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Ofen- und Luftheizungsbauer/in: wie man Kacheln, Fliesen und Baukeramik bearbeitet, z.B. schleift, behaut, ausdornt und ausklinkt

Berufsprofil · Bau und Ausbau

Ofen- und Luftheizungsbauer/in

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel, was zu beachten ist, wenn Schamott - und Mauersteine sowie Klinker auf Maß bearbeitet werden.

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Weg
Ausbildung
Dauer
3 Jahre
Vergütung
mind. 724 €gesetzliches Minimum
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Ein typischer Tag

Was macht man als Ofen- und Luftheizungsbauer/in?

In der Ausbildung lernst du zum Beispiel:

  • Wie man Kacheln, Fliesen und Baukeramik bearbeitet, z.B. schleift, behaut, ausdornt und ausklinkt
  • Was zu beachten ist, wenn Schamott - und Mauersteine sowie Klinker auf Maß bearbeitet werden
  • Wie Heizkammern ausgekleidet werden und wie Einzelöfen, Raumheizer, Kaminöfen und industriell gefertigte Herde eingebaut werden
  • Welche Werkstücke im Ofenbau Verwendung finden und wie man sie bearbeitet, z.B. Bleche, Rohre und Profile aus Eisen- und Nichteisenmetallen sowie Kunststoffen trennt, umformt und fügt
  • Was man beim Einbau und bei der Instandhaltung von Luftleitungen, Ventilatoren, Luftfiltern und Luftklappen beachten muss und wie man Altanlagen demontiert

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Wo und wann du arbeitest

  • Wechselnde Arbeitsorte: in Werkstätten bei Maschinenlärm
  • Auf Baustellen bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen
  • In Wohnräumen von Kunden/Kundinnen
  • Z.T. Bereitschaftsdienst
Mehr zum Alltag

Hauptbestandteil der Tätigkeit von Ofen- und Luftheizungsbauern ist das Planen, Erstellen, Montieren, Installieren und Warten von Heizanlagen und Öfen. Einen besonders wichtigen Aspekt während des Arbeitsalltags stellt der Kundenkontakt dar. Nach den Bedürfnissen der Auftraggeber werden die Heizeinrichtungen errichtet. Dafür müssen in der Werkstatt oder direkt vor Ort Entwürfe angefertigt werden.

Mit Hilfe dieser Skizzen werden anschließend die Wärmeleistung berechnet und die einzelnen Bestandteile dafür ausgerichtet. Zudem müssen Ofen- und Luftheizungsbauer auch Spachtel-, Fugen- und Abdichtungsarbeiten ausführen. Abwechslung ist somit garantiert. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist zusätzlich noch das Warten, Prüfen und Reparieren von defekten Heizungsanlagen, schließlich möchte niemand bei Minusgraden in der Wohnung hocken. Dann müssen die Fachkräfte einen kühlen Kopf bewahren. In solchen Situationen muss schnell eine Lösung gefunden und die Ursache für das Problem ermittelt werden. Dabei darf man die Sicherheitsvorkehrungen nicht außer Acht lassen, denn diese hat jederzeit höchste Priorität.

Auch das Arbeiten am Wochenende gehört zum Berufsbild dazu. Manchmal gibt es sogar Bereitschaftsdienste, in denen Ofen- und Luftheizungsbauer rund um die Uhr auf Abruf zur Verfügung stehen müssen.

Passt das zu mir?

Passt der Beruf zu dir?

Passt, wenn du …

  • eine Vorliebe für praktische, handwerkliche Tätigkeiten hast.
  • Interesse an Technik und Innovation mitbringst.
  • ein ästhetisches Gespür für Design und Formgebung hast.

Schwierig, wenn du …

  • nicht gern im Freien arbeitest.
  • körperlich nicht fit bist.
  • wenig Freude an der Kommunikation mit Kunden hast.

Wie gut passen deine Interessen zu diesem Beruf?

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Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Rechtlich nötig

Für anerkannte Ausbildungsberufe schreibt das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss vor. Betriebe wählen selbst aus.

Was Betriebe erwarten
  • Handwerkliches Geschickz. B. beim Bearbeiten von Kacheln und keramischen Formteilen
  • Sorgfaltz. B. beim Durchführen von Abgasmessungen und Erstellen von Prüfprotokollen
  • Technisches Verständnisz. B. beim Prüfen von Hilfs- und Steuerstromkreisen
Wichtige Schulfächer
  • Mathematik, um die Heizlast von Räumen zu ermitteln
  • Physik, um Steuerstromkreise zu prüfen
  • Werken/ Technik, um Detail- und Grundrisszeichnungen anzufertigen
  • Deutsch, um die Kundschaft über Anschlussaufträge und Wartungen zu informieren

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

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Gehalt

Wie viel verdient man als Ofen- und Luftheizungsbauer/in?

