lässt sich aber durchaus ein ansehnliches Einkommen generieren.
Wie läuft die Ausbildung als Versicherungsmakler/in ab?
Seit 2007 wird in Deutschland die sogenannte EU-Vermittlerrichtlinie umgesetzt. Das heißt, dass die Tätigkeiten des Versicherungsmaklers, Versicherungsvermittlers, Versicherungsberaters oder des Versicherungsfachmanns registrierungspflichtig sind. Diese Registrierung muss bei der IHK (Industrie- und Handelskammer) beantragt werden.
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Anschließend wird man in das Vermittlerregister eingetragen. Beide Vorgänge kosten derzeit ca. 300 €. Doch nicht jeder kann sich registrieren lassen. Ein möglicher Weg, um als Versicherungsmakler arbeiten zu können, ist eine abgeschlossene Ausbildung zum Versicherungskaufmann, mit der man sich direkt registrieren lassen kann. Zweite Variante trifft auf diejenigen zu, die bereits vor dem 1.
September 2000 durchgängig als Versicherungsvermittler tätig waren, da ihnen eine gewisse Sachkunde zugesprochen wird. Die letzte und wahrscheinlich gängigste Möglichkeit besteht darin, eine Sachkundeprüfung bei der IHK abzulegen. Dazu muss man verschiedene Lehrgänge besuchen, um ideal auf die Prüfung vorbereitet zu werden. Mindestens 6 Monate sollte man für diese Variante einplanen.
Gut zu wissen: Für die Vermittlung brauchst du eine Erlaubnis nach § 34d der Gewerbeordnung und den Sachkundenachweis.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Versicherungsmakler/in?
Weiterbilden kann sich jeder, der möchte. Auch im Bereich der Versicherungen gibt es Veränderungen und Fortschritte. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, muss man sich kontinuierlich belesen und firm in den unterschiedlichen Versicherungstypen sein. Zusätzlich kannst du Kurse oder Seminare belegen, in denen du lernst, wie man seine Arbeit besser organisiert und wie man gezielter auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen kann.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Versicherungsmakler/in?
Nicht nur das Gehalt der Versicherungsmakler steigt seit mehreren Jahren kontinuierlich an, sondern auch der Bedarf. Immer mehr Kunden wünschen sich einen Berater, der unabhängig von bestimmten Gesellschaften arbeitet und einen besseren Rundum-Blick ermöglicht.
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Auch die Provisionszahlungen nach erfolgreichem Abschluss können sich sehen lassen. Beachten müssen angehende Versicherungsmakler aber auch, dass sie für die unterschriebenen Verträge haften. Das bedeutet, sollte ein Kunde seinen Vertrag vorzeitig kündigen, musst du die gezahlte Provision unter Umständen wieder ausgleichen. Auch bei Falschberatung übernimmst du die volle Haftung. Als Experte in deinem Gebiet solltest du davon jedoch verschont bleiben.
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Alle BerufeQuelle: BERUFENET, BIBB 2025.
Häufige Fragen zum Beruf Versicherungsmakler/in
Für wen ist der Beruf Versicherungsmakler/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du unabhängig für deine Kunden verhandeln willst; Vertragsbedingungen genau vergleichst; mit erfolgsabhängigem Einkommen umgehen kannst.
Wann passt der Beruf Versicherungsmakler/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du ein festes Gehalt brauchst; Haftung für Beratungsfehler nicht tragen willst; Vertrieb als unangenehm empfindest.
Ist Versicherungsmakler/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Versicherungsmakler/in ist ein Beruf, den du über eine Weiterbildung erreichst.
Quellen und Methode
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.