KI-generiert Berufsprofil · Gesundheit und Pflege
Hörakustiker/Hörakustikerin
Als Hörgeräteakustiker berätst du Kunden hinsichtlich der verschiedenen Arten von Hörsystemen oder Gehörschutz.
- Weg
- Ausbildung
- Dauer
- 3 Jahre
- Vergütung
- mind. 724 €gesetzliches Minimum
Früher: Hörgeräte-Akustiker/in · Quelle: Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe (BIBB) und BERUFENET
Kurz gesagt
Als Hörakustiker/Hörakustikerin ordnest du Befunde von Ärztinnen und eigene Ergebnisse ein und wählst Messverfahren, mit denen du akustische Kenndaten ermittelst. Du berätst Patientinnen und Patienten bei der Auswahl von Hörsystemen und Zubehör und arbeitest in Werkstätten und im Verkauf. Hörakustiker/Hörakustikerin: Duale Ausbildung im Handwerk. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im Jahr 2024 begannen in Deutschland 1.032 Menschen diese Ausbildung.
Quelle: BERUFENET. Mehr unter „Quellen und Methode“.
Was macht man als Hörakustiker/Hörakustikerin?
In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:
- Wie man ärztliche Diagnosen und eigene Befunde, insbesondere im Hinblick auf die Hörsystemversorgung, einordnet
- Wie man Messverfahren zur Ermittlung der akustischen Kenndaten auswählt und anwendet
- Wie man Patientinnen und Patienten auf Grundlage des ermittelten Hörbedarfs bei Auswahl der Hörsysteme, Hörassistenzsysteme und Sonderversorgungen sowie Zubehör berät
- Wie Abbilder des äußeren Ohres einschließlich der zweiten Gehörgangskrümmung unter Einhaltung der Hygieneregeln erstellt werden
- Wie man Arten und Formen von Otoplastiken unter Berücksichtigung patientenspezifischer Gegebenheiten auswählt und anfertigt
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wo und wann du arbeitest
- In Werkstätten ggf. Kunststoff-
- Klebstoff-
- Lösemitteldämpfe
- In Verkaufsräumen mit Kundenkontakt
Mehr zum Alltag
Als Hörgeräteakustiker berätst du Kunden hinsichtlich der verschiedenen Arten von Hörsystemen oder Gehörschutz. Hierbei kommt es darauf an, dass du dich auf die individuellen Bedürfnisse deiner Kunden einstellst. Das kann eine Altershörschwäche oder eine erhöhte Geräuschbelastung im Beruf der Kunden sein. Damit du das Hörgerät optimal anpassen kannst, musst du verschiede Tests zur Hörleistung durchführen. Außerdem stellst du angepasste Maßohrstücke, Otoplastiken genannt, für Hörgeräte und Gehörschutz her. Auch kaufmännische Arbeiten gehören als Hörgeräteakustiker zu deinem Arbeitsalltag. Es müssen Angebote kalkuliert sowie Abrechnungen mit Krankenkassen oder Rechnungen an Kunden erstellt werden.
Hauptsächlich arbeitest du als Hörgeräteakustiker in Betrieben des Hörgeräteakustiker- Handwerks oder bei industriellen Herstellern von Hörgeräten. Dort bist du vor allem in Werkstätten tätig, aber auch in Verkaufsräumen wo du Beratungsgespräche mit Kunden führst.
Passt der Beruf zu dir?
Passt, wenn du …
- handwerklich genau arbeitest und technisch interessiert bist.
- geduldig mit älteren Menschen umgehst.
- Beratung und Anpassung verbinden willst.
Schwierig, wenn du …
- Kundenkontakt vermeiden willst.
- keine Freude an Feinarbeit hast.
- dich nicht mit Messtechnik befassen möchtest.
Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?
Der Orientierungstest vergleicht deine Interessen mit allen Berufen.
Deine Interessen
Schwerpunkt dieses Berufs
Warum das passt
Das zeigt Interessen, keine Eignung. Betriebe und Alltag unterscheiden sich.
Das gehört dazu
Laut Berufsinformation gehört im Alltag als Hörakustiker/Hörakustikerin unter anderem dazu:
- Staub, Gerüche oder Dämpfe
- Kontakt zu Kundschaft, Gästen oder Publikum
- Mit den Händen und mit Technik arbeiten
- Werkstatt, Halle oder Labor
- Sehr genaues, sorgfältiges Arbeiten
- Schicht, Nacht, Wochenende oder Bereitschaft
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, BERUFENET.
Passt der Alltag zu dir?
Sag bei jedem Punkt, wie es für dich wäre. Das bleibt auf deinem Gerät.
0 von 6 Punkten findest du okay
Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesprächsanfang: Frag in einem Praktikum oder in der Berufsberatung, wie diese Punkte im Alltag aussehen.
Was du mitbringen solltest
- Rechtlich nötig
-
Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.
