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Hochbaufacharbeiter/in

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Hochbaufacharbeiter/in

Arbeitsalltag

Wer hoch hinaus möchte, muss nicht immer studiert haben oder ein Überflieger gewesen sein. Es gibt auch andere Wege, die Welt von oben zu sehen. Wenn wir durch die Straßen der Stadt ziehen, fällt uns auf, dass deutlich mehr Fassaden in Stahlgerüste gehüllt sind als noch vor ein paar Jahren. Die Immobilienbranche boomt und die Häuser werden in Schuss gehalten. Manch einem wird schon beim Anblick des Gerüsts schwindelig, wenn man bedenkt, dass die Arbeiter dort Höchstleistungen vollbringen.
Hochbaufacharbeitern macht Höhe allerdings nichts aus. Ganz im Gegenteil, hier fühlen sie sich erst so richtig wohl. Interessierte am Baugewerbe lernen bei dieser Ausbildung im ersten Jahr die Grundlagen der Branche, ehe man sich anschließend auf einen Bereich des Berufs konzentriert. Wählen kann man aus den Spezialisierungen Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer oder Feuerungs- und Schornsteinbauer. Es ist nicht zwingend notwendig, sich bereits vor der Lehre darüber im Klaren zu sein, welchen Weg man einschlagen möchte. ?Der Arbeitsalltag sieht je nach Aufgabenbereich unterschiedlich aus. Maurer sind in erster Linie mit dem Verlegen von Estrichen, dem Anbringen von Fertigteilen oder dem Erstellen von Verschalungen beschäftigt. Sie sorgen für ein grundsolides Fundament. Natürlich ist dieses Segment nicht jedermanns Sache. Auch Schornsteine müssen gebaut werden. Dafür müssen Feuerungsanlagen installiert und anschließend instand gehalten werden. Als Beton- und Stahlbetonbauer kümmerst du dich hauptsächlich um alle Arbeiten, die mit Stahlt und Zement zu tun haben.
Meistens sind Hochbaufacharbeiter auf Baustellen tätig. Daher sollte man wetterfest und schwindelfrei sein. Nicht selten müssen sie auch bei glühender Hitze schuften oder sind eisigen Temperaturen ausgesetzt. Umso wichtiger ist es dann, körperlich fit zu sein, damit man den Herausforderungen des Alltags gewachsen ist. Du möchtest die Welt auch aus der Vogelperspektive sehen? Dann bewirb dich noch heute für eine Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter.

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Ausbildung

Die Ausbildung dauert 2 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Im ersten Lehrjahr geht es vor allem darum, die Grundlagen des Gewerbes kennenzulernen, wohingegen du dich vor dem 2. Jahr entscheiden musst, auf welchen der drei beschriebenen Fachbereiche du dich konzentrieren möchtest. Wer möchte, kann im Anschluss noch eine drittes Jahr für eine weitere klassische Ausbildung der Branche anhängen. Während dieser Zeit verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 700€
2. Ausbildungsjahr: ca. 850€

Angebote

Gehalt

Wie hoch dein Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Betriebsgröße, Art der Anstellung, Arbeitsstandort und Berufserfahrung. Im Laufe der Zeit steigt auch das Einkommen an. Einsteiger können mit einem Lohn in Höhe von ca. 2.700€ brutto im Monat rechnen. Das ist gar nicht mal so wenig. Bis zu 3.000€ brutto monatlich sind dann sogar drin. Mit entsprechenden Fortbildungen kann man sich auch noch etwas mehr dazuverdienen.

Weiterbildung

Bereits während der Ausbildung hast du mehrere Möglichkeiten, dich auf ein bestimmtes Gebiet zu fokussieren. Mit einer Weiterbildung zum Maurer- und Betonbauermeister, die eine 3-jährige Lehre voraussetzt, übernimmst du mehr Verantwortung und lernst Azubis an. Als Werkpolier im Hochbau bekleidest du nicht nur höhere Positionen im Betrieb, vielmehr bist du auch für Fach- und Führungsaufgaben zuständig. Als staatlich geprüfter Techniker mit Fachrichtung Bautechnik hast du dich auf einen der drei Bereiche Hochbau, Betonbau und Baubetrieb konzentriert und bist jetzt für die Qualitätssicherung zuständig. Zu guter Letzt bleibt dir noch ein Studium. In Frage kommen die Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen.

Perspektive

Die Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt stehen gut. Es sollte nicht allzu viel Zeit ins Land gehen, ehe du eine geeignete Stelle gefunden hast. Nicht nur der lukrative Verdienst, sondern auch die zahlreichen Weiterbildungen machen diesen Beruf so attraktiv. Um lange und erfolgreich in dieser Branche tätig sein zu können, musst du dich körperlich fit halten. Wer sich diesen Herausforderungen gewachsen sieht, hat seinen Arbeitsplatz unter freiem Himmel fast schon sicher.

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