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Studentenjobs

Als Student ist man nicht immer flüssig. Allerdings kann ein Nebenjob der schreienden Leere in deinem Portmonee das Ende bereiten.

Wer Vollzeit-Student ist und sich lediglich durch Kindergeld, Finanzspritzen der Eltern oder BAföG finanziert, ist schnell mal knapp bei Kasse. Eine gute Alternative ist es, sich auf einen Studentenjob zu bewerben. Neben dem Studium etwas Geld dazu zu verdienen, ist heutzutage Gang und Gebe.

 

Wieviel darf ich arbeiten?

Während der Vorlesungszeit gilt die 20-Stunden-Regel für Vollzeit-Studenten.

Bestimmt habt ihr euch schon einmal gefragt, was „ordentlich immatrikuliert“ oder „ordentlich Studierender“ heißt. Dabei handelt es sich um die generelle Bezeichnung für Studis, die vorwiegend studieren anstatt zu arbeiten. Dabei sollte die Arbeitszeit/Woche 20 Stunden nicht überschreiten. Dann kann es nämlich schnell passieren, dass ihr den Status des „Studenten“ verliert.

In den Semesterferien spielt die Arbeitszeit keine Rolle. Dort könnt ihr ebenso Vollzeit arbeiten. Insgesamt darf ein Student jährlich 26 Wochen mehr als 20 Wochenstunden tätig sein. Ist das überschritten, erlischt der Status als Student.

Wenn ihr während des Semesters nicht so viel Zeit für einen Studentenjob habt, könnt ihr euch auch einen „Ferienjob“ besorgen und dort Vollzeit durcharbeiten.

 

Jobvermittlung

Jobangebote für Studenten findet man in Unmengen im Internet. Dort gibt es Jobbörsen, Studentenwerke, Jobportale sowie Vermittler, die in jedem Arbeitsbereich etwas bereithalten. Zudem kann man selektieren nach Ort, Arbeitszeit und individuellen Suchbegriffen für den Studentenjob. Die Jobvermittlung für Studenten ist sehr weitreichend und bietet ein großes Angebot in unterschiedlichen Sparten.

An vielen Hochschulen gibt es ein „schwarzes Brett“, an dem auch manchmal ein Studentenjob ausgeschrieben wird.

Die Studienberatung gibt meist ebenfalls Tipps, welche Möglichkeiten es in der Umgebung gibt oder wo ggf. bereits andere Studenten als Hilfskraft tätig waren. 

 

Werkstudent

Werkstudenten arbeiten in der Regel in Bereichen, die zu ihrem Studium und späteren Berufswunsch passen. Das kommt dem Studi zugute, da er erste Berufserfahrungen sammelt. Das Unternehmen gibt oftmals Kriterien für ihre Aushilfen vor, die bereichsspezifisch sind. Somit erwerben sie viele qualifizierte Jobber, die sich für die Sparte interessieren sowie motiviert sind. Als Werkstudent verdient man in der Regel besser als in einem Mini-Studentenjob. Die Arbeitgeber sind flexibel eingestellt, da sie wissen, dass ihre Studenten vorrangig die Ausbildung vor Augen behalten müssen. Trotzdem arbeiten sie viel mehr Stunden in der Woche als 450 Euro-Kräfte.

Werkstudenten sind grundsätzlich versicherungsfrei. Das gilt für Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Allerdings darf auch hier nicht mehr als 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Eine Aushilfe wird erst als Werkstudent abgerechnet, wenn sie mehr als 450 Euro im Monat verdient. Andernfalls werden 30% des Entgeltes für den Arbeitgeber fällig. Diese müssen an die Minijob-Zentrale abgeführt werden.

 

Praktikum

Geld verdienen und Erfahrungen sammeln in einem Arbeitsbereich, ist auch durch freiwillige Praktika möglich. Wenn in der Prüfungs- und Studienordnung nicht vorgemerkt ist, dass ein Praktikum absolviert werden muss, kann man sich für die Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Dabei sollte allerdings die monatliche Vergütung die 450 Euro-Marke nicht überstiegen werden. Ansonsten können weitere Kosten für Versicherungen aufkommen.

Viele Praktika werden lediglich umsonst oder nur sehr gering vergütet angeboten. Reich werden kann man damit also sicher nicht.

Bei einem Pflichtpraktikum während des Studiums, sind die Studierenden sozialversicherungsbefreit. Dauer und Vergütung spielen hierbei keine Rolle.

Wenn ein Praktikum nicht während eines Studiums stattfindet, zum Beispiel während eines Wartesemesters, werden die Betroffenen als vollbeschäftigt eingetragen. Dementsprechend sind sie sozialversicherungspflichtig.

 

Bewerbung

Wenn man sich auf einen Nebenjob bewerben möchte, gibt es in der Regel nicht viel zu beachten. Die üblichen Kriterien, wie eine grammatikalisch korrekte Bewerbung mit freundlichem und respektvollem Umgangston werden natürlich auch hier erwartet.

Bewirbst du dich für einen Werkstudenten-Job, ist es wichtig, deine Fähigkeiten in den Vordergrund zu stellen. Außerdem solltest du angeben, warum du dich in dieser Branche praktisches Arbeitsvermögen aneignen möchtest.

Es gibt eine riesige Auswahl an Minijobs, die meist keinerlei Vorkenntnisse oder besondere Kompetenzen erfordern und in denen Studenten gerne gesehen sind. Wenn du aktiv suchst, wirst du sicher etwas passendes finden!

 

Besonders beliebte Nebenjobs sind u.a.:

  • Kellner/in>

  • Pizzalieferant/-in

  • Kassierer/-in

  • Verkäufer/-in in einer Bäckerei

  • Telefonist/-in in einem Callcenter