- Was Betriebe erwarten
-
- Handwerkliches Geschickz. B. beim Anfertigen von Otoplastiken oder Einbauen von Kleinteilen
- Technisches Verständnisz. B. beim Instandhalten von Hörsystemen
- Sorgfalt und Beobachtungsgenauigkeitz. B. beim Prüfen des korrekten Sitzes einer Otoplastik
- Wichtige Schulfächer
-
- Physik, um Grundlagen der Akustik und Schallentstehung zu verstehen
- Werken/Technik, um Abdrücke der Ohrmuschel und des Gehörgangs zu nehmen
- Mathematik, um audiologische Messwerte zu berechnen
- Biologie, um Aufbau und Funktion des Gehörs nachzuvollziehen
- Deutsch, um über unterschiedliche Arten von Hörsystemen zu beraten
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie viel verdient man als Hörakustiker/Hörakustikerin?
Was mindestens gezahlt wird
Uns liegt für diesen Beruf kein Tarifdurchschnitt vor. Gezeigt ist die gesetzliche Mindestvergütung für Ausbildungsstarts 2026. Sie beschreibt keine übliche Vergütung in diesem Beruf; maßgeblich sind die Vergütungsregeln und dein Ausbildungsvertrag.
Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.
- mind. 724 € 1. Jahr
- mind. 854 € 2. Jahr
- mind. 977 € 3. Jahr
Mehr zum Gehalt
Machst du deine Ausbildung im Hörgeräteakustikerhandwerk kannst du mit folgender Ausbildungsvergütung rechnen.
Wie läuft die Ausbildung als Hörakustiker/Hörakustikerin ab?
Hörgeräteakustiker ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, dessen duale Ausbildung durch die Handwerksordnung (HwO) geregelt ist. Es ist zwar keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, doch Betriebe stellen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre und findet in einem Betrieb sowie an der Berufsschule statt. Die einzige Schule für Hörgeräteakustiker in Deutschland befindet sich in Lübeck.
Steckbrief
- Berufstyp
- Anerkannter Ausbildungsberuf
- Bildungsweg
- Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
- Lernorte
- Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit
Wie verbreitet ist der Beruf?
1.032 neue Azubis im Jahr 2024
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.
Erst ausprobieren, dann bewerben
Ob dir der Alltag liegt, merkst du am ehesten in einem Praktikum.
Weiterbildung und Aufstieg
Welche Weiterbildungen gibt es als Hörakustiker/Hörakustikerin?
Du kannst dich nach deiner Ausbildung noch weiter ausbilden lassen, etwa im Bereich Hörgeräteakustik und Elektronik oder Kundenservice. Willst du dich weiter spezialisieren bieten dir Einsatzgebiete wie Anpassung oder Instandhaltung und Reparatur die Möglichkeit. Um beruflich aufzusteigen kannst du beispielsweise die Weiterbildung zum Hörgeräteakustikermeister oder Techniker der Fachrichtung Feinwerktechnik machen. Gegebenenfalls kommt auch ein Studium in Hörtechnik, Audiologie in Frage.
Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Hörakustiker/Hörakustikerin?
Hörgeräteakustiker sind gefragt und die Chancen auf deinen Ausbildungsplatz stehen gut, da der Beruf nur wenigen bekannt ist. Die Arbeitsagentur schätzt den Beruf als zukunftssicher ein. Zusätzlich trägt eine zunehmend alternde Gesellschaft dazu bei, dass die Nachfrage nach Hörgeräten steigt.
Ähnliche Berufe
Alle BerufeQuelle: BERUFENET, BIBB 2025.
Häufige Fragen zum Beruf Hörakustiker/Hörakustikerin
Wie lange dauert die Ausbildung als Hörakustiker/Hörakustikerin?
Die Ausbildung als Hörakustiker/Hörakustikerin dauert 3 Jahre.
Was verdient man in der Ausbildung als Hörakustiker/Hörakustikerin?
Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Das ist eine gesetzliche Untergrenze für Ausbildungsstarts 2026, kein Tarifdurchschnitt.
Für wen ist der Beruf Hörakustiker/Hörakustikerin geeignet?
Der Beruf passt zu dir, wenn du handwerklich genau arbeitest und technisch interessiert bist; geduldig mit älteren Menschen umgehst; Beratung und Anpassung verbinden willst.
Wann passt der Beruf Hörakustiker/Hörakustikerin eher nicht?
Schwierig wird es, wenn du Kundenkontakt vermeiden willst; keine Freude an Feinarbeit hast; dich nicht mit Messtechnik befassen möchtest.
Welche Schulfächer sind für Hörakustiker/Hörakustikerin wichtig?
Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Physik, um Grundlagen der Akustik und Schallentstehung zu verstehen; Werken/Technik, um Abdrücke der Ohrmuschel und des Gehörgangs zu nehmen; Mathematik, um audiologische Messwerte zu berechnen; Biologie, um Aufbau und Funktion des Gehörs nachzuvollziehen; Deutsch, um über unterschiedliche Arten von Hörsystemen zu beraten.
Ist Hörakustiker/Hörakustikerin eine Ausbildung oder ein Studium?
Hörakustiker/Hörakustikerin ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).
Quellen und Methode
- Berufsinformationen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit: Tätigkeiten, Arbeitsbedingungen, Anforderungen, Schulfächer, Alternativen und Neuverträge. Die Texte auf dieser Seite haben wir selbst formuliert, Zahlen und Fakten stammen aus der Quelle. BERUFENET
- Kurzbeschreibung
- In eigenen Worten nach den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen aus BERUFENET.
Redaktion Schülerpilot, Datenstand 31.10.2026.