Was mindestens gezahlt wird

Für diesen Beruf gibt es keinen aktuellen Tarifwert. Gezeigt ist das gesetzliche Minimum – die meisten Betriebe zahlen mehr, im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Quelle: Gesetzliche Mindestvergütung, § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026.

  1. mind. 724 € 1. Jahr
  2. mind. 854 € 2. Jahr
  3. mind. 977 € 3. Jahr
Mehr zum Gehalt

Wie hoch das Gehalt später ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Art der Anstellung, Betriebsgröße, Arbeitsstandort und Berufserfahrung. Damit du mehr in der Haushaltskasse zur Verfügung hast, solltest du dich unbedingt weiterbilden.

Weg dorthin

Wie läuft die Ausbildung als Ofen- und Luftheizungsbauer/in ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das bedeutet, dass du bereits ab dem ersten Arbeitstag praktische Erfahrungen im Betrieb sammelst und blockweise die Berufsschule besuchst. Vorausgesetzt wird neben körperlicher Fitness mindestens der Hauptschulabschluss. Hilfreich sind gute Noten in den Fächern Mathematik und Physik.

Gut zu wissen: In der Ausbildung lernst du, effiziente Heizsysteme zu entwerfen und zu installieren, die den energetischen Anforderungen und Umweltauflagen entsprechen.

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Steckbrief

Berufstyp
Anerkannter Ausbildungsberuf
Bildungsweg
Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Lernorte
Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Angaben: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit

Wie verbreitet ist der Beruf?

72 neue Azubis im Jahr 2024

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit.

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Weiterbildung und Aufstieg

Welche Weiterbildungen gibt es als Ofen- und Luftheizungsbauer/in?

Nach der Ausbildung hast du bei Interesse noch lange nicht ausgelernt. So kommt vielleicht eine Fortbildung zum Ofen- und Luftheizungsbauermeister in Frage, mit der du Fach- und Führungsaufgaben übernimmst.

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Mit der Zusatzqualifikation Fachkaufmann in der Handwerkswirtschaft koordinierst du hauptsächlich verwaltende und technische Tätigkeiten. Zu guter Letzt bleibt dir noch die Möglichkeit eines Studiums. Vielleicht kannst du dich eines Tages für den Studiengang Versorgungstechnik begeistern.

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf Ofen- und Luftheizungsbauer/in?

Wer sich für diese Ausbildung interessiert, muss sich natürlich auch mit den beruflichen Perspektiven auseinandersetzen. Potentielle Arbeitgeber lassen sich für Ofen- und Luftheizungsbauer vor allem in handwerklichen Betrieben des Kachelofen-, Ofen- und Kaminbaus sowie in der Bauinstallation, zum Beispiel bei Installations- sowie Heizungsbaubetrieben finden.

Fragen

Häufige Fragen zum Beruf Ofen- und Luftheizungsbauer/in

Wie lange dauert die Ausbildung als Ofen- und Luftheizungsbauer/in?

Die Ausbildung als Ofen- und Luftheizungsbauer/in dauert 3 Jahre.

Was verdient man in der Ausbildung als Ofen- und Luftheizungsbauer/in?

Für diesen Beruf liegt kein aktueller Tarifwert vor. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 724 € im ersten Ausbildungsjahr, brutto pro Monat. Viele Betriebe zahlen mehr – im Schnitt aller Ausbildungen 1.209 € im Monat.

Für wen ist der Beruf Ofen- und Luftheizungsbauer/in geeignet?

Der Beruf passt zu dir, wenn du eine Vorliebe für praktische, handwerkliche Tätigkeiten hast; Interesse an Technik und Innovation mitbringst; ein ästhetisches Gespür für Design und Formgebung hast.

Wann passt der Beruf Ofen- und Luftheizungsbauer/in eher nicht?

Schwierig wird es, wenn du nicht gern im Freien arbeitest; körperlich nicht fit bist; wenig Freude an der Kommunikation mit Kunden hast.

Welche Schulfächer sind für Ofen- und Luftheizungsbauer/in wichtig?

Laut Bundesagentur für Arbeit vor allem diese: Mathematik, um die Heizlast von Räumen zu ermitteln; Physik, um Steuerstromkreise zu prüfen; Werken/ Technik, um Detail- und Grundrisszeichnungen anzufertigen; Deutsch, um die Kundschaft über Anschlussaufträge und Wartungen zu informieren.

Ist Ofen- und Luftheizungsbauer/in eine Ausbildung oder ein Studium?

Ofen- und Luftheizungsbauer/in ist ein Ausbildungsberuf. Bildungsweg laut Bundesagentur für Arbeit: Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung). Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung).

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Quellen: Tätigkeiten, Anforderungen, Schulfächer und Alternativen aus BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Mindestvergütung: § 17 Berufsbildungsgesetz, Stand 2026. Anfängerzahlen: BERUFENET, 2024. Beschreibungstexte: Redaktion Schülerpilot.

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