Das Beste an der Schule sind doch eindeutig die Pausen und die Möglichkeit, jeden Tag seine Freunde zu treffen. Dass man aber nicht nur gute Freunde in seinen Kursen hat, sondern auch Leute, die einen manchmal echt auf die Palme bringen, ist leider unvermeidbar. Welche Fragen garantiert bei allen Mitschülern zu leidendem Stöhnen und Haare raufen führen, haben wir euch hier auf den Punkt gebracht..


1) „Wollen Sie gar nicht mehr die Hausaufgaben kontrollieren?“


Da ist aber jemand mutig! Den Lehrer an die Hausaufgaben von letzter Woche zu erinnern, die wahrscheinlich die Hälfte des Kurses „ganz unbeabsichtigt“ vergessen hat, wird die Beliebtheit des vorlauten Schülers bei seinen Mitschülern vermutlich nicht sonderlich steigern.


2) „Kann ich vorlesen?“


Wieso fragen das eigentlich zufälligerweise immer genau die Schüler, die es lieber bleiben lassen sollten? Wer beim Lesen stottert wie eine gesprungene Schallplatte, übt lieber zu Hause im Stillen. Wo er keinen damit zur Weißglut treibt.


3) „Müssen wir das mitschreiben?“


Denk mal ganz scharf nach Kollege! Ab einem gewissen Alter ist man selbst dafür verantwortlich, zu entscheiden ob man sich das Lernen für die nächste Klausur gerne mit vollständigen Notizen erleichtern möchte. Dem Lehrer kann das völlig egal sein, der wird so oder so für seinen Job bezahlt. Also einfach mal selber entscheiden, bitte.


4) „Wir schreiben übermorgen eine Klausur?!“


So einen Kandidaten findet man doch wirklich in jedem Kurs. Immer zu spät, Unterrichtsmaterialien nie dabei, Notizen? Fehlanzeige! Klar, dass solche Leute sich auch keinen einzigen Klausurtermin merken können und immer erst 2 Tage vorher durch Zufall davon erfahren. Aber dank ihrer dauerhaften völligen Gleichgültigkeit und Gelassenheit ist das für sie ja auch kein Grund zur Beunruhigung.


5) „Haben Sie da nicht einen Rechtschreibfehler an der Tafel gemacht?“


Ganz ehrlich? Keiner mag Klugscheißer!


6) „Wie wär es heute mal mit einer Spielestunde?“


Als ob irgendein Lehrer nach der Grundschule noch bereit ist seine Unterrichtszeit für lustige Spiele wie Galgenraten oder Eckenrechnen zu opfern ...


7) „Können wir das nicht einfach abfotografieren?“


Die Vorteile des digitalen Zeitalters sind ja schön und gut, aber man kriegt schon keinen Krampf in der Hand davon, ab und zu mal ein Tafelbild abzuschreiben. Und die Lehrer haben sowieso keine Lust auf ständiges Handygedaddel im Klassenraum.


8) „Hast du mal einen Stift für mich?“


… fragt einen der Typ aus der Reihe hinter einem. Gerne noch mit dem Zusatz „Den kriegst du auch am Ende der Stunde wieder.“ Doch die Erfahrung beweist, dass das in 99% der Fälle leider nicht der Fall ist. Also bloß keine Lieblingskugelschreiber verleihen.


9) „Mir geht es nicht so gut, kann ich ins Krankenzimmer gehen?“


Na sicher, das hatten wir doch letzte Woche schon. Und vorletzte. Und vorvorletzte. Aber was soll der Lehrer machen: ihm bleibt nichts anderes übrig als unterrichtsscheuen Mimosen ihre Maskerade abzukaufen und sie vom Unterricht freizustellen, bis es ihnen „wieder besser geht“. Unfair, aber effektiv. Und nervig für alle Beteiligten, die wissen, dass eigentlich nur die Lust auf eine unterrichtsfreie Stunde dahinter steckt.


10) „Ich bin schon fertig, haben Sie noch eine Aufgabe für mich?“


Auch Streber stehen auf der Beliebtheitsskala nicht gerade weit oben. Zwar gibt es ohne Fleiß keinen Preis, aber dem Lehrer ist auch ohne vorlaute Suche nach Aufmerksamkeit bewusst, wer sich in seinem Unterricht anstrengt und wer nicht.


Kennt ihr noch mehr „dumme“ Schülerfragen, die euch regelmäßig in den Wahnsinn treiben? Teilt sie mit uns in den Kommentaren! (jf/fd)