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Meteorologe/in

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Arbeitsalltag

30 Grad Celsius und mehr im Schatten sind für viele Menschen absolute Wohlfühltemperatur, wohingegen andere bei der Hitze am liebsten im Boden versinken würden. Letztere würden eher einen kühlen Herbsttag bevorzugen, wenn einem der Wind um die Ohren saust und die ersten Blätter von den Bäumen weht. Schauen wir in unseren Kleiderschrank, finden wir Shirts für den Sommer, dicke Pullover für den Winter und Funktionsjacken für Schmuddelwetter. Gar keine Frage – wir sind von den Witterungsbedingungen mehr als abhängig. Damit es zu keinen bösen Überraschungen kommt, schauen wir regelmäßig Nachrichten und informieren uns über das Wetter des kommenden Tages. Meteorologen versorgen uns immer mit allen notwendigen Informationen, die wir benötigen. Inzwischen kann man per Radio, TV oder App nachschauen, ob es morgen regnet oder ob die Sonne scheint. Aber nicht nur für den Alltag sind Vorhersagen dienlich, sondern auch für bestimmte Einrichtungen wie das Militär, die Industrie oder die Wissenschaft. Besonders wichtig sind natürlich präzise Informationen über anstehende Unwetter oder gar Naturkatastrophen. So tragen Meteorologen auch ein hohes Maß an Verantwortung. Umgangssprachlich wird die Wissenschaft auch als Wetterkunde bezeichnet. Sie gehört im Allgemeinen zu den Geowissenschaften, in der hauptsächlich Wetterprognosen im Vordergrund stehen. Um aufschlussreich darüber informieren zu können, müssen Meteorologen zahlreiche Datensätze analysieren und auswerten. Doch woher stammen all diese Daten? Wetterstationen rund um den Erdball sammeln Aufzeichnungen und stellen diese zur Verfügung. Generell müssen Meteorologen Experten in vielen Bereichen sein. Dazu gehören Disziplinen wie Biologie, Mathematik, Physik und Chemie. Sie können außerdem wichtige Datensätze in Bezug auf Klimawandel zusammentragen. Daraus können entsprechende Maßnahmen geschlussfolgert werden. Nicht selten arbeiten die Wetterexperten im Freien. In der Regel findet der Alltag allerdings aber am Computer statt. Stellt sich nur noch die Frage, wie man eigentlich Meteorologe wird.

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Ausbildung

Wer Meteorologe werden möchte, muss zuerst die Fachhochschulreife oder das Abitur vorlegen können. Der Studiengang an einer Fachhochschule oder Universität dauert 6 Semester und wird mit dem akademischen Grad Bachelor abgeschlossen. Während dieser Zeit werden viele Praktika durchgeführt, in denen du erste praktische Erfahrungen sammelst. Grundvoraussetzung ist eine gewisse Begabung in den Fächern Mathematik, Physik, Mechanik und Chemie. Außerdem sollte es kein Problem für dich sein, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Zu den Inhalten des Studiums gehören beispielsweise Themen wie Elektromagnetismus, Optik und Wellenmechanik, Wärmelehre und Grundlagen der Theoretischen Physik. Studierst du Meteorologie im Rahmen eines dualen Studiums, liegt die Vergütung im Monat bei ca. 1.000€ brutto.

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Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören Berufserfahrung, Art der Anstellung, Betriebsgröße und Arbeitsstandort. Im öffentlichen Dienst verdienen Meteorologen als Einsteiger ca. 2.600€ brutto monatlich. Als Beamter sind es sogar bis zu 3.300€ brutto im Monat. Die Höhe deines Gehalts steigt mit den Jahren an. Auch ein weiterführendes Studium kann deine Haushaltskasse aufbessern.

Weiterbildung

Nach dem Bachelor hast du natürlich noch nicht ausgelernt. Wer daran interessiert ist, tiefer in die Materie einzusteigen, kann ein Master-Studium aufnehmen, in dem du dich spezialisierst. Damit hast du deutlich bessere Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Wer später in der Forschung und Wissenschaft tätig sein möchte, der sollte promovieren. Dann stehen einem alle Türen im Bereich der Geologie und Klimaforschung offen.

Perspektive

Am häufigsten arbeiten Meteorologen nach ihrer Ausbildung bei Wetterdiensten, wo sie für die Vorhersage von Wetter und Witterung zuständig sind. Aber auch Beschäftigungsmöglichkeiten im Umwelt- und Klimaschutz, in der Energiewirtschaft, der Luft- und Raumfahrt, in verschiedenen Medien oder bei Geoinformationsdiensten sind denkbar. Mitunter fungieren sie auch als Gutachter, sind in der Politikberatung tätig oder finden eine Festanstellung bei Behörden des Landes bzw. Bundes. Wie du siehst, ist das Aufgabengebiet sehr vielfältig. Daher steht einer erfolgreichen Karriere nichts im Wege.

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