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Tierpfleger/in

Info
Dauer: 3 Jahre
Gehalt während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: ca. 700€ bis 800€
2. Ausbildungsjahr: ca. 740€ bis 850€
3. Ausbildungsjahr: ca. 800€ bis 900€
Gut zu wissen:
Die meisten Lehrlinge haben einen mittleren Bildungsabschluss, wie das Bundesinstitut für Bildung erhoben hat.

Tierpfleger/in

Arbeitsalltag

Die Deutschen sind absolute Tierliebhaber. Etliche Haushalte kümmern sich rührend um ihre Zwei- bzw. Vierbeiner. Selbst die Zoos melden jedes Jahr aufs neue erfreuliche Besucherzahlen. Tiere geben uns das Gefühl von Geborgenheit und können ein Zuhause sowie innerer Hafen sein. Da verwundert es nicht, dass sich viele den Fellknäueln hingezogen fühlen und ihr ganzes Leben umgeben von Hunden, Pferden, Katzen, Giraffen und Co. verbringen möchten. Geht es dir ähnlich? Dann kommt für dich vielleicht eine Ausbildung zum Tierpfleger oder zur Tierpflegerin in Frage.
Gleich vorweg – der Arbeitsalltag besteht nicht nur aus süßen kleinen Tieren, die gestreichelt und gefüttert werden müssen. Natürlich gehört das zum Beruf dazu. Allerdings wird einiges mehr von dir abverlangt. Tierpfleger zeichnen sich durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen aus und kennen sich ausgezeichnet in den Bereichen Haltung, Pflege und Versorgung der Tiere aus. Ebenso können sie alle Fragen zum Thema Umweltschutz beantworten. Auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind ihnen nicht fremd. Tierpfleger müssen körperlich belastbar sein und auch mit Lebewesen umgehen können, die ihnen Angst bereiten. In Zoos, Tierheimen und Zuchtanlagen gibt es nämlich nicht nur kleine Häschen, sondern auch Insekten, Amphibien und vieles mehr, die auch umsorgt werden müssen. Aber womöglich sind es eben genau diese Tiere, die deinen Beruf besonders machen und dir Freude bereiten. Tierpfleger arbeiten nicht selten im Schichtdienst und unter Umständen auch am Wochenende. Je nachdem, wo du tätig sein wirst, fällt der Arbeitsanteil im Umgang mit den Tieren unterschiedlich hoch aus. Ob Maus, Schlange oder Kater – dein Interesse ist es, dass es deinen Schützlingen gut geht. Konnten wir dein Interesse wecken? Dann bewirb dich noch heute.

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Ausbildung

Eine Ausbildung zum Tierpfleger verläuft dual und dauert 3 Jahre. Wie bereits erwähnt, wirst du im Schichtbetrieb und an Wochenenden arbeiten müssen. Rechtlich gesehen, gibt es keine Mindestvoraussetzung für den Beruf. Vorwiegend werden allerdings Bewerber mit Realschulabschluss eingestellt. Besonders wichtig wird deine Note im Schulfach Biologie sein, die dir einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern einbringen kann. Je nach Interessengebiet kannst du deinen Schwerpunkt während der Ausbildung unterschiedlich legen. Du kannst wählen zwischen Forschung und Klinik, Zootierpflege sowie Tierheim- und Pensionstierpflege. Bereits ab dem ersten Tag wirst du praktische Erfahrungen im Betrieb sammeln und nebenbei blockweise dem Unterrichtsgeschehen in der Berufsschule folgen. Während der Lehre verdienst du im:


1. Ausbildungsjahr: ca. 700€ bis 800€
2. Ausbildungsjahr: ca. 740€ bis 850€
3. Ausbildungsjahr: ca. 800€ bis 900€

Gehalt

Die Höhe deines Gehalts richtet sich in erster Linie nach deinem Arbeitsbereich. Hinzu kommen Faktoren wie Betriebsgröße, Berufserfahrung und Arbeitsstandort. Im Bereich Forschung und Klinik verdienen ausgebildete Tierpfleger am meisten. Im öffentlichen Dienst bist du tariflich angestellt. In der Regel verdienen Berufseinsteiger in der Tierpflege zwischen 2.200€ und 2.500€ brutto monatlich. In der chemischen Industrie fällt das monatliche Brutto-Gehalt mit bis zu 3.100€ am höchsten aus. Möchtest du eines Tages im Zoo arbeiten, dann kannst du mit einem durchschnittlichen Einkommen zwischen 1.800€ und 2.400€ brutto im Monat rechnen. In Tierheimen und Pensionstierpflege-Einrichtungen fällt der Lohn mit nur knapp 1.500€ brutto monatlich am geringsten aus.

Weiterbildung

Wie in fast jedem Beruf hast du nach der Ausbildung noch weitere Möglichkeiten, dich fortzubilden. Tierpfleger können sich beispielsweise auf eine bestimmte Art spezialisieren. Auch eine Fokussierung auf die verschiedenen Haltungsweisen könnte in Frage kommen. Mit einem Meistertitel kannst du später führende Positionen einnehmen und andere Azubis ausbilden. Natürlich steht dir dann auch frei, dich selbstständig zu machen und dein eigenes Unternehmen zu gründen. Wem eine Ausbildung noch nicht genügt, der kann auch ein Studium der Tiermedizin oder der Biologie aufnehmen.

Perspektive

Die Berufsaussichten nach deiner Ausbildung stehen gar nicht mal so schlecht. Möchtest du aber nichts dem Zufall überlassen, ist es immer hilfreich, möglichst viele Weiterbildungen wahrzunehmen, um dir einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt verschaffen zu können. Viele nutzen eine Ausbildung zum Tierpfleger auch, um sich einen Wissensvorsprung für das Studium anzueignen.

Wusstest du schon...
Dass es die Ausbildung zum/r Tierpfleger/-in schon seit 1949 gibt? Allerdings ist sie erst seit 2003 in ihre 3 Fachrichtungen Klinik und Forschung, Tierheim und Tierpension, sowie Zoo aufgeteilt.
Dass der Beruf Tierpfleger der beliebteste Ausbildungsberuf in Deutschland ist? So kamen auf 100 freie Azubi-Stellen 2010 im Schnitt 217 Bewerber.
Dass es circa 50 Tierarten gibt, die in der Natur ausgestorben sind, aber in menschlicher Obhut überlebt haben bzw. von Menschen wieder angesiedelt werden konnten?
Du gegen zahlreiche Tierarten allergisch bist.

Solltest du (nicht) werden, wenn:

  • Du auf Abwechslung und ständig neue Herausforderungen stehst.
  • Du einfühlsam und sensibel mit Tieren umgehst.
  • Du körperlich arbeiten und dich auch mal schmutzig machen kannst.
  • Du immer pünktlich Feierabend haben willst.
  • Du dich nicht überwinden könntest, lebendige Tiere als Nahrung zu verfüttern.
  • Du gegen zahlreiche Tierarten allergisch bist.

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