KI-generiert - Wege
- Studium · Quereinstieg
Was macht man als Web-Designer/in?
Professionelle Web Designer betreuen im Auftrag des Kunden deren Website. Sie legen das Grundgerüst fest und gehen auf die Wünsche des Auftraggebers ein. Ein gutes Design enthält eine ausgetüftelte Navigationsstruktur und mehrere Navigationshierarchien. Web Designer wählen geeignete Bilder und passen sie dem Corporate Design an. Animationen können den Internetauftritt einer Website ebenfalls verbessern.
Mehr zum Alltag
Um all diese Aufgaben übernehmen zu können, müssen sich Web Designer in verschiedenen Programmiersprachen auskennen und mehrere Anwendungen beherrschen können. Während des Bearbeitungsprozesses werden kontinuierlich Rücksprachen mit dem Kunden gehalten und Nachbearbeitungen vorgenommen. Kritikfähigkeit gehört daher zum Arbeitsalltag. Bis das endgültige Design abgenommen wird, kann es mitunter ein langer Weg sein. Häufig sind Web Designer aber ausschließlich mit dem Interface-Design beschäftigt, da Programmierer die Layout-Entwürfe in die entsprechende Programmiersprache übersetzen. Web Designer arbeiten in Büros und verbringen die meiste Zeit am Computer.
Nebenbei musst du deine kommunikativen Stärken unter Beweis stellen, wenn es ins Kundengespräch geht. Langes Arbeiten in sitzender Position sollte kein Problem darstellen. Sie sind Experten, wenn es um Ästhetik und Gestaltung geht. Zudem verstehen sie komplexe Zusammenhänge und können gewisse Abläufe optimieren. Dich fasziniert die Arbeit eines Web Designers, kannst aber noch nichts mit den vielen Fremdwörtern anfangen? Kein Problem, du stehst ja erst am Anfang.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- gestaltest und dich für Technik interessierst.
- an Nutzerführung und Barrierefreiheit denkst.
- dich in neue Werkzeuge einarbeitest.
Schwierig, wenn du …
- technische Umsetzung ablehnst.
- reine Printgestaltung suchst.
- kein Portfolio aufbauen möchtest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Wie viel verdient man als Web-Designer/in?
Die Höhe des Gehaltes hängt von mehreren Faktoren ab. Bist du fest angestellt oder arbeitest du freiberuflich? Hinzu kommen Kriterien wie Betriebsgröße, Berufserfahrung und Arbeitsstandort. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt.
Was Ausgelernte verdienen
Als Spezialist/in liegt der mittlere Verdienst bei 4.149 € brutto im Monat.
Die mittlere Hälfte der Beschäftigten verdient zwischen 3.319 € und 5.344 € (der Rahmen im Balken).
Das ist kein Einstiegsgehalt. Alter, Erfahrung, Region und Betrieb beeinflussen den Verdienst. Gemeint ist das mittlere monatliche Bruttoentgelt (Median) aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in dieser Berufsgattung auf dem Anforderungsniveau Spezialist, in Deutschland.
Quelle: Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Datenstand 2025.
Wie läuft die Ausbildung als Web-Designer/in ab?
Es gibt nicht nur den einen ultimativen Weg, sich zum Web Designer ausbilden zu lassen. Im Prinzip kann sich jeder per Selbststudium das nötige Know-how aneignen. Ehe man aber auf dem neuesten Stand ist und die Kniffe perfekt beherrscht, dauert es mitunter Monate, wenn nicht gar Jahre.
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Daher empfiehlt sich eher eine Ausbildung an einer Fernuni oder einer Akademie. Vorab bietet sich noch eine Lehre zum Mediengestalter Digital und Print an. Der Vorteil einer Ausbildung an bestimmten Einrichtungen ist, dass sie von potentiellen Arbeitgebern anerkannt werden und dir einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt bieten. Aber auch der Quereinstieg als Praktikant oder Volontär könnte in Frage kommen.
Gut zu wissen: Kein geregelter Ausbildungsberuf. Verwandt sind Mediengestalter/in Digital und Print sowie Studiengänge im Kommunikations- oder Interaktionsdesign.
Steckbrief
- Berufstyp
- Weiterbildungsberuf
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
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- Mediendesign B.A.
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- Kommunikationsdesign B.A.
- Kommunikationsdesign M.A.
Angebote in Thüringen 1
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Web-Designer/in?
In der Regel findet eine Weiterbildung zum Webdesigner berufsbegleitend statt oder knüpft an eine Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print an.
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Als Autodidakt solltest du nebenbei Kurse und Lehrgänge besuchen. Mit entsprechenden Zertifikaten fällt es dir später leichter auf dem Arbeitsmarkt, eine passende Anstellung zu finden oder deine Reputation zu verbessern. An einer Fernuni kostet der Studiengang ca. 1.800 €, an einer Privathochschule schnell bis zu 30.000 €.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Web-Designer/in?
Wer sich nicht selbstständig betätigen möchte, der kann in Agenturen eine Festanstellung finden. Darunter sind beispielsweise Internet-, Corporate-Design- oder Social-Media-Agenturen. Aber auch größere Unternehmen beschäftigen so genannte Inhouse-Web-Designer, die sich primär ums Interface-Design kümmern. Mit der fortschreitenden Technologisierung werden auch neue Arbeitsplätze geschaffen. Das ist natürlich gut für dich.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeHäufige Fragen zum Beruf Web-Designer/in
Für wen ist der Beruf Web-Designer/in geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du gestaltest und dich für Technik interessierst; an Nutzerführung und Barrierefreiheit denkst; dich in neue Werkzeuge einarbeitest.
Wann passt der Beruf Web-Designer/in eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du technische Umsetzung ablehnst; reine Printgestaltung suchst; kein Portfolio aufbauen möchtest.
Ist Web-Designer/in eine Ausbildung oder ein Studium?
Zu Web-Designer/in führen mehrere Wege: ein Studium oder ein Quereinstieg.
Quellen und Methode
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Gehalt nach der Ausbildung
- Entgeltatlas, Statistik der Bundesagentur für Arbeit (statistik.arbeitsagentur.de), Datenstand: Entgeltatlas 2025 (laut Anzeige der Seite): Median des Bruttomonatsentgelts sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter im Beruf „Webdesigner/in“, Deutschland. Das ist kein Einstiegsgehalt und kein Tarifwert. Entgeltatlas
